Gemeinsamer Austritt aus der Kirche an Grünendonnerstag

Mit Hasenohren auf dem Kopf und Sektgläsern in der Hand haben an Grünendonnerstag mehrere Menschen gemeinsam ihren Austritt aus der Kirche gefeiert. Ihnen war dieser Schritt so wertvoll, dass sie die 20,45 Euro Gebühren von einer Stiftung bezahlen ließen. Die „evolutionären Humanisten Trier“ hatten zu diesem „Großevent“ aufgerufen.

Dass es durchaus dem Grunde nach verständliche persönliche Anliegen gibt, diese aber geradezu lächerlich durchgezogen werden können, stellten nun verschiedene Menschen an Grünendonnerstag dar, die gemeinschaftlich aus der Kirche austraten. Sie feierten vor dem Trierer Standesamt mit Hasenohren und einem Glas Sekt ihren Ausstieg aus der Kirche. Die Gebühren von 20,45 Euro, die dafür beim Standesamt entrichtet werden müssen, ließen sie sich von einer Stiftung bezahlen. Die „Großveranstaltung“ wurde von den „evolutionären Humanisten Trier“ organisiert. Dies ist eine Hochschulgruppe der Giordano-Bruno-Stiftung, die sich für den Abbau kirchlichen Einflusses in der Gesellschaft einsetzt. Fraglich ist natürlich, was an einem Glas Sekt und an Hasenohren evolutionär ist. Dem Aufruf folgten zehn Menschen, die sich das Austreten aus der Kirche nicht verkneifen konnten.
Bei so viel Aktionismus und Heiterkeit darf man sich voller Zuversicht auf das nächste Großereignis freuen, das die „evolutionären Humanisten Trier“ in der Römerstadt auf die Beine stellen. Vielleicht sollte man es in Zukunft nicht mit Sekt, sondern mit Freibier versuchen.

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