Malu Dreyer mit sehr guten Umfragewerten in Rheinland-Pfalz

Die aus Trier stammende Politikerin Malu Dreyer, die im kommenden Jahr das Amt des Ministerpräsidenten von Kurt Beck übernehmen wird, genießt anscheinend die Gunst der Wählergemeinschaft. Während die Sympathiewerte von Kurt Beck und der SPD immer weiter absacken, kann die jetzige Sozialministerin weiter zulegen, dies sagen zumindest die neuen Befragungen in der Bevölkerung.

Nach der ausgedehnten „Nürburgring-Affäre“, die derzeit vor dem Koblenzer Landgericht verhandelt wird, und dem Rücktritt von Landesvater Kurt Beck, scheinen sich die Menschen in Rheinland-Pfalz anscheinend mit dessen Nachfolgerin Malu Dreyer abfinden zu können. Die aus Trier stammende Politkerin kann derzeit auf sehr gute Sympathiewerte aus der Bevölkerung in Rheinland-Pfalz verweisen. Im kommenden Jahr wird sie das Ministeramt von Kurt Beck übernehmen. Dieser hatte vor Wochen seinen Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen erklärt. Allerdings wird es auch Malu Dreyer nicht gefallen, dass die SPD als Partei deutlich an Wählergunst zu verlieren scheint. Auch der bald ehemalige Ministerpräsident Kurt Beck verliert immer mehr an Zuspruch aus der Bevölkerung. Die neuen Zahlen zur Wählergunst gehen aus einer Umfrage der Ludwigshafener Tageszeitung „Die Rheinpfalz“ hervor. Nutznießer scheint die CDU zu sein, die sich deutlich verbessern kann.

Drei von vier Rheinland-Pfälzern (77 Prozent) finden es demnach gut, dass mit Dreyer erstmals eine Frau Ministerpräsidentin im Land werden soll. Fast die Hälfte (45 Prozent) sind der Meinung, dass die amtierende Sozialministerin die Richtige ist, um die Probleme des Landes zu lösen. Knapp ein Viertel der Befragten (24 Prozent) glaubt das nicht, 13 Prozent kennen Dreyer nicht und 18 Prozent wollen die Frage nicht beantworten.

Zwei Punkte auf der „Sympathieskala“

Auf einer „Sympathieskala“ von minus bis plus fünf erreicht Malu Dreyer derzeit 2,1 Punkte unter den Befragten. Damit liegt sie deutlich besser als die Chefin der CDU, Julia Klöckner, die nur auf 0,9 Punkte kommt. Gleichauf mit ihr liegen Innenminister Roger Lewentz, der designierte SPD-Landesvorsitzende, und die Vize-Ministerpräsidentin Eveline Lemke (Grüne). Beck hat stark an Ansehen eingebüßt: Sein Sympathiewert erreicht nur noch plus 0,8 – nach plus 1,6 im Juni. Der Wählerrückhalt für die SPD ist ebenfalls leicht zurückgegangen. Wenn die Menschen nun wählen müssten, würden sich wohl nur noch 35 Prozent für die Sozialdemokraten aussprechen. Die Grünen, die derzeit auch regieren, kämen wohl auf 13 Prozent.

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