Malu Dreyer: Wahl zur Ministerpräsidentin am 16. Januar 2013

Die Sozialministerin Malu Dreyer aus Trier soll die Nachfolge des scheidenden Ministerpräsidenten in Rheinland-Pfalz, Kurt Beck, antreten. Dieser hat sich aus gesundheitlichen Gründen aus der aktiven Politik zurückgezogen. Vor allem die Affäre um den Nürburgring hat dem Landesvater großen Schaden zugefügt. Dies ist auch der Grund, dass Beck vor dem Landesgericht in Koblenz derzeit als Zeuge auftreten muss.

Der Ministerpräsident in Rheinland-Pfalz, Kurt Beck, wird am Anfang des kommenden Jahres von seinem Amt zurücktreten. Dies gab der Landesvater bereits vor einigen Wochen in den Medien bekannt. Die aus Trier stammende Malu Dreyer soll seine Nachfolge antreten. Derzeit bekleidet die Ehefrau von Triers Oberbürgermeister Klaus Jensen das Amt der Sozialministerin in Rheinland-Pfalz. Malu Dreyer möchte sich am 16. Januar 2013 vom Landtag in Rheinland-Pfalz zur neuen Ministerpräsidentin wählen lassen. Der Termin, der schon länger im Gespräch war, wurde am Dienstag von Parlamentspräsident Joachim Mertes (SPD) in einer Sitzung des Ältestenrats festgelegt, wie der Landtag am Mittwoch mitteilte. Sowohl die Grünen als auch die SPD und die CDU haben dem Termin zugestimmt. Der amtierende Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) will wegen Problemen mit der Bauchspeicheldrüse im Januar abtreten. Er hatte Dreyer als Nachfolgerin vorgeschlagen. Sie ist an Multipler Sklerose erkrankt, fühlt sich aber nach eigenen Worten gesund. Vor allem die Stadt Trier könnte von der neuen Ministerpräsidentin profitieren, da diese eng mit der Stadt an der Mosel verbunden ist. Vor allem Themen wie etwa die schlechte Bahnverbindung nach Trier könnten dann wieder stärker in den Fokus der Landespolitik rücken.

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