Liebfrauenkirche feierlich eingeweiht

Die Liebfrauenkirche, die direkt an den Dom zu Trier angebaut ist, ist wieder zu altem Glanz erstrahlt. Nach vier langen Jahren der Renovierung, wurde die Liebfrauenkirche am Wochenende mit einem feierlichen Gottesdienst neu eingeweiht. Zusammen mit dem Dom zu Trier, bildet die Liebfrauenkirche ein Doppel-Weltkulturerbe, das einzigartig in Deutschland und Europa ist. Die beiden Kirchen bilden zusammen eine der größten Kirchenanlagen der Welt und sind Anziehungspunkt für die vielen Touristen, die nach Trier kommen.
In den letzten vier Jahren zierte ein Baugerüst die Liebfrauenkirche, das so überhaupt nicht zum Rest des Gotteshauses, das im 13. Jahrhundert erbaut worden war, passte.

Die Wiedereröffnung der Liebfrauenkirche zieht 2000 Menschen an

Am Sonntag fand der feierliche Gottesdienst statt, mit dem die Gemeinde die Wiedereröffnung ihrer „Rose“, so wird die Liebfrauenkirche aufgrund ihres Grundrisses auch genannt, zelebrierte. Leider haben nur 500 Personen in der alten Kirche Platz, sodass 1500 Menschen keinen Platz fanden. 1000 von ihnen zogen in den angrenzenden Dom ein, in dem eine große Leinwand aufgestellt worden war, auf der der Gottesdienst übertragen wurde. Diejenigen, die weder einen Platz in der Liebfrauenkirche, noch im Dom zu Trier ergattern konnten, zogen sich in das Festzelt auf dem Domfreihof zurück. Auf diese Weise konnten sie wenigstens den kleinen Zug verfolgen, der von der St. Gangolf Marktkirche bis in die Liebfrauenkirche marschierte. Teilnehmer dieses Zuges waren die Geistlichen und die Ehrengäste. Insgesamt war es eine erfolgreiche Veranstaltung in Trier.
Es ist schön, dass Dom und Liebfrauenkriche endlich wieder eine komplette Gemeinschaft bilden, denn immerhin gehören beide zu den Unesco-Weltkulturerben. Auch für die Touristen, die gerne nach Trier kommen, ist eine Liebfrauenkirche ohne Baugerüst deutlich schöner anzusehen.

Zur Zeit keine Kommentare.

Schreibe einen Kommentar

Deine eMailadresse wird nicht veröffentlicht.