Kunstverein Trier Junge Kunst

Kunstverein Trier Junge Kunst (Quelle: Wikipedia.de)

Geschichte des Kunstverein Trier

Die Geschichte des Kunstverein Triers beginnt im Jahre 1985, als die „Produzentengalerie Kaleidoskop“ in Trier gegründet wurde. 1991 folgte die Umbenennung in den Namen „Förderverein Junge Kunst“. Im letzten Schritt, der 1995 vollzogen wurde, bekam der Verein seinen heutigen Namen „Kunstverein Trier Junge Kunst“. Der Verein darf nicht im klassischen Sinne als Kunstverein aufgefasst werden, die sich nur mit Austellung und Vermittlung von Kunst befassen. Vielmehr bietet er auch Elemente der Künstlervereinigung und einer Produzentengalerie. Somit tritt der Kunstverein Trier Junge Kunst als moderne Form des Kunstvereines auf.

Struktur des Kunstverein Trier

Alles in allem weist der Verein 60 Mitglieder auf, die sich im Vereinsalltag engagieren. Diese Mitglieder gehören verschiedenen Nationalitäten an. Ein Umstand, der sicherlich auch die überregionale Ausrichtung unterstreicht. So kommen die Mitglieder hauptsächlich aus Deutschland, Luxembourg, Belgien und Frankreich. Der Kunstverein Trier Junge Kunst spricht vor allem diejenigen Kunstinteressierten an, die sich gerne im kleinen Kreise der Kunst widmen. Dies bietet größere Beteiligungsmöglichkeiten und vermindert eine alles beherrschende Anonymität, wie sie in großen Vereinen auftreten kann. Die Finanzierung des Kunstverein Triers ist dreigeteilt. Neben Mitgliederbeiträgen, werden Spenden aus Wirtschaft und von Privatpersonen gesammelt. Außerdem erfährt das Projekt staatliche Unterstützung bei der Umsetzung verschiedener Austellungen. Natürlich soll nicht unerwähnt bleiben, dass momentan Stefan Philipps den Vorsitz innehat.

Konzept des Kunstverein Trier

Das Konzept wird vor allem von dem Glauben an die Unabhängigkeit der Kunst getragen. So soll auf jeden Fall vermieden werden, die Austellungen nach Spendengeldern oder ähnlichem auszurichten. Der Kunstverein Trier ist eine unabhängige, von außen nicht lenkbare, Organisation, die es sich zum Auftrag gemacht hat, nicht etablierte Kunstformen und Künstler zu fördern. Somit hat man sich im Laufe der Jahre zu einem Sprungbrett für junge heranwachsende Künstler entwickelt. Es gibt durchaus einige Erfolge in dieser Richtung vorzuweisen. So konnten verschiedene Trierer Künstler schon in Dresden, Weimar oder sogar New York ausstellen. Der Kunstverein Trier Junge Kunst ermöglichte dies vor allem durch enge Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und einer guten Vernetzung. Dies gibt ebenfalls Anlass, den Verein als Repräsentant der Großregion Trier zu sehen. Mit jeder Austellung in anderen Regionen wird ein Stück Trierer Leben vorgestellt und in die Welt „exportiert“. Ein weiterer Eckpfeiler des Konzepts, ist die Auffassung, dass regionale Kunst in die Zukunft weist. Obwohl dies sicherlich ein Motto mit kontroversen Meinungen ist, kann es als Leitfaden des Kunstverein Trier Junge Kunst angesehen werden.

Ausstellungen im Kunstverein Trier Junge Kunst

Die Austellungsräume befinden sich in der Brückenstraße in Trier, in der übrigens auch das Geburtshaus des berühmten Karl Marx liegt. Die eher kleinen Räumlichkeiten erzeugen dank großer Schaufenster und guten Proportionen ein wunderschönes Ambiente, das jeden Kunstinteressierten direkt willkommen heißt. In der Regel finden ungefähr zehn Ausstellungen im Jahr statt, die entwerde von den Künstlern selbst oder Kunsthistoriken organisiert werden. Ebenfalls kommt es schonmal vor, dass Kunstinteressierte eine Ausstellung ausrichten.

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