Kreiswerke in der Großregion Trier kümmern sich um erneuerbare Energien

Der Kreistag Trier-Saarburg hat in dieser Woche beschlossen, dass in der Großregion Trier neue Kreiswerke gegründet werden, die sich um erneuerbare Energien kümmern sollen. Für die Gründung wurde durch das Gremium ein Stammkapital von 200.000 Euro über den Nachtragshaushalt bereitgestellt.

Erneuerbare Energien werden in der deutschen Gesellschaft immer wichtiger. Nicht nur Unternehmen, sondern auch private Haushalte müssen sich langsam aber sicher auf diese energetische Grundlage einrichten. Die fossilen Energieträger werden über kurz oder lang nicht mehr zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund muss es eine der obersten Prioritäten in Deutschland sein, erneuerbare Energien weiterzuentwickeln und diese für die Menschen bezahlbar zu machen. Der Kreistag Trier-Saarburg hat in dieser Woche eine Sitzung zu diesem Thema abgehalten. Dabei wurde beschlossen, sogenannte Kreiswerke in Trier und der Umgebung zu gründen. Diese sollen sich in Zukunft um das Thema erneuerbare Energien kümmern. Die Kreiswerke, die mit einem Stammkapital von 200.000 Euro ausgestattet werden sollen, werden Anlagen zur Energieversorgung betreiben. Zu diesen Anlagen zählen unter anderem Windräder und Photovoltaikanlagen. Außerdem solllen die neuen Kreiswerke mit den Verbandsgemeinden, Gemeinden oder Privatunternehmen zusammenarbeiten, um Standorte für Windräder auszuloten und entsprechende Projekte umzusetzen. Landrat Günther Schartz spricht zudem von zufriedenstellenden Ergebnissen aus Gesprächen mit den Stadtwerken Trier und der Trierer Stadtverwaltung. Bereits in wenigen Monaten könnte eine neue Gesellschaft öffentlichen Rechts gegründet werden, die die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Trier, dem Kreis Trier-Saarburg und der Stadtwerken besser ermöglicht. Auf diese Weise könnte die Energiewende in der Großregion Trier effizienter voran getrieben werden.

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