So muss eine Bar aussehen: Im Chrome stimmt die Atmosphäre!

Bar- und Kneipentour in der ältesten Stadt Deutschlands


Dauer: Einen Abend und eine Nacht.
Schwierigkeitsgrad: Nichts für Style-verwöhnte Berliner Club-Gänger 😉
Distanz 4 km (Ohne Toilettengänge) ca 50 Minuten Fußweg


Oam Ecken (Maarstr. 45)

Empfehlung/Spezialität des Hauses: „Viez“
Rosis Kneipe Oam Ecken ist sicherlich keine klassische Studentenkneipe, allerdings hat man die Trierer Kneipen nicht erlebt, wenn man nicht einmal bei Rosi vorbeigeschaut hat. Einen Platz zu finden ist hier ein hoffnungsloses Unterfangen. Man quetscht sich an die Bar oder gesellt sich zu anderen Gästen an einen Stehtisch. Hier herrschen keine Berührungsängste, aber immer die beste Stimmung.
Den Versuch, ein Essen zu bestellen, sollte man allerdings bei der Kneipentour unterlassen. Das Essen ist zwar hervorragend, es dauert aber mindestens zwei Stunden, bis es am Tisch steht. Lieber lässt man sich von Rosi ein Viez einschenken und die Kneipentour lässig starten. Rosis Kneipe liegt nicht ganz zentral, aber ein Abstecher lohnt sich und man ist schnell am Pferdemarkt, von wo aus die Tour weitergehen kann.

Chrome (Deutschherrenstr. 1)

Empfehlung/Spezialität des Hauses: „Plutonium“

Das Chrome von Außen

Das Chrome von Außen

So muss eine Bar aussehen: Im Chrome stimmt die Atmosphäre!

So muss eine Bar aussehen: Im Chrome stimmt die Atmosphäre!

Ab auf einem kurzen Abstecher ins Chrome. Das Chrome ist eine gemütliche Kneipe mit lauter Musik und immer netter Bedienung. Am besten genehmigt man sich hier ein Plutonium, einen geeisten Shot, der vor allem zu später Stunde schon manch einen Partygänger an der Theke gehalten hat. Wenn es noch warm ist, ist der Biergarten sehr zu empfehlen.

Öffnungszeiten:

Mo-Fr:
10:00 – 03:00
Sa-So:
14:00 – 03:00

Zapotex (Pferdemarkt 1A)

Empfehlung/Spezialität des Hauses: Kölsch

Das Zapotex neben dem Chrome ist bunt gemischt, meistens gut besucht und in bester Laune. Das Zapotex wurde von Studenten gegründet und entsprechen findet man hier vor allem die jüngeren Semester in großen Grüppchen an. Die Karte ist vielfältig, die Cocktails lecker und der Raum stimmungsvoll. Am besten trinkt man hier ein Kölsch und mischt sich unter die Leute an der Bar.

Öffnungszeiten:

Mo-Sa:
19:00 – 03:00
So:
20:00 – 02:00

The Irish Pub (Böhmerstr. 10)

Empfehlung/Spezialität des Hauses: Guinness
gemütliches Kneipenfeeling

gemütliches Kneipenfeeling

Das Irish Pub in Trier -Außenansicht

Das Irish Pub in Trier -Außenansicht

Vom Zapotex geht die Kneipentour weiter in den Irish Pub, der etwa fünf Minuten zu Fuß entfernt ist. Der Irish Pub ist schon eine ältere Institution in Trier, allerdings frisch umgezogen in neue Räumlichkeiten. Seitdem gibt es gleich zwei Irish Pubs. Hier trifft nicht überraschend viele Amerikaner an und insgesamt ein bunt gemischtes, entspanntes Publikum. Bei Britpop und Irish Folk lässt sich gemütlich ein Guinness trinken, die Cocktails sind ebenfalls gekonnt, allerdings haben Sie auch ihren Preis.
Öffnungszeiten:
Mo-Do:
16:00 – 01:00
Fr:
16:00 – 03:00
Sa:
12:00 – 03:00
So:
14:00 – 01:00
[Ein weiteres Irish Pub , das „O’Dwyer’s Irish Pub“ gibt es am Ende der Neustrasse]

The Coyote Cafe (Nikolaus-Koch-Platz 10)

Empfehlung/Spezialität des Hauses: „Margherita“

Auf dem Weg zum Cubiculum liegt das Coyote Cafe am Nikolaus Koch Platz – eine Bar von ganz anderem Kaliber. Aber nicht weniger Beliebtheit. Es hat nichts vom urigen Flair der meisten Trierer Studentenkneipen, sondern einen luftigeren Stil mit lateinamerikanischer Küche und einer ausführlichen Cocktailkarte. Hier bekommt man günstige Cocktails, für die die Bar auch berühmt ist. Das Publikum im Coyote ist entsprechend jung und in Feierlaune. Nach einer Margherita geht es weiter ins Cubiculum.

Öffnungszeiten:

Mo-Do:
11:00 – 01:00
Fr-Sa:
11:00 – 03:00
So:
09:00 – 01:00

 


Cubiculum (Hosenstr. 2)

Empfehlung/Spezialität des Hauses: Pizzasalat (Getränke gibt’s natürlich auch alle)

Vom Coyote geht die Kneipentour weiter zu einem wahren Klassiker der Trierer Kneipen. Wer noch nichts gegessen hat, kann im urigen Keller des Cubiculum voll auf seine Kosten kommen. Kein Geheimtipp, sondern regelrecht legendär ist der Pizzasalat, ein Salat auf Pizzabrot, welches sich während dem Essen mit der Salatsoße tränkt. Das Publikum ist bunt gemischt und jung. Die Preise sind erfreulich niedrig. Wenn der Keller voll wird, kann auch mal die Luft wegbleiben. Daher geht es auch bald wieder auf den Weg zum Viehmarktplatz, der keine fünf Minuten entfernt liegt.


Cafe Greco (Viehmarktplatz 9)

Empfehlung/Spezialität des Hauses: Bier
Auf dem Viehmarktplatz sind vor allem das Cafe Greco und das Simplizissimus beliebt. Im Greco tummeln sich jüngere und ältere Semester vor allem am späten Nachmittag. Die Preise sind günstig, die Musik ruhig, die Gäste entspannt und die Theke lang. Hier geht es auch zu später Stunde eher gemütlich zu, man trifft sich zum Plaudern oder Kartenspielen. Im Greco ist Zeit, bei einem Bier durchzuatmen, bevor es Zeit ist, die Kneipentour ins Simplizissimus zu verlegen.

Simplicissimus (Viehmarktplatz 11)

Empfehlung/Spezialität des Hauses: Bier
Das Simplicissimus: Für viele eine der besten Kneipen in Trier. Sie darf auf keiner Kneipentour fehlen!

Das Simplicissimus: Für viele eine der besten Kneipen in Trier. Sie darf auf keiner Kneipentour fehlen!

gemütlich und beliebt

gemütlich und beliebt

Das Simplicissimus ist der beste Ort in Trier, um eine lustige Stunde bei Bier, Scrabble oder einer Partie Tischfußball zu verbringen. Dort wird man fast nur auf Studenten treffen, die an dem leicht antiken Tischen gemütlich abhängen. Die Kneipentour verweilt auf ein Glas Bier und eine Partie Tischfußball. Da das „Simple“ schnell so verqualmt ist, dass ungeübten die Luft weg bleibt, geht es bald darauf weiter ins nahe gelegene Marples.


Miss Marples (Karl-Marx-Str. 11)

Empfehlung/Spezialität des Hauses: Whiskey, Sambuca.
Das Marples ist eine der ältesten Studentenkneipen in Trier. Sie wurde in den 70ern von ASTA-Mitarbeitern mit dem Astarix gegründet und immer noch als Kollektiv geführt. Während man im Astarix besser gemütlich plaudernd ein Abendessen genießen kann, ist das Marples vor allem bei den Theatergängern und Whiskeyliebhabern beliebt. Für Whiskeytaster mit kleinem Geldbeutel gibt es Restbestände zum Schnäppchenpreis, aber auch das Bier ist Budgetfreundlich. In wahrscheinlich keiner anderen Kneipe (außer bei Rosi) kommt man so gut ins Gespräch mit anderen Gästen als hier. Nach einem kleinen Sambuca geht es weiter ins Piranha nebenan.

Piranha – die schönste Garage der Stadt (Karl-Marx-Str. 17)

Empfehlung/Spezialität des Hauses: „kleiner Gelber“
Das Piranha trägt den Untertitel der Garage nicht umsonst. Es ist eine winzige Kneipe, die schon bei wenigen Besuchern recht voll ist. Dafür ist die Stimmung lustig. Das Piranha gilt als Geheimtipp bei alternativen Musikern und deshalb kann man recht häufig einer Band lauschen oder ansonsten auf der Leinwand Cartoons ansehen, während man es sich auf den gemütlichen Sitzen bequem macht. Probieren muss man hier unbedingt einen kleinen Gelben. Von hier aus läuft man ca. zehn Minuten bis nach Trier Süd ins Funky Abbey.
Öffnungszeiten:
Do:
21:00 – 02:00
Fr-Sa:
21:00 – 03:00

Funky Abbey (Nikolausstr. 69)

Empfehlung/Spezialität des Hauses: Cocktails
Funky Abbey - Die Bar

Funky Abbey – Die Bar

Funky Abbey Trier von Außen

Funky Abbey Trier von Außen

Viele Trierer Studenten und „Hängengebliebene“ bezeichnen das Funky Abbey als Ihr „Wohnzimmer“ und bekannt für seine beste Stimmung. Man trinkt am besten einen der gekonnt zubereiteten und leckeren Cocktails, knabbert Salzstangen und plaudert ein wenig mit den anderen Gästen, die sich auf die aufregende Nacht freuen. Im Funky trifft man sich, um danach zu den Partys vor allem in der Luke weiter zuziehen – und das schon seit über 22 Jahren! Natürlich kann man auch hier bis in die Nacht verweilen, doch unsere Tour heute lässt nur ein Getränk zu 🙂
Öffnungszeiten:
Do-Sa:
21:00 – 03:00

Luckys Luke (Luxemburger Str. 6)

Empfehlung/Spezialität des Hauses: „Ampel“ (Schnäpse Dreierlei)
Die Luke, der Abschluss einer Trierer Partynacht!

Die Luke, der Abschluss einer Trierer Partynacht!

Kneipe und Disco bestimmen das Konzept

Kneipe und Disco bestimmen das Konzept

Die letzte Station der Kneipentour ist natürlich Luckys Luke am anderen Ende des Moselufers. Vom Funky Abbey kommt man in zehn Minuten gemütlich hin. Wenn dafür noch Kapazität ist, trinkt man hier eine „Ampel“, einen dreifachen Shot und genießt den Independent und Alternative-Sound auf der Tanzfläche oder die ruhigere Stimmung beim Herumhängen bei Comics im Kinoraum. Die Luke kann schnell voll werden und ist immer gut besucht, zum Glück sind die Gäste hier entspannt und locker. Definitiv ist sie seit Jahren DIE Kneipe in Trier!
Öffnungszeiten:
Mi:
20:00 – 01:00
Do:
20:00 – 02:00
Fr-Sa:
20:00 – 06:00
Bildquellen:
Chrome/Luke: (c)  Pawel Kalinowski
Simplicissimus: Vom Inhaber zur Verfügung gestellt
Funky Abbey: Yannik Schneider

Zur Zeit keine Kommentare.

Schreibe einen Kommentar

Deine eMailadresse wird nicht veröffentlicht.