Stadt Trier möchte Haus für Kinder erhalten

Das Haus für Kinder, eine Kindertagesstätte, soll erhalten bleiben. Nachdem sich die Stadt Trier zunächst nicht eindeutig zu diesem Thema geäußert hat, herrscht nun Klarheit. Es soll einen Übergangsort geben bis eine endgültige Lösung gefunden werden kann.

Das Haus für Kinder ist eine Kindertagesstätte in der Trierer Innenstadt. Leider ist das Gebäude sehr stark veraltert und kann nicht mehr länger als Standort für das Haus für Kinder fungieren. Eine Sanierung ist aus Kostengründen nicht mehr möglich, da das Gebäude zu marode geworden ist. Betrieben wird das Haus für Kinder von dem Sozialdienst Katholischer Frauen (SKF). Träger der Einrichtung ist die Stadt Trier.
Der SKF forderte zuletzt von der Stadt Trier eine klare Aussage zum Verbleib der Kindertagesstätte. Als man keine eindeutige Antwort erhielt, entschloss man sich dazu, das Haus für Kinder zu schließen. Die Einrichtung sei in dem jetzigen Gebäude nicht mehr tragbar (wir haben berichtet). Auf diesen Entschluss hin, hat sich die Stadt Trier nun fest für einen Erhalt des Haus für Kinder ausgesprochen. Die Bürgermeisterin Angelika Birk gab an, dass die Stadt zu keinen Zeitpunkt mit einer Schließung der Kindertagesstätte geliebäugelt habe.

Die Lösung für das Haus für Kinder

Der Sozialdienst Katholischer Frauen betreibt neben der Kindertagesstätte auch noch zwei weitere soziale Einrichtungen, die auch in nicht mehr sanierbaren Häusern liegen. Diese beiden Einrichtungen kümmern sich unter anderem um Frauen, die in persönliche Not geraten sind.
Die Bürgermeisterin Triers hat sich mit der Geschäftsführerin des SKF zusammengesetzt, um über den Verbleib aller drei Einrichtungen zu diskutieren. Demnach sollen alle sozialen Einrichtungen und auch die Kindertagesstätte erhalten bleiben. Folgende Regelungen haben die beiden getroffen:
a)    Der SKF wird die Kindertagesstätte noch bis zum 31. Juli 2013 in dem Gebäude in der Krahnenstraße weiterführen. Bis zu diesem Zeitpunkt macht es sich die Stadt Trier zur Aufgabe, einen Alternativstandort zu finden, der die Vorzüge des jetzigen Ortes voll übernehmen kann. Auch das neue Gebäude soll in der Innenstadt liegen.
b)    Der SKF macht es sich zum Ziel, für die anderen sozialen Einrichtungen, die auch in maroden Gebäuden liegen, eigenständig Neubauten in der Krahnenstraße zu errichten.

Angelika Birk stellte in dem Gespräch mit der Geschäftsführerin des SKF noch einmal klar, dass die Stadt Trier weiterhin großen Bedarf an den Tätigkeiten des SKF habe. Alle sozialen Einrichtungen müssen erhalten bleiben.

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