Die neue Grünlagensatzung soll geändert werden

Die Fraktion der Christdemokraten möchte die neue Grünlagensatzung wieder ändern. Dabei wurde diese erst vor gut zwei Monaten erlassen. Nun scheint sich die Stimmung in der Wählerschaft aber wieder verändert zu haben und der Stadtrat der Moselstadt muss „seine Fahnen“ neu ausrichten. Ein Bild, das man in Trier des Öfteren beobachten kann.

Die neue Grünlagensatzung, die vor rund zwei Monaten verabschiedet worden war, scheint nicht lange Bestand zu haben. Vor allem das neue generelle Grillverbot in Grünlagen sorgt für heftige Diskussionen. Im Sommer hatten sich einige Besucher des Palastgartens in Trier über das große Müllaufkommen beschwert. Der Stadtrat reagierte darauf und machte die „Freiluftgrillmeister“ für die große Verschmutzung verantwortlich. Folglich entschied man sich, eine neue Grünlagensatzung zu verabschieden. Dort ist das Grillen neu geregelt. Laut Satzung darf in öffentlichen Grünanlagen nicht mehr gegrillt werden. Im Gegenzug sollen neue Grillplätze eingerichtet werden. Der Stadtrat versuchte auf diese Weise beiden Seiten gerecht zu werden. Allerdings scheint nun das große Problem in der Finanzierung zu liegen. Die Fraktion der CDU hält das neue Grillverbot für zu teuer, da nicht so viele feste Grillplätze eingerichtet werden können. Stattdessen schlagen die Christdemokraten vor, das generelle Grillverbot aufzuheben und feste Grillplätze nur im Palastgarten in Trier einzurichten. Dies sei kostengünstiger und ebenfalls sehr effektiv, da gerade der Palastgarten unter der Verschmutzung leide.
Während zur Zeit der Verabschiedung der neuen Grünlagensatzung diese mit einer großen Mehrheit angenommen wurde, scheint nun ein Umdenken im Stadtrat Triers stattzufinden. Anscheinend findet die CDU mit ihrem Vorschlag Gehör.
Es ist nicht das erste Mal, dass in Trier etwas auf politischer Ebene entschieden wird und dann einige Zeit später wieder aufgehoben wird. Auch der Pachtvertrag der Tankstelle in der Ostallee sollte laut Beschluss aus dem Jahr 2009 nicht verlängert werden. Nun wird dies aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der Fall sein. Manchmal wirkt die kommunale Politik in der Moselstadt wankelmütig.
Ob das Grillverbot wirklich wieder abgeschafft werden wird, kann man aufgrund dieser wechselnden Meinungen noch nicht abschließend sagen. Dies bleibt abzuwarten. Vieles hängt auch davon ab, wie schnell die Politik ihre Fahnen wieder in den Wind drehen kann.

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