Gelände Kabinenbahn Trier: Neuer Investor gesucht!

Vor ungefähr einem Jahr wurde die Kabinenbahn in Trier demontiert. Seitdem wird das Gelände am Zurlaubener Moselufer in Trier nicht mehr genutzt. Dies soll sich im kommenden Jahr ändern, denn die Stadt Trier sucht einen neuen Investor für das Gelände der ehemaligen Kabinenbahn in Trier.

Vor gut einem Jahr wurde die Kabinenbahn in Trier abgebaut. Es hatte sich niemand gefunden, der diese weiterhin in der ältesten Stadt Deutschlands betreiben wollte. Seit der Demontage wird das Grundstück am Zurlaubener Ufer nicht mehr genutzt. Es handelt sich hierbei um ein gut 3000 Quadratmeter großes Areal, das direkt an die Mosel grenzt. Die Stadt Trier wird sich zukünftig um einen neuen Investor für dieses Grundstück bemühen. Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani will in spätestens einem Jahr einen neuen Besitzer und Nutzer des 3000-Quadratmeter-Areals am Zurlaubener Moselufer gefunden haben. Der Baudezernentin in Trier schwebt bei der Suche nach einem Investor folgender Zeitplan vor: „Anfang 2013 schreiben wir das Grundstück aus. Interessenten können dann in einem Bekundungsverfahren ihre Vorstellungen zur städtebaulichen Entwicklung und Nutzung äußern.“ Aus den eingehenden Entwürfen würden „die aus unserer Sicht besten ausgewählt und um eine detailliertere Planung gebeten“. Das aus Sicht der Stadt Beste sei nicht gleichbedeutend mit einem möglichst hohen Erlös für das Grundstück. „Es geht in erster Linie um die architektonisch und städtebaulich beste Qualität.“

Kein Bordell und keine Spielhalle

Auch bezüglich der Nutzung will die Stadt Trier nicht vorgreifen. Dennoch hat Simone Kaes-Torchiani konkrete Vorstellungen, was am Moselufer nicht entstehen soll: „Ein Bordell oder eine Spielhalle scheiden komplett aus. Auch mit einem Senioren- oder einem Studentenwohnheim hätte ich an dieser Stelle Probleme, nicht aber mit neuen Formen generationsübergreifenden Wohnens.“ Realistisch scheint allen Beteiligten bei der Stadt Trier ein Hotel mit einem angrenzenden Restaurant zu sein.

Das Grundstück, das sich vor allem durch seine sehr gute Lage in Trier auszeichnet, könnte aber auch Nachteile mit sich bringen: Die Lage direkt an einer der meistbefahrenen Hauptverkehrsachsen Triers bringt eine hohe Lärmbelastung, außerdem muss die Zufahrt aus Richtung Kaiser-Wilhelm-Brücke geschaffen werden. Dennoch zeigt sich die Baudezernentin „sehr optimistisch“, einen Abnehmer zu finden: „Es gibt bereits zahlreiche Interessensbekundungen, sowohl aus Trier als auch aus dem benachbarten Ausland. Es sind Architekten darunter und auch Investoren.“

 

Zur Zeit keine Kommentare.

Schreibe einen Kommentar

Deine eMailadresse wird nicht veröffentlicht.