Roger Lewentz reist nach Ruanda

Der Innenminister des Bundeslandes Rheinland-Pfalz, Roger Lewentz, reist mit einer Delegation in das afrikanische Land Ruanda, um dort den Alltag der Menschen näher kennenzulernen. Lewentz, so teilte das Ministerium mit, wird wohl für ungefähr eine Woche in Ruanda verweilen.

Das Innenministerium des deutschen Bundeslandes Rheinland-Pfalz hat am Freitag eine Delegation in den afrikanischen Staat Ruanda geschickt. Diese wird von dem rheinland-pfälzischen Innenminister Roger Lewentz angeführt und soll für ungefähr eine Woche in Afrika bleiben. Auf diese Weise sollen die Delegierten einen besseren Einblick in den afrikanischen Alltag in Ruanda erhalten. Der Schwerpunkt liege auf Kooperationsprojekten in der Jugendarbeit. Insgesamt besteht die Delegation, die vom Innenministerium in Rheinland-Pfalz entsandt worden ist, aus 15 Köpfen. Überwiegend junge Menschen wurden von Roger Lewentz berufen, denn diese haben ihren ganz eigenen Bezug zum Thema Jugendarbeit. Auch Abgeordnete des rheinland-pfälzischen Landtags reisen mit in das ostafrikanische Land, darunter die CDU-Fraktionsvorsitzende Julia Klöckner.

Partnerschaft mit Ruanda

Dass die Delegation ausgerechnet nach Ruanda reist, ist selbstverständlich kein Zufall. Seit nunmehr 30 Jahren pflegen Rheinland-Pfalz und das afrikanische Land Ruanda eine innige Partnerschaft.

Ruanda ist ein dicht bevölkerter Binnenstaat in Ostafrika. Er grenzt an Burundi, die Demokratische Republik Kongo, Uganda und Tansania. Wegen seiner in weiten Teilen hügeligen Landschaft wird er auch „Land der tausend Hügel“ genannt. Auf seinem Staatsgebiet verläuft die afrikanische Hauptwasserscheide zwischen den Einzugsgebieten des Nil und des Kongo. Von 1884 bis 1916 war Ruanda eine deutsche Kolonie, 1962 erhielt es seine Unabhängigkeit von der UNO-Mandatsmacht Belgien.

Nicht zuletzt wegen der Konflikte zwischen den Volksgruppen der Hutu und Tutsi – die im Völkermord an den Tutsi 1994 gipfelten – zählt das Land zu den ärmsten in Afrika, obgleich in den letzten Jahren Fortschritte zu verzeichnen waren.

 

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