Das Ende der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012

An diesem Wochenende endet in Trier die Heilig-Rock-Wallfahrt 2012. Die Veranstaltung hat alle Erwartungen erfüllt und zudem mit überraschend wenigen Zwischenfällen geglänzt. Die Veranstalter zeigten sich erfreut über die ersten Berichte, die durch die Polizei und andere Hilfskräfte vorgelegt worden sind.

Die Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 in Trier wird an diesem Wochenende mit einem feierlichen Abschlussgottesdienst zu Ende gehen. Die Großveranstaltung, die immerhin 550.000 Pilger an die Mosel gelockt hat, verlief erfreulich friedlich und ohne Vorkommnisse. Es wurden kaum nennenswerte Straftaten durch die Polizei registriert. Ein großer Dank gebührt aber auch all den ehrenamtlichen Helfern, die während der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 im Einsatz waren. Insgesamt hatten sich 2400 Männer und Frauen für den Einsatz als ehrenamtliche Helfer gemeldet. Täglich kümmerten sich beinahe 400 Helfer um die Bedürfnisse der Pilger. Ihre Aufgaben reichten von der reinen Pilgerbetreuung, über einen Sprachdienst bis hin zu Einsätzen in verschiedenen Organisationsteams. Neben den Helfern haben auch die Mitwirkenden am Kultur- und Begleitprogramm gute Arbeit geleistet. Über 1350 Menschen haben dafür gesorgt, dass die Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 auch abseits des Doms ein voller Erfolg gewesen ist.
Neben den Mitwirkenden des Kulturprogramms, haben sich auch die knapp 2000 Ministranten und 84 Chöre verdient gemacht, die mir ihrem Einsatz dafür gesorgt haben, dass die einzelnen Gottesdienste feierlich und erfolgreich verlaufen sind.

Die Bilanz der Polizei Trier

Neben den Veranstaltern der Heilig-Rock-Wallfahrt und dem Bistum Trier, hat auch die Polizei Dienststelle in der Moselstadt eine positive Bilanz der letzten vier Wochen gezogen. Die Einsatzfelder der Polizisten kann man ohne Zweifel mit dem Adjektiv „unspektakulär“ beziffern. Insgesamt wurden fünf Ordnungswidrigkeiten, 173 Verwarnungen, fünf Platzverweise und zwei Ingewahrsamnahmen ausgesprochen. Die hohe Präsenz uniformierter Polizeikräfte hat sogar dazu geführt, dass die Alltagskriminalität seit Beginn der Heilig-Rock-Wallfahrt deutlich gesunken ist. Laut der Polizei ist diese stolze Bilanz vor allem darauf zurückzuführen, dass die Beamten in den letzten vier Wochen 19.000 zusätzliche Einsatzstunden gemacht haben. Neben den ehrenamtlichen Helfern und den Polizisten, haben auch die sanitären Hilfskräfte viele Stunden Arbeit während der Wallfahrt abgeleistet. Seit dem 13. April 2012 waren insgesamt 1142 Sanitäter im Einsatz. Diese mussten alles in allem gerade einmal 1000 Fälle behandeln. Angesichts des Pilgerstroms von 550.000 Menschen ist dieser Wert erfreulich gering.
Auch das befürchtete Verkehrschaos ist völlig ausgeblieben. So haben sich die Vorkehrungen, die vorab getroffen wurden, bezahlt gemacht. Vor allem der Park and Ride Service und die Einbahnstraßenregelung in der Weberbach haben sich als effiziente Mittel erwiesen, ein Verkehrschaos zu verhindern.

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