Diejenigen, die mehr aus ihrem frei zur Verfügung stehendem Geld machen wollen, investieren zumeist in Optionsscheine. Diese bieten einen Hebel an, womit sich positive wie negative Entwicklungen am Markt wesentlich deutlicher nutzbar machen lassen, zugleich aber auch ein entsprechendes Risiko darstellen. Es empfiehlt sich daher, zunächst über einige Jahre eine gewisse Handelserfahrung zu sammeln, um solche Informationen richtig deuten zu können, die für das Börsengeschehen von Bedeutung sind.

Wir geben grundlegende Informationen zu Optionsscheinen.

Definition und Beispiel

Ein Optionsschein ist grundsätzlich ein Wertpapier, welches ein Recht verbrieft, das idealerweise dann in Anspruch genommen wird, wenn die Entwicklung so positiv wie erhofft verläuft. Der Inhaber hat das Recht, den zugrundeliegenden Basiswert zu einem vorher festgelegten Bezugspreis und im Rahmen des Bezugsverhältnisses zu kaufen oder verkaufen, wobei ein Zeitraum dafür festgelegt wird. Dazu besteht jedoch keine Pflicht, was in solchen Momenten sehr wichtig ist, wenn die Entwicklung der eigenen Vorhersage stark zuwiderläuft. Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch die Unterscheidung zwischen europäischen und amerikanischen Optionsscheinen, denn erstere definieren den Zeitpunkt immer zum Ende Laufzeit, wohingegen die amerikanische Variante dieses Recht zu jedem Zeitpunkt innerhalb der Laufzeit einräumt. Ein Call beschreibt eine Kaufoption, ein Put die Verkaufsoption – dahingehend entscheiden Sie sich für ein Derivat, je nach Vorhersage der Kursentwicklung.

  • Nehmen wir an, das Unternehmen A wird mit einem Kurswert von 350 Euro an der Börse gehandelt.
  • Sie kaufen einen Optionsschein zu 100 Euro, zum Bezugspreis von 230 Euro und im Bezugsverhältnis 1:1 sowie mit einer Laufzeit von zwei Jahren. Nun haben Sie das Recht, in der Anzahl Ihrer Optionsscheine entsprechende Aktien zum Zeitpunkt in zwei Jahren zu kaufen, und zwar zum Preis von 230 Euro.
  • Die Preise sind willkürlich gewählt, jedoch nah an die Realität angelehnt. Ihr Recht, zu 230 Euro zu kaufen, bezahlen Sie mit dem Preis des Optionsscheines von in diesem Fall 100 Euro.
  • In diesem Fall spekulieren Sie auf einen steigenden Kurs, investieren dafür 100 Euro und erwarten, dass in zwei Jahren ein Kurswert von mehr als 330 Euro gegeben ist, um das Recht auszuüben und zumindest die Kosten zu decken.

Der Optionsschein hat jedoch auch eine eigene WKN und wird gehandelt, sodass er massiv im Wert sinken oder steigen kann, womit zwar die Gewinnchancen höher sind als üblich, das Verlustrisiko aber auch entsprechend höher ist. Es empfiehlt sich aus diesem Grunde, beispielsweise unter geldanlegen.net die Konditionen für Tagesgeld zu erfahren, um auf den richtigen Moment zum Investment zu warten und sein Geld dabei nicht stetig im Wert zu verringern. Beachten Sie dabei, dass dieser zusätzlich auf dem Sekundärmarkt gehandelt werden kann, womit die Preisbestimmung nicht anhand objektiv nachvollziehbarer Faktoren geschieht.

 

Zur Zeit keine Kommentare.

Schreibe einen Kommentar

Deine eMailadresse wird nicht veröffentlicht.