Eine Risikolebensversicherung ist mit Sicherheit keine schlechte Investition, denn spätestens wenn der Versicherungsnehmer unerwartet stirbt, kommen oftmals zu der Trauer auch finanzielle Schwierigkeiten auf die Hinterbliebenen zu. Damit die Familie abgesichert ist, ist es mitunter von Vorteil, wenn eine Risikolebensversicherung abgeschlossen wird.

Weitaus günstiger als kombinierte Pakete

Wer sich für eine Risikolebensversicherung in jungen Jahren entscheidet, sorgt somit nicht nur für seine Familie vor, sondern erhält auch weitaus günstigere Prämien. Denn je später die Risikolebensversicherung abgeschlossen wird, umso höher werden die monatlichen Vorschreibungen. Höhere Prämie werden aber auch für Risikogruppen berechnet – etwa für Raucher. Vor der Einführung der Unisex Tarife erhielten auch Männer einen Risikoaufschlag aufgrund der geringeren Lebenserwartung, dieser Aufschlag wird nun nicht mehr berechnet. Die reine Risikolebensversicherung hat zudem – gegenüber kombinierten Paketen – den Vorteil, dass die Prämienvorschreibung nur einen Bruchteil der sogenannten Er- wie Ablebensversicherung kostet. Bei der Risikolebensversicherung wird nämlich kein Kapital im Hintergrund aufgebaut, sondern rein nur darauf geachtet, dass im Todesfall die finanzielle Absicherung klargestellt wird. Ebenfalls ist es bei einer Risikolebensversicherung möglich, diese ohne irgendwelche Nachteile relativ schnell zu kündigen (meist unter Einhaltung der Kündigungsfristen).

Die Risikolebensversicherung ist auch bei Krediten eine Hilfe

Weitere Vorteile sind auch, dass die Risikolebensversicherung gerne in Verbindung mit Krediten verwendet wird. Wer ein Haus oder eine Wohnung baut bzw. kauft, sollte unbedingt eine Risikolebensversicherung abschließen. Im Todesfall ist somit die Familie abgesichert, da die Versicherung zudem die offenen Kreditschulden tilgt. Natürlich sollte im Vorfeld die Versicherungssumme vereinbart werden, sodass auch der notwendige monatliche Betrag dafür bezahlt wird. Bei der jährlichen Abrechnung erhält der Kunde keinen Zuschlag, welcher oftmals bei der monatlichen, vierteljährigen oder halbjährlichen Zahlung berechnet wird.

Die Fragen müssen ehrlich beantwortet werden

Natürlich sollte beim gesundheitlichen Fragebogen nicht gelogen werden, auch wenn dadurch Risikoaufschläge fällig werden könnten. Denn wenn beispielsweise gefährliche Hobbys negiert werden, jedoch die Todesursache in Verbindung mit einem „gefährlichen Hobby“ steht kann es durchaus vorkommen, dass die Versicherung die Leistung nicht ausbezahlt, da im Vorfeld die Versicherung unter falschen Tatsachen abgeschlossen wurde.

Kommentare (1)

  • Martin1983

    Hallo,

    es stimmt das kombinierte Versicherungspakete bei der Risikolebensversicherung deutlich teurer sind. Doch der Versicherungsschutz wird dadurch auch deutlich erhöht. Das Kostet nun mal Geld. Das Thema der wahrheitsgemäßen Angaben ist ein sehr wichtiges Thema. Gerade bei den Fragenkatalog zu dem Gesundheitszustand. Werden hier absichtlich falsche Angaben getätigt, wird im Schadensfall die Versicherung keine Zahlung regulieren. Die Hinterbliebenen sind dann nicht abgesichert.

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