Trierer Friedhöfe: Polizei kämpft weiter gegen Diebe

Die Polizei in Trier kämpft weiter gegen Diebe, die sich auf den Friedhöfen in der ältesten Stadt Deutschlands „ausleben“. Die Anzeigen und Beschwerden über Diebstähle von Grabschmuck auf den Friedhöfen in Trier häufen sich. Hinzu kommen Einbrüche in Materiallager. Die Polizei setzt neuerdings Zivilstreifen ein, um die Friedhöfe überwachen zu lassen.

In Trier gibt es derzeit 17 Friedhöfe. Diese werden immer öfters von Dieben heimgesucht, die vor allem den Grabschmuck von den einzelnen Gräbern stehlen möchten. In den vergangenen zwei Jahren hat die Polizei 40 Anzeigen über Diebstähle und Vandalismus auf den 17 Trierer Friedhöfen aufgenommen, davon 30 Fälle allein auf dem Hauptfriedhof. Die Polizei möchte nun wieder verstärkt gegen diese Diebe vorgehen. Aus diesem Grund sollen in Zukunft Zivilstreifen auf den verschiedenen Friedhöfen in Trier eingesetzt werden, die verdächtigen Vorkommnissen nachgehen sollen. Die Diebe auf den Trierer Friedhöfen erbeuten zumeist den Grabschmuck. Allerdings werden auch immer wieder Einbrüche in die Materiallager registriert. Beamte der Bereitschaftspolizei Wittlich gehen tageweise Streife über den Hauptfriedhof. In Zivil gekleidet, beobachten die Ermittler unauffällig das Geschehen und sprechen im Verdachtsfall Passanten an. Harald Lahr, Leiter Ermittlungsführung bei der Polizei-Inspektion Trier, hofft auf den Überraschungseffekt: „Wir wollen ein Zeichen setzen.“ Auch wenn die Diebe meistens nur geringwertige Dinge auf den Friedhöfen erbeuten können, gehören diese Straftaten wohl zu den verwerflichsten, die begangen werden können. Immerhin sollen gerade die Grabbeilagen die Ehrerbietung der Hinterbliebenden für die Toten ausdrücken. Diese Ehrerbietung unmöglich zu machen, ist nicht zu dulden.

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