Mehr Insolvenzen 2012

In der Großregion Trier und in dem Großherzogtum Luxembourg sind im ersten Halbjahr diesen Jahres mehr Firmen in die Insolvenz geraten als noch 2011. Während in Trier knapp 100 Firmen schließen mussten, sind es in Luxembourg beinahe 600. Damit werden die Unternehmensinsolvenzen in Luxembourg ein neues Rekordhoch am Ende des Jahres einnehmen.

Das erste Halbjahr 2012 war für die kommunale Wirtschaft in der Großregion Trier nicht unbedingt von Erfolg gekrönt. Zumindest die Anzahl der Firmenpleiten ist deutlich in die Höhe gestiegen. Hier kann die Region nicht mit der Bundesrepublik Deutschland mithalten. Während bundesweit die Rate der Unternehmensinsolvenzen im Vergleich zum Jahr 2011 um 0,7 Prozent gestiegen ist, betrug dieser Anstieg in Trier beinahe 23 Prozent. Fast 100 Unternehmen und Firmen mussten im ersten Halbjahr des aktuellen Jahres ihre Tätigkeit einstellen. Noch größer ist der Anstieg der Firmenpleiten aber noch in Luxembourg. Dort stieg der Wer im ersten Halbjahr des Jahres 2012 um satte 26 Prozent an. Demnach mussten knapp 580 Unternehmen Insolvenz anmelden. Sollte sich diese Entwicklung auch im zweiten Halbjahr bestätigen, könnte Luxembourg erstmals in seiner Geschichte über 1000 Insolvenzen in einem Jahr aufweisen. Seit Jahren sind die Firmenpleiten in Luxembourg steigend. Vor allem ältere Unternehmen, die sich nicht ausreichend um die Nachfolge bemüht haben, rutschen immer wieder in die roten Zahlen ab. Natürlich spielt auch die Finanzkrise von 2008 bzw. 2009 immer noch eine gewichtige Rolle. Viele haben sich in dieser Zeit übernommen. Die jetzigen Insolvenzen der Unternehmen und Firmen bilden dann sogenannte Spätfolgen.

Firmenpleiten nur Zufall?

Experten gehen davon aus, dass die Firmenpleiten in der Großregion Trier nur zufällig in diesem hohen Rahmen ausgefallen sind. Sie sehen im Vergleich zur gesamten Bundesrepublik Deutschland keine Anhaltspunkte dafür, warum in Trier auf einmal so viele Unternehmen schließen müssen. Es habe keinen kunjunkturellen Einbruch gegeben. Ebenso liegen keine strukturellen Besonderheiten vor. Allerdings überzeugt die Argumentation mit dem Zufall nicht wirklich. Zumindest in Luxembourg unterliegen die Firmeninsolvenzen nicht dem Zufall. Seit Jahren wachsen dort die Unternehmenspleiten Jahr für Jahr an.

 

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