Für alle, die Filmkunst erleben möchten

Vom 16. bis zum 22. Januar wird die saarländische Hauptstadt Saarbrücken ganz durch die Filmkunst von aufstrebenden Künstlern geprägt sein. Im Rahmen eines Nachwuchswettbewerbes werden mehr als 90 verschiedene Filmwerke zu sehen sein, die um einen der zwölf verfügbaren Preise kämpfen werden. Aber auch zahlreiche Filmstars selber haben sich angekündigt. Unten ihnen zum Beispiel Christoph Maria Herbst, der vielen wohl eher als kratzbürstiger Chef „Stromberg“ bekannt sein wird.

 

In den Tagen vom 16. bis zum 22. Januar steht die saarländische Hauptstadt Saarbrücken voll und ganz im Zeichen der Filmkunst. Allerdings werden keine Werke von renommierten Künstlern gezeigt werden, sondern solche, die von heranwachsenden Nachwuchstalenten gefertigt worden sind. Zahlreiche unterschiedliche Filme werden um die besten Preise und die Gunst der Zuschauer konkurrieren. Die Veranstalter Gabriella Bandel und Philipp Bräuer versprechen für dieses Jahr ein ganz besonders breites Programm. Die Themenvielfalt, mit denen sich die einzelnen Filme beschäftigen, ist vielschichtig und beinahe jeder wird auf seine Kosten kommen können. Neben den alt bekannten Themen wie dem Erwachsenwerden und dem hartnäckigen Suchen nach einem festen individuellen Platz im Leben, wird es darüber hinaus Filme geben, die sich mit anderen Themen befassen werden. Auch eine andere Sache wird neu sein. Während früher die Familien immer als Dreh- und Angelpunkt der Geschichten benutzt wurden, weil diese immer für konstante und moralisch annehmbare Werte standen, ändert sich dieses Bild immer mehr. Die Helden der heutigen Zeit scheinen „einsam“ zu sein. Jeder muss selbst etwas unternehmen, denn die Gesellschaft, wie wir sie gerne sehen würden, funktioniert nicht mehr.
Sicherlich besondere Aufmerksamkeit wird ein Horrorfilm ernten können, der in neuer 3D-Technik verfilmt worden ist. Dies ist für das Festival in Saarbrücken komplett neu.
Die Veranstaltung lohnt sich auf jeden Fall für diejenigen, die sich generell gerne mit moderner Filmkunst befassen. Darüber hinaus werden auch solche Menschen angesprochen, die sich gerne mit dem Gedankengut junger, aufstrebender Künstler auseinandersetzen wollen.

An bekannten Künstlern angekündigt haben sich unter anderem Christoph Maria Herbst, Corinna Harfouch, Hannah Herzsprung, Charly Hübner (Ermittler in „Polizeiruf 110“) und Veteran Arthur Brauss, außerdem Ulrich Noethen, Ulrike Folkerts, Anna Maria Mühe, Alexander Fehling („Goethe!“) und einige Ophüls-Darstellerpreisgewinner: Burat Yigit (2011), Alice Dwyer (2008), Stipe Erceg (2004) und Simon Schwarz (1998). Ob Klaus Maria Brandauer und Peter Lohmeyer auch zum Festival kommen, steht noch nicht fest.

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