EU-Kommission überprüft Nürburgring-Zuschüsse

Die Europäische Union untersucht die finanziellen Zuschüsse, die der Staat an die Nürburgring GmbH vergeben hat. In den letzten Jahren sind ungefähr 530 Millionen Euro an die Eifelrennstrecke und den kriselnden Freizeitpark geflossen.

Die Europäische Union untersucht dieser Tage die finanziellen Zuschüsse, die an den Nürburgring und den Freizeitpark geflossen sind. Nach Angaben der EU-Kommission wird nachgeprüft, ob der Staat Deutschland durch die Zuschüsse gegen geltendes EU-Recht verstoßen hat. Sollte dies der Fall sein, dann müsste der Nürburgring die komplette Summe in Höhe von knapp 530 Millionen Euro zurückzahlen. Die Europäische Union ist der oberste Wettbewerbshüter in Europa.
Das Land Rheinland-Pfalz hat den Nürburgring auf unterschiedliche Art und Weise finanziell unterstützt. Nicht nur das Land selber ist tätig geworden, sondern auch Unternehmen, die in der staatlichen Hand liegen. Auf diese Weise sind dem Nürburgring und dem Freizeitpark Darlehen, Garantien und Kapitalerhöhungen zugutegekommen. Des Weiteren soll das Land Einnahmen aus einer Glücksspielsteuer an die Eifelrennstrecke weitergeleitet haben. Es bleibt abzuwarten, wie die Prüfung der Europäischen Union ausfallen wird. Eines ist sicher: Sollte die EU feststellen, dass die Zahlungen rechtswidrig gewesen sind, wird dies den Nürburgring mitten ins Herz treffen.

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