Eissport in Trier liegt auf Eis

Vor über zwei Jahren wurde die Eissporthalle in Trier aufgrund aufgetretener Mängel geschlossen. Die Gefahr, die von der maroden Eishalle ausging, war zu diesem Zeitpunkt einfach zu groß gewesen. Mit der Schließung der Halle in der Diedenhofener Straße begann auch der Abstieg des Trierer Eissports. Ein kleiner Rest Sportlichkeit ist in Bitburg geblieben.

 

Lange Zeit wurde die Eissporthalle in der Diedenhofener Straße in Trier gerne und viel benutzt. Sowohl Vereine, als auch Freizeitsportler schnürten ihre Schlittschuhe täglich, um auf dem Eis ihr Können zu präsentieren. Im Jahr 2009 musste die Eissporthalle dann aufgrund ihrer baulichen Substanz geschlossen werden. Die Gefahr, die von der maroden Halle für ihre Besucher ausgegangen war, war in den Jahren zu groß geworden. Das Leben und die Gesundheit einzelner Schlittschuhfahrer konnte nicht länger gefährdet werden.

Der Umzug nach Bitburg

Die Eissporthalle in Trier sollte zunächst saniert werden. Allerdings fand sich kein Investor, der bereit gewesen wäre, knapp 400.000 Euro in die Sportstätte zu investieren. Schließlich dachte man sogar darüber nach, die Halle komplett abzureißen und durch ein moderneres Gebäude zu ersetzen. Aber angesichts der hohen Summe von fünf Millionen Euro, die fällig geworden wäre, lehnte man auch diesen Plan sehr schnell wieder ab. Hinzu gekommen wären auch jährliche Betriebskosten in Höhe von geschätzten 80.000 Euro.
Für den Trierer Eissportverein hieß dies, dass es vorerst keine Übungsstätte in der Moselstadt mehr geben wird. Da sich bis heute kein Investor gefunden hat, kann man inzwischen davon ausgehen, dass die Eissporthalle in der Diedenhofener Straße aller Voraussicht nach, geschlossen bleiben wird.
Der ESC Trier wechselte daraufhin nach Bitburg, damit der Eissport in der Region zumindest nicht ganz einfriert. Aber auch dort sind die Vorzeichen im Moment alles andere als günstig. Die Mannschaft ist im Grunde nicht viel mehr als ein sehr gutes Hobbyteam, das in der Liga weit hinter der Konkurrenz zurück bleibt. Die Mitgliederzahl des ESC lag zwischenzeitlich bei 20 und damit bei nicht mal mehr zehn Prozent der Anzahl an Teilnehmern zu besten Zeiten.

Wenn die Eissporthalle in Trier endgültig geschlossen wird, hat der Eissport in der Moselstadt keine Zukunft mehr. Damit sollte man sich langsam, aber sicher abfinden.

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