Rückkehr der Eislaufbahn auf den Kornmarkt Trier weckt gemischte Gefühle

In gut drei Wochen soll die Eislaufbahn auf den Kornmarkt in Trier zurückkehren. Das vergangene Jahr, das für den Betreiber Eric Naunheim ein Testlauf gewesen ist, hat bewiesen, dass die Eislaufbahn auf dem Kornmarkt sehr hohen Zuspruch von den Trierern erhält. In  der letzten Saison (25. November 2010 bis 1. März 2011) haben 16500 Nutzer den Weg auf die Eisfläche gefunden, obwohl die Eislaufbahn mehrmals wegen schlechten Wetters gesperrt werden musste. Trotz der Rückkehr in diesem Jahre auf den Kornmarkt in Trier wird es einige Neuerungen geben, die das Angebot der Eislaufbahn noch attraktiver machen sollen. So soll das ganze Projekt umweltfreundlicher, schöner und energieeffizienter gestaltet werden. Das Kühlgerät aus dem vergangenen Jahr wird nicht wieder eingesetzt werden, da es einfach zu laut und zu energieineffizient gewesen ist. Stattdessen hat Eric Naunheim in ein neues Kühlaggregat investiert. Darüber hinaus wird es um die Eislaufbahn auf dem Kornmarkt herum mehr hölzerne Hütten geben. Eine von diesen soll unter anderem als Umkleideraum dienen. Um eine möglichst glatte Eisfläche zu garantieren, hat sich der Betreiber ebenfalls eine Eismaschine und einen neuen Unterboden zugelegt. Alles in allem gab Eric Naunheim in den Medien bekannt, dass er 300.000 Euro in das Projekt investiert habe. Diese Investitionen sind die direkte Konsequenz aus dem Pachtvertrag, der für weitere sieben Jahre gelten soll. Anscheinend soll die Eislaufbahn auf dem Kornmarkt in Trier fester Bestandteil des winterlichen Lebens in der Moselstadt werden.

Dennoch gibt es auch einige kritische Stimmen, die sich immer wieder melden. So soll beispielsweise ein Betreiber einer anderen Gaststätte am Kornmarkt in Trier Beschwerde bei Klaus Jensen eingelegt haben. Als Begründung gab er an, dass der Kornmarkt zu klein für die Eislaufbahn sei. Des Weiteren würden weniger Gäste den Weg in seine Gaststätte finden. Er gab an, dass er in der Zeit, in der die Eislaufbahn auf dem Kornmarkt in Trier gestanden habe, 30.000 Euro weniger Umsatz gemacht habe.
Der Oberbürgermeister Klaus Jensen antwortete auf die Beschwerde, dass das Eislaufen auf dem Kornmarkt Trier  fester Bestandteil der Ideen sei, die das winterliche Trier attraktiver gestalten sollen. Man hoffe auf diese Weise mehr Touristen in den Monaten Januar und Februar, in denen normalerweise wenige Touristenbesuche verzeichnet werden, in die Innenstadt Triers zu locken.

Es wird spannend zu sehen sein, ob auch in diesem Jahr wieder viele Menschen den Weg auf die Eislaufbahn am Kornmarkt in Trier finden. Projekte dieser Art können erst dann als erfolgreich bewertet werden, wenn sie auch weiterhin profitabel zu führen sind, nachdem sie langsam zur Regelmäßigkeit gehören und die Menschen langsam ihre Neugierde an ihnen verlieren.

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