Verkehrssituation in der Weberbach deutlich aufgelockert

Der Einzelhandel in Trier hat in den letzten Wochen angeblich stark unter der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 gelitten. Die Umsätze der einzelnen Geschäfte sind deutlich engebrochen und viele Menschen sind der Innenstadt augrund der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 fern geblieben. Aus diesem Grund wurde die Weberbach in Trier wieder für den Verkehr in beide Richtungen freigegben.

Eigentlich sollte die Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 zu einem großen Ereignis für jedermann werden. Diese Hoffnung hat sich in den ersten beiden Wochen nicht für den Trierer Einzelhandel bestätigt. Die einzelnen Unternehmer gaben bekannt, dass ihre Umsätze seit Beginn der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 deutlich eingebrochen sind. Sie machen vor allem die Informationspolitik und die Verkehrsplanung der Heilig-Rock-Wallfahrt dafür verantwortlich. Viele potenzielle Kunden werden durch die Gefahr einer überfüllten Trierer Innenstadt abgeschreckt. Gleichzeitig sind viele Pilger aber nicht bereit, ihr Geld in der Innenstadt auch auszugeben. Schließich sind die meisten nach Trier gekommen, um einen Blick auf den heiligen Rock werfen zu können. Aus diesem Grund hat dem Einzelhandel in der letzten Zeit die Kundschaft und damit der Umsatz gefehlt. Die Händler machen auch die Verkehrsregelung in der Weberbach mit für diese Misere verantwortlich. In den letzten beiden Wochen war die Weberbach zu einer Einbahnstraße erklärt worden. Einzig Anlieger durften in eine Richtung durch diese Straße fahren. Dies war nötig geworden, da die Busse, die die Pilger nach Trier bringen sollten, vor allem in der Weberbach halten. Die Polizei und auch die Veranstalter beabsichtigten auf diese Weise, die Sicherheit der Pilger zu erhöhen.
Dies wurde nun am Montag aufgehoben. Die Regelung gilt demnach als veraltert. Wenn es der Andrang der Pilgerbusse erlaubt, dann darf der Individualverkehr die Straße wieder passieren. Das ist ein Resultat des Krisengesprächs, das die City-Initiative am Montag mit Triers Wirtschaftsdezernent Thomas Egger sowie Vertretern von Bistum, Polizei und städtischen Verkehrsbehörden geführt hat.

Außerdem wurden in der ganzen Stadt die Schilder ein wenig verändert. Demnach soll es nun für jeden ersichtlicher sein, dass es auch noch öffentliche Parkplätze in der Trierer Innenstadt gibt. Auf diese Weise soll der Trierer Einzelhandel entlastet werden.
Der Trierer Einzelhandel hat sich zudem noch eine weitere Idee einfallen lassen, wie die Menschen wieder nach Trier gelockt werden können. Der 28. April 2012 wurde kurzerhand zum „Verkaufsoffenen Samstag“ ernannt.

 

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