Großeinsatz für die Polizei

Fans von Eintracht Trier und TuS Koblenz haben sich am Rande des Derbys zu einer Schlägerei an der Porta Nigra verabredet. Die Polizei musste zu einem Großeinsatz ausrücken. Auch im Moselstadion kam es zu Ausschreitungen. Das Spiel musste unterbrochen werden.

Das Derby zwischen Eintracht Trier und der TuS Koblenz wurde durch anhaltende Ausschreitungen beider Fanlager überschattet. Noch vor dem Spiel waren zahlreiche Fans von beiden Seiten aneinander geraten. Die Polizei musste zu einem Großeinsatz ausrücken und die Fanlager voneinander trennen. Anhänger beider Vereine haben sich angeblich laut polizeilichen Mitteilungen in der Nähe der Porta Nirgra zu einer Schlägerei verabredet. Allerdings ist es der ausgerückten Polizei gelungen, beide Lager voneinander fernzuhalten. Leider gerieten dafür Eintracht und Koblenz Fans im Margarethgässchen, die an die Nordallee angrenzt, aneinander. Dort kämpften Anhänger beider Seiten kurzfristig miteinander. Die Polizei konnte die Situation dann lösen. In der Engelstraße kontrollierten die Polizisten knapp 50 Eintracht Trier Fans und stellten dabei Sturmhauben und Pyrotechnik sicher. Darüber hinaus wurden zehn Personen in Gewahrsam genommen, während die restlichen Fans von der Polizei zum Stadion eskortiert wurden.

Spielunterbrechung wegen Leuchtraketen

Kurz nach der Halbzeit schossen Fans aus dem Koblenzer Fanblock Leuchtraketen auf das Spielfeld. Der Schiedsrichter sah sich gezwungen, die Partie für wenige Minuten abzubrechen. Zuvor war auch auf Seiten der Eintracht-Fans Pyrotechnik gezündet worden. Das Spiel war in all diesem Trubel zur schönsten Nebensache der Welt geworden. Beide Seiten zeigten einen unterklassigen Auftritt und trennten sich letztlich 0:0. Selten ist es ein gutes Zeichen, wenn die Fans für mehr Furore als die Spieler auf dem Platz sorgen.

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