Eifel: US-Atombomben werden nicht abtransportiert!

Die Amerikaner lagern in Büchel in der Eifel derzeit zahlreiche Atombomben. In den letzten Monaten wurden immer mal wieder Gerüchte laut, dass diese Waffen von dem Stützpunkt in der Eifel abtransportiert werden sollen. Glaubt man internen Quellen des Militärs wird es in naher Zukunft nicht zum Abtransport, sondern zur Modernisierung der Atombomben auf dem Fliegerhorst Büchel kommen.

Auf dem Fliegerhorst Büchel in der Eifel sind seit Jahren Atombomben der Amerikaner stationiert. Eigentlich sollten diese Waffen, die sehr gefährlich sind, in naher Zukunft aus der Eifel weggebracht werden. Allerdings gibt es nun neue Medienberichte, die besagen, dass die Atombomben in Büchel nicht abtransportiert, sondern nur modernisiert werden sollen. Angeblich soll die Modernisierung der Atombomben ab dem Jahr 2016 stattfinden. Entstehen soll eine nukleare Präzisionswaffe, die – so fürchten Friedensaktivisten – Büchel für weitere Jahrzehnte zum Atombombenstandort macht. Eine atomwaffenfreie Welt. Dieses Ziel hatte sich US-Präsident Barack Obama 2009 gesteckt. Atomwaffen bezeichnete er als „das gefährlichste Erbe“ des Kalten Kriegs und kündigte Abrüstung an. In Deutschland – oder genauer – in der Eifel, wo bei Büchel die letzten zehn bis 20 US-Atombomben auf deutschem Grund lagern sollen, ist davon nichts zu spüren.

Atomwaffenexperte: Bomben nicht feuerfest

Dass auf dem Fliegerhorst Büchel in der Eifel Atombomben lagern, wird im Grund von allen Experten angenommen. Dennoch könnten neue Berichte eines Atomwaffenexperten aus Amerika die Bevölkerung erschüttern. Die Atombomben, die in Büchel in der Eifel stationiert sind, sind laut seiner Meinung nicht feuerfest. Sollte es also zu irgendwelchen Komplikationen auf dem Stützpunkt kommen, könnten die Bomben beispielsweise durch ein Feuer explodieren. Die Folgen wären verheerend.

SPD und Linke brachten das Thema vergangene Woche in den Bundestag ein: Sie fordern einen Abzug und wenden sich gegen eine Stationierung der modernisierten Waffen ebenso wie gegen eine Überarbeitung der deutschen Tornadoflugzeuge, die im Rahmen der nuklearen Teilhabe als Waffenträger dienen. 85 der Jets sollen laut Verteidigungsministerium, das sich zu den Atomwaffen nicht äußert, nun bis 2028 im Dienst bleiben.

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