Basketball in Trier

Basketball in Trier

Gründung der TBB Trier

Der Verein, der hinter dem Namen TBB Trier steckt, wurde im Jahre 1956 gegründet. Dies geschah auf Initiative von Ernst Klement, der den Leichathletikkundigen sicherlich als bekannter Hammerwurftrainer ein Begriff ist. Zunächst war der Verein aufgrund seiner Größe und der Finanzierung eine Unterabteilung des TV Germania Trier e.V..

Geschichte der TBB Trier

Nach dieser Gründungszeit machte die TBB Trier vor allem auf regionaler Ebene auf sich aufmerksam. Der überregionale Durchbruch gelang dem Team rund um Wolfgang Esser im Jahre 1986, als man in die zweite Basketball Bundesliga aufstieg. 1990 folgte der Aufstieg in das Oberhaus des deutschen Basketballs.  Diese sportliche Verbesserung erforderte auch eine bessere Vereinsführung und man entschied sich dazu, die TBB Trier aus dem TV Germania Trier e.V. auszugliedern. Es entstand der eigenständige Verein TVG Basketball Trier. Topstars wie Alexander Belostennyi, Sergej Babkov und Sascha Hupmann fanden den Weg zum Moselverein. Die TBB Trier verbuchte im Jahre 1998 ihren ersten richtig großen Erfolg. Die internationalen Stars Carl Brown, Bernard Thompson und Keith Gray, allesamt Amerikaner, führten das Team unter der Leitung von Don Beck zum Pokalsieg. Diese internationale Klasse, die sich in der TBB Trier versammelte, wurde erst durch die Lieberalisierung des Weltmarktes möglich. 1999 stieg ein neuer Sponsor bei dem Basketballteam ein. Mit Herzogtel sponsorte ein regionales Telekommunikationsunternehmen die Moselaner. Dies führte zur Umbenennung der TBB Trier. Aus TVG Basketball Trier wurde Herzogtel Trier e.V.. 2001 konnte der Pokalerfolg von 98 wiederholt werden. Dies sollte erstmal der letzte Erfolg der Basketballer sein. 2002 erfolgte die Umbenennung in TBB Trier, weil Herzogtel sich mit dem Projekt Basketballsponsor gewaltig überhoben hatte. Es folgte die Pleite des Hauptsponsors. Don Beck verließ die TBB und es folgte der Amerikaner Joe Whelton. Dieser blieb ohne herausragende Ergebnisse und musste 2007 seinen Hut nehmen, denn der Belgier Yves Defraigne wurde neuer Headcoach, wie es in der Fachsprache heißt. 2008 erlangte die TBB Trier dann ihren sportlichen Tiefpunkt. Man beendete die Saison auf einem 17. Platz, was den sportlichen Abstieg bedeutete. Dennoch hatte man Glück, dass ein Aufsteiger aus der zweiten Liga nicht in der Lage war, die BBL-Lizenz zu beantragen. Aus diesem Grund wurde der TBB Trier eine Wildcard ausgestellt, die den Verbleib in der höchsten deutschen Liga sicherstellte. Heute ist Henrik Rödel Chefcoach der Moselaner und hat einen Umbruch in Trier eingeleitet. Mit vor allem jungen deutschen Spielern will der ehemalige Basketballprofi die heimischen Fans erfreuen und die Ligakonkurrenten schocken.

Arena Trier- Spielstätte der TBB Trier

Bis in das Jahr 2003 spielten die Basketballer in der Sporthalle am Mäusheckerweg, die Platz für 2100 Zuschauer bot. Mit der Fertigstellung der Arena Trier, siedelten die Moselaner um und spielten von nun an, zusammen mit den Trierer Miezen, in der neuen Halle. Diese bietet bis zu 6300 Menschn Platz. Allerdings war sie bis jetzt lediglich zweimal ausverkauft. Sonst besuchen ungefähr 3800 Menschen im Schnitt die Spiele der TBB Trier. Fester Bestandteil der Fankultur ist der Fastbreak Fanclub, der auch die Auswärtsfahrten organisiert.

Kader 2010/2011 der TBB Trier

Auf den Guardpositionen teilen sich folgende Spieler die Einsatzzeit:
Barry Stewart, Dru Joyce, Oskar Faßler, Kosta Karamatskos, Samy Picard, John Redder Bynum und Maxim Schneider. Philip Zwiener, Oliver Clay und Dragan Dojcin sind für die Forwardposition bestimmt. Georg Evans und Maik Zirbes runden als etatmäßige Center das Team ab. Maik Zirbes ist ein sehr interessanter Spieler, da er aus der eigenen Jugend der TBB Trier hervorgegangen ist.

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