Im Saarland werden zukünftig vier von 51 Sitzen des Landesparlamentes von Mitgliedern der Piraten innegehalten. Damit hat die Piratenpartei weiterhin Aufwind. Die Trierer Piraten beglückwünschen die Nachbarn zu dem erreichten Ergebnis.

Duchrschnittliche Anteile der Piratenpartei

Duchrschnittliche Anteile der Piratenpartei

Der Wunsch nach mehr Demokratie und Transparenz hat immerhin runde acht Prozent aller Wähler motivieren können, für die Piraten zu stimmen. Vor allem bei den jungen Wählern kam die Piratenpartei gut an. 23 Prozent der Erstwählerstimmen kamen der Piratenpartei zugute, unter den weiblichen Erstwählerinnen waren das 19 Prozent.

„Die Wahl im Saarland hat Signalwirkung auf Rheinland Pfalz und andere Flächenländer. Speziell Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen werden von dieser Wahl profitieren“, so Roman Schmitt, der Vorsitzende des Landesverbandes Rheinland-Pfalz. „Es zeigt sich, dass die Piraten kein ‚Berlin-Phänomen‘ sind“.

Nur 61,6 Prozent der Wähler haben überhaupt eine Stimme abgegeben. Als einzige Partei konnten die Piraten Nichtwähler dazu bewegen, wieder wählen zu gehen. Es wurde deutlich, dass nur die Piraten zu dem herrschenden Politikstil eine Alternative bieten konnten. Gerade im Bereich der Mittzwanziger haben die Piraten mehr Stimmen auf sich vereinigen können als die anderen Parteien.

„Der Erfolg der Saarpiraten spricht für sich; es war eine starke Leistung, wie sie auf die Neuwahlen reagiert und in der Kürze der Zeit nicht nur den Wahlkampf organisiert haben sondern nebenher auch noch Kreisverbände gründeten.“, so Prisca Giebel, Basispiratin aus Trier.

Mit den in diesem Jahr anstehenden Wahlen in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein und der Landtagswahl in Niedersachsen im Januar 2013 ist die erfolgreiche Saarlandwahl ein Zeichen, das die Piraten nachhaltig stärkt.

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