Die Geschichte der Mariensäule Trier

Mariensäule Trier

Mariensäule Trier

So wie die Mariensäule erhöht über Trier steht, scheint sie über die Einwohner der ältesten Stadt Deutschlands zu wachen. Heute schließt der Segen der Mariensäule Trier wirklich jeden ein. Dies soll derart deutlich betont werden, weil dies nicht immer der Fall gewesen ist. Die Anfänge der Geschichte der Mariensäule beginnen als Protestsymbol. Im 19. Jahrhundert fiel Trier unter preußische Herrschaft. In diesem Zusammenhang wurde die Jesuitenkirche der katholischen Gemeinde entwendet und der kleineren evangelischen Gemeinde zugesprochen. Die katholische Bevölkerung war darüber so erbost, dass sie Beschwerde einlegten und sich gegen die Umverteilung der Jesuitenkirche wehrten. Ohne Aussicht auf Einigung, musste schließlich der König Friedrich Wilhelm höchstpersönlich eingreifen. Er gab den Katholiken zwar die Jesuitenkirche zurück, nahm ihnen aber gleichzeitig die imposante Basilika und führte diese den evangelischen Bürgern zu. Die Katholiken waren außer sich, mussten sich aber mit dem Beschluss abfinden. Da sie keine andere Möglichkeit mehr hatten, bauten sie die Mariensäule als Protestsymbol. Diese ordneten sie absichtlich genau gegenüber der Basilika an, um ihren Trotz zu zeigen. Die Mariensäule wurde zur Galionsfigur für den katholischen Widerstand.

Die Mariensäule Trier heute

Zuletzt wurde die Mariensäule Trier 2007 saniert. Heute ist der Platz des Denkmals vor allem bei Hobbyphotographen und Romantikern beliebt, die den herrlichen Ausblick über Trier genießen wollen.

Heilige Maria in Trier

Heilige Maria in Trier

Als letztes soll nicht unerwähnt bleiben, dass es ein Rätsel zur Mariensäule im Raum Trier gibt. Es kann durchaus vorkommen, dass Sie bei einem netten Beisammensein mit einem Einheimischen folgende Frage gestellt bekommen: „In welcher Hand hält die heilige Maria ihr Kind?“ Diese Frage wird in Trier als Rätsel aufgefasst und man sollte sich mit einer falschen Antwort nicht blamieren. Deshalb raten wir von Trier.com Ihnen dringend, dieses Rätsel durch einen Besuch bei der Mariensäule zu lösen.

 

Kommentare (1)

Schreibe einen Kommentar

Deine eMailadresse wird nicht veröffentlicht.