Deutschland-Stipendium für 40 Studenten der Uni Trier

Das Deutschland-Stipendium wurde vor gut einem Jahr von der Bundesregierung in Berlin initiiert, um Studenten, die mit guten Leistungen auffallen, noch stärker zu fördern. Ein Deutschland-Stipendium besteht aus einer Zahlung von 300 Euro monatlich. Diese Kosten trägt sowohl der Bund, als auch ein privater Sponsor. Im Moment ist das Stipendium auf ein Jahr begrenzt. Die Idee der Kostenteilung zwischen Bund und Sponsor findet in weiten Teilen der Bundesrepublik Zustimmung, denn auf diese Weise kann sich vor allem die Wirtschaft an der Ausbildung des Nachwuchses beteiligen. Schließlich kommt dies auch später vielen Unternehmen zu Gute.
Nun wurde auch durch die Uni Trier 40 Studierenden ein Deutschland-Stipendium ermöglicht. Aus über 300 Bewerbungen hatte eine Jury 40 Studenten ausgesucht, die mit dem Stipendium unterstützt werden sollten. Die Freude bei den 40 Auserwählten war natürlich groß, denn 300 Euro monatlich für ein Jahr bedeutet bei nicht wenigen unter ihnen, dass das Auslandssemester möglich geworden ist. Andere nutzen das Geld gerne, um ihre Eltern, die sie großzügig Monat für Monat unterstützen, zu entlasten. Dass die Uni Trier das Deutschland-Stipendium an gleich 40 Studenten verleihen konnte, ist vor allem dem Einsatz der Nikolaus-Koch Stiftung und der Sparkasse Trier zu verdanken. Die Nikolaus-Koch Stiftung wird bei 30 Studenten die Hälfte des Deutschland-Stipendiums bezahlen. Die restlichen zehn Studierenden werden je zur Hälfte durch die Sparkasse Trier unterstützt. Die anderen 50 Prozent übernimmt der Bund.
Die Idee des Deutschland-Stipendiums sollte auch weiterhin gefördert werden, denn dieses Konzept kann eine Zukunft haben. Indem man die Unternehmen in der Bundesrepublik Deutschland ermutigt, einzusteigen, ist es wahrscheinlich möglich, sehr viele Studenten zu fördern. Aus diesem Grund richtet sich der folgende Appell vor allem an finanzkräftige Unternehmen aller Art. Die Unterstützung in die Ausbildung fähiger Studenten, ist auch eine Stabilisierung der deutschen Wirtschaft, die nicht ohne gut qualifizierte Arbeitskräfte auskommen kann. Dieses Ansatz, den das Deutschland-Stipendium bietet, gilt es zu verfolgen. Einzig und alleine das „Importieren“ von qualifizierten Arbeitskräften aus dem Ausland kann auf Dauer nicht der richtige Weg sein. Vielmehr gilt es, der eigenen Jugend einen Ausblick auf einen soliden Arbeitsmarkt zu geben.

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