Bekannte Trierer Persönlichkeiten

Notdienste, Notfallnummern und Ärztliche Notdienste in Trier

Notfallnummern und Ärztlicher Notdienst Trier

Die mit aktuell knapp 115.000 Einwohnern nach Mainz und Ludwigshafen drittgrößte Stadt des Bundeslandes Rheinland-Pfalz ist ein wichtiges medizinisches Oberzentrum sowohl für die Maximalversorgung als auch die spezialisierte ambulante Facharztversorgung für die umliegenden Landkreisen Trier-Saarburg, Bernkastel-Wittlich und Bitburg-Prüm sowie die benachbarten Verbandsgemeinden Römische Weinstraße, Ruwer, Konz und Trier-Land ein sogn. ärztlicher Notdienst. Zurzeit gibt es in Trier fünf städtische Krankenhäuser sowie eine private Augenklinik. Sämtliche städtische Krankenhäuser in Trier unterhalten auch ein umfangreiches Netz an Notdiensten und Einrichtungen für die Erste Hilfe und Notfallversorgung. Je nach genauem Wohnort in der Region Trier kann auch das Notfallzentrum des ca. 20 Kilometer entfernten Kreiskrankenhauses St. Franziskus in Saarburg in der Graf-Siegfried-Straße 115 in 54439 Saarburg die nächst gelegene Adresse sein.

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Schuhe die das Herz begehrt

Trier und die Schuhe

Trier – die bedeutenste Stadt im Römischen reich, neben Rom selber. Denn hier stehen gewaltige römische Bauwerke wie die Kaiserthermen, die Römerbrücke oder die Porta Nigra. Augusta Treverorum, so nannte man die älteste Stadt Deutschlands zu Zeiten Kaiser Konstantins, war sogar zeitweise die Hauptstadt der Römer. Doch die Stadt hat auch für all jene etwas zu bieten, die sich nicht für die Antike begeistern können – aber dafür für Schuhe. Nicht umsonst nennt man Trier heute auch „Schuhstadt“. Doch wie kam der Name zustande? Wieso soll eine Römerstadt auch eine Schuhstadt sein? Diese und weitere Fragen klären wir heute.

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Jugendmedientag

Jugendmedientag Süd-West 2016 in Trier und Luxemburg

Die digitale Großregion entdecken

Jedes Jahr müssen hunderte Absolventen der Hochschulen der Großregion über ihren beruflichen Werdegang entscheiden. Insbesondere Studierende aus dem Medien- und IT-Bereich kehren den Städten Trier und Luxemburg den Rücken, ohne sich vor Ort umzusehen. Der Jugendmedientag Süd-West soll das am 18. November 2016 ändern.

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Trier und die Römer - Beim Römerfest wird der Urväter Triers gedacht

Das Römerfest an den Kaiserthermen

Viele Urlauber zieht es im Urlaub nach Italien, genauer gesagt in die Hauptstadt Rom. Die Anziehung erfolgt vor allem durch die vielen Ruinen und Relikte des damaligen Reiches. Dabei wird oft vergessen, wie sehr das römische Zeitalter auch in Deutschland seine Spuren hinterlassen hat. Vor allem in Süd- und Mitteldeutschland finden sich noch viele Spuren des einstigen Weltreiches. Ein sehr gutes Beispiel dafür findet sich in Trier. Sie war eine der wichtigsten Städte an der römischen Nordgrenze und die Einwohner feiern es noch heute mit einem einzigartigen Fest, das die damaligen Zeiten in Erinnerung rufen soll: Das Römerfest.

 

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Portrait der Agrippina minor, 49-54 n. Chr., © Ny Carlsberg Glyptotek, Copenhagen, Ole Haupt.

Nero Ausstellung in Trier

Der vielleicht berühmteste römische Kaiser aller Zeiten war vor allem eine tragische Figur


Seine Regentschaft währte nur 14 Jahre, doch die Erinnerung an ihn, sein zwiespältiges Wesen und seine Taten haben die Jahrhunderte und Jahrtausende bis heute überdauert. Nero Claudius Caesar Augustus Germanicus, der als letzter Spross des römischen Patriziergeschlechts der Julier das damalige Weltreich in den Jahren 54 bis 68 regierte, ist der Nachwelt vor allem als vermeintlicher Brandstifter und Zerstörer Roms ein Begriff. In der Tat gilt es heute als wissenschaftlich erwiesen, dass der große Brand von Rom im Jahr 64 nicht von Nero selbst angeordnet oder gar besungen wurde. Nichtsdestotrotz haben sich die Verdächtigungen hartnäckig gehalten, wohl auch deshalb, weil der so in Verruf gebrachte Kaiser die Christenverfolgung begründete, um somit dem leidenden Volk einen „Sündenbock“ zu präsentieren. Ungeachtet seiner unbestreitbaren zahlreichen innen- und außenpolitischen Verdienste ist der Blick auf Nero seither immer eher kritisch gewesen. Seine gegensätzliche, schillernde und facettenreiche Persönlichkeit hat Historiker aller Epochen immer wieder aufs Neue polarisiert.

NERO RLMT Ausst. Nero 3.jpgDie Ausstellung „Nero – Kaiser, Künstler und Tyrann“ im Rheinischen Landesmuseum Trier © GDKE - Rheinisches Landesmuseum Trier, Th. Zühmer.

Die Ausstellung „Nero – Kaiser, Künstler und Tyrann“ im Rheinischen Landesmuseum Trier © GDKE – Rheinisches Landesmuseum Trier, Th. Zühmer.

Welcher andere Ort als die römische Stadtgründung Trier könnte besser für eine Nero-Ausstellung geeignet sein?

Genau dieser Vielschichtigkeit des unter seinem einprägsamen ersten Vornamen berühmt gewordenen römischen Imperators wird die kürzlich angelaufene große Sonderausstellung über Nero in drei renommierten Häusern in der alten Kaiserstadt Trier gerecht. Seit dem 14.5.2016 und noch bis zum 16.10.2016 können sich geschichtlich interessierte Besucher über Leben, Werk und Tod des vermutlich gemeinsam mit Julius Cäsar bekanntesten römischen Herrschers detailliert und umfangreich informieren. Aufgrund der didaktisch gelungenen thematischen Aufteilung der Ausstellung werden auch bislang unbekannte und wenig beleuchtete Einzelheiten über Neros Wirken und Schaffen verständlich erklärt. Die Wahl der drei Museen gefällt dabei umso mehr, als diese nah beieinander und fußläufig voneinander entfernt liegen und somit gut nacheinander aufgesucht werden können. Als empfehlenswertes Angebot für Besucher gibt es auch die „Nero Antikencard Basic“ oder „Premium“, mit welcher man zwei bzw. vier Römerbauten der Stadt und die Ausstellung im Rheinischen Landesmuseum sowie die Klause Kastel und die Villa Otrang besuchen kann. Die Card bieten darüber hinaus ermäßigten Eintritt in die Ausstellungen im Museum am Dom und im Stadtmuseum Simeonstift und gewährt 10 Prozent Rabatt auf die Toga- und Erlebnisführungen der Tourist-Information Trier. Die Größe und Wichtigkeit dieser Ausstellung wird deutlich, wenn man sich die enorme Berichterstattung aller großen Zeitungen und sogar der Tagesschau mit eigenem Beitrag ansieht.

Der Imperator wurde von den Massen erst heiß und innig geliebt und dann abgrundtief gehasst

Das Herzstück der Nero Austellung in Trier ist sicherlich diejenige im Rheinischen Landesmuseum, welche mit dem prägnanten Titel „Nero – Kaiser, Künstler und Tyrann“ neben den ereignisreichen letzten Regierungsjahren des schon zu Lebzeiten umstrittenen Herrschers auch den Beginn seiner Karriere ausführlich behandelt. Dabei wird deutlich, dass Nero bei Weitem nicht nur handelndes Subjekt, sondern auch stark manipuliertes Objekt der Machtbestrebungen seiner Mutter Agrippina war, die sogar Mord in Kauf nahm, um ihrem Sohn den Thron zu sichern. Schlüssig lässt sich auch Neros Weg vom, beim Volk beliebten zum allseits verhassten Kaiser nachverfolgen, dessen ehrgeizige Pläne zur fast schon modernen Umgestaltung Roms nur auf sehr wenig Verständnis seiner diesbezüglich ausgesprochen ignoranten und konservativen Zeitgenossen stießen. Die chronologisch gegliederte Schau begeistert dabei mit gekonnt arrangierten und teils äußerst seltenen über 400 Exponaten sowohl zum politischen als auch privaten Leben Neros, der sich stets eher als Künstler denn als Kaiser eines Weltreichs sah. Passend zum Ausstellungsort werden auch die Auswirkungen seines Suizids in der damals römischen Provinz Trier erläutert.

Ohne Neros Befehle zur restlosen Ausrottung würde das Christentum heute über bedeutend weniger Märtyrer verfügen

Der Schwerpunkt der Ausstellung „Nero und die Christen“ im altehrwürdigen Museum am Dom Trier wiederum ist die bereits weiter oben erwähnte, nach dem folgenreichen Brand Roms beginnende systematische und anhaltende Christenverfolgung. Hierbei wird anhand von vielen Beispielen gezeigt, warum ausgerechnet die schon vorher bei den römischen Behörden misstrauisch beäugte, aber recht kleine jüdische Sekte als „Sündenbock“ für den Brand der Hauptstadt des Reichs herhalten musste. Interessant zu erfahren ist etwa, dass die grausame Behandlung der Christen und ihr massenhafter Tod auf den Scheiterhaufen sowie in den Arenen keineswegs bei allen Bürgern dafür sorgte, von den hartnäckigen Gerüchten über den angeblichen „Brandstifter“ Nero abzulenken. Vielmehr wurde die Christenverfolgung schon von zeitgenössischen Beobachtern ablehnend kommentiert, viele Römer empfanden auch Mitleid mit den so unerbittlich Verfolgten. Unzweifelhaft war die blutige Jagd auf die neue Glaubensrichtung aber eine „Errungenschaft“ Neros, die seinen Tod auch überdauerte. In der Ausstellung wird auch die römische Götterwelt mit dem christlichen Glauben verglichen, sehenswert sind die vielen archäologischen Objekte und die Darstellungen christlicher Märtyrer aus diversen Sammlungen im In- und Ausland.

NERO Lorbeerkranz REM.jpgAntiker Lorbeerkranz aus Gold, 4./3. Jh. v. Chr., © Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim, Foto: Carolin Breckle.

Antiker Lorbeerkranz aus Gold, 4./3. Jh. v. Chr., © Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim, Foto: Carolin Breckle.

Die vermeintlich beispiellose Grausamkeit des umstrittenen Kaisers war ein Glücksfall für die europäische Kunstgeschichte

Der vielseitigen und unterschiedlichen Rezeption der öffentlichen und privaten Person Nero in späteren Epochen widmet sich schließlich die Ausstellung „Lust und Verbrechen: Der Mythos Nero in der Kunst“ im Stadtmuseum Simeonstift Trier. Im Mittelpunkt stehen berühmte Abbildungen des Kaisers und Gemälde von Szenen aus seinem bewegten Leben, die auch Jahrhunderte nach seinem Ableben immer wieder Künstler zu mehr oder weniger gelungenen Werken inspirierten. Speziell Neros vermeintlich über alle Maße ausgeprägte Grausamkeit und Blutrünstigkeit wurde von Malern häufig dargestellt. So soll er seine Mutter nach deren von ihm angeordneten Tod eigenhändig seziert, seine erste Frau Octavia ermorden lassen und seiner schwangeren zweiten Frau Poppaea mit aller Gewalt in den Unterleib getreten haben. Ebenso den kreativen Ehrgeiz und die Fantasie vieler Künstler seit dem Mittelalter beflügelt haben die nicht erwiesene Vergiftung seines Stiefbruder Britannicus und der erzwungene Suizid des Philosophen Seneca, der den jungen Nero über Jahre lang auf die Thronfolge geistig vorbereitet hatte. Im Stadtmuseum Simeonstift Trier kann diese umfangreiche Bildtradition und ihre Entstehungsgeschichte zu den tatsächlichen und vermeintlichen Verbrechen Neros erstmalig in Deutschland anhand von zahlreichen Fotografien, Filmen, Gemälden, Grafiken und Theaterausstattungen an einem Ort konzentriert begutachtet werden.
Bildquellen:
Rheinisches Landesmuseum Trier: www.nero-ausstellung.de
NERO Agrippina minor NY Carlsberg Gl..jpg: Portrait der Agrippina minor, 49-54 n. Chr., © Ny Carlsberg Glyptotek, Copenhagen, Ole Haupt.

Paul Trappen – einst stärkster Mann der Welt

Paul Trappen – Der stärkste Mann der Welt

Paul Trappen galt zu seiner Zeit, d.h. in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts, als stärkster Mann der Welt. Er beeindruckte mit kraftstrotzenden Demonstrationen und sorgte damit für großes Aufsehen im In- und Ausland. Geboren wurde er im Jahr 1887 in Heidweiler, in der Eifel, als Sohn eines Bauern. Später zog er als Lehrling des Metzgerhandwerkes nach Trier, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 1957 lebte.

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Schammatdorf Trier – solidarisches Miteinander

Das integrative Wohnprojekt Schammatdorf in Trier existiert schon seit über 30 Jahren und ist sehr erfolgreich. Das Dorf entstand aus dem Wunsch, ein Wohngebiet mit sozialen Zielen zu errichten. Auch preisgünstiger Wohnraum für alle sollte durch das Projekt möglich werden. Das Projekt entstand vor dem Hintergrund der zahlreichen Probleme im städtischen Wohnungsbau und sollte preiswertes Wohnen für alle möglich machen. Das Schammatdorf ist das Ergebnis der Zusammenarbeit des Sozialdezernats der Stadt Trier, der Abtei Sankt Matthias und der Wohnungsbau und Treuhand AG als Bauträger.
Schon 1979 konnten die ersten Bewohner die Siedlung auf dem Gelände der Benediktinerabtei einziehen. Heute leben hier 260 Menschen mit und ohne Behinderung. Neben der Bereitstellung bezahlbaren Wohnraums war ein weiterer Grundgedanke, Menschen mit Problemen bei der Bewältigung des Alltags einen Lebensraum zu schaffen, in dem sie selbstständig leben können.

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