HWK Trier: Gute Lehrlinge brauchen gute Ausbilder

20 Ausbilder nach AEVO qualifiziert HWKTrier/Gerolstein. Unternehmen, die erfolgreich ausbilden, können ihren Bedarf an professionellem Nachwuchs sichern. Aufgabe von Ausbildern ist es, den Nachwuchs in die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Betriebes einzubinden und fachlich zu qualifizieren. Die Qualität betrieblicher Ausbildung hängt im Wesentlichen von den fachlichen und pädagogischen Kompetenzen der Ausbilder ab.

Insgesamt 29 Ausbilderinnen und Ausbilder haben diese Kompetenzen jetzt bewiesen. Daher konnten sie am 23. Juli aus den Händen von HWK-Hauptgeschäftsführer Dr. Manfred Bitter ihr Prüfungszeugnis entgegennehmen. Damit haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Befähigung erworben, Lehrlinge in ihrem Unternehmen nach modernsten, handlungsorientierten Gesichtspunkten auszubilden.

Der nächste berufsbegleitende Lehrgang startet am 16. September in Gerolstein und am 4. November in Trier. Der nächste Vollzeitlehrgang findet vom 6. bis 17. Oktober in Trier und vom 20. bis 31. Oktoberin in Gerolstein statt. Auskünfte zur Fortbildung und zu Finanzierungsmöglichkeiten: Marika Willms (HWK), Tel. 0800/0207-400, E- Mail: mwillms@hwk-trier.de

Das Bild zeigt 13 der erfolgreichen Prüflinge mit HWK-Hauptgeschäftsführer Dr. Manfred Bitter (r.) und dem Dozenten Werner Laures (2. v. l.). Die Absolventen sind: Iryna Bauer, Dominik Becker, Eric Boulay, Sarah Brech (alle Trier), Sandra Buschmann (Konz), Patrick Eck (Morbach), Andrea Fleischauer (Trier), Julius Fröhlich (Walsdorf), Daniel Jacobs (Tawern), Martinus Janssen (Auw), Irmgard Hammes-Sutschet (Winterspelt), Jens Harig (Rascheid), Doris Kandels (Kinzenburg), Jürgen Krames (Trier), Frank Leinen (Serrig), Klaus Peter Lunkes (Ernzen), Marcel Maaß (Zell), Jennifer Martin (Schweich), Jannik Moos (Nattenheim), Karin Praus (Mettendorf), Jasmin Prüm (Mehring), Stephan Peiffers (Krautscheid), Isabell Schwan (Trier), Michael Strakosch (Kenn), Andreas Thiesen (Prüm), Christa Weiskopf (Trier), Sylvia Willwertz (Hermeskeil), Yuliya Zelkina (Osburg) und Steffen Ziegenhorn (Saarburg).

Foto: HWK

IHK-Betriebe wählen neues Parlament der Wirtschaft

Knapp 29 000 Unternehmen stellen im Herbst die Weichen für die Zukunft der Wirtschaft in der Region Trier. Sie können vom 22. September bis 15. Oktober 2014 ihre Stimme bei der IHK-Vollversammlungswahl abgeben – und darüber entscheiden, wer sie in den kommenden fünf Jahren im Parlament der Wirtschaft vertritt.

IHK Betriebe wählen Parlament der Wirtschaft (Bildquelle: BigStock Andreyuu, Stock Foto 58864016)

IHK Betriebe wählen Parlament der Wirtschaft (Bildquelle: BigStock Andreyuu, Stock Foto 58864016)

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HWK-Konjunkturumfrage: Gute Stimmung im regionalen Handwerk

Die Geschäftslage der regionalen Handwerksbetriebe fällt im Frühjahr 2014 erfreulich aus. Nachdem noch im vergangenen Jahr der lange und kalte Winter den Handwerksbetrieben ordentlich zugesetzt hat, kam es zu Beginn dieses Jahres in der Region zu keinen saisonalen Bremseffekten durch witterungsbedingte Ausfallzeiten. Aktuell beurteilen 84 Prozent der regionalen Handwerksbetriebe ihre Geschäftslage des 1. Quartals mit gut oder befriedigend (Vorjahr: 75 Prozent) bei optimistischen Erwartungen. 93 Prozent der Befragten geben an, für das kommende Quartal eine gute oder befriedigende Geschäftslage zu erwarten. (mehr …)

Führungswechsel bei der Polizei

Die schöne Stadt Trier gilt nicht nur als eine der ältesten Städte der Bundesrepublik Deutschland, Untersuchungen zufolge lebt es sich in kaum einer anderen Stadt unseres Landes so sicher wie in Trier. Die Kriminalitätsrate Triers ist bereits seit vielen Jahren so niedrig wie in nur wenigen anderen Großstädten. Die Gründe hierfür können vielfältiger Natur sein. (mehr …)

Stadtrat Trier

Im Mai des Jahres 2014 wird es zu einem erneuten Urnengang in Trier kommen und die Bewohner der Stadt wählen ihren neuen Stadtrat. Dieser Stadtrat kümmert sich beispielsweise um den Ausbau von Straßen, um die Beschaffung von Kitaplätzen oder auch um Sanierungen von Autotunneln. Die Karten werden also neu gemischt und die lokalen Politiker hoffen auf eine größere Wahlbeteiligung als im Jahr 2009, in dem die Mitglieder für den Stadtrat letztmalig gewählt wurden. (mehr …)

Grünflächenamt Mitarbeiter verklagt

Rückblick auf das Geschehene

Am 22. November 2012 wurde eine 70 Jahre alte Frau von einem umfallenden Baum getroffen und dabei tödlich verletzt. Ein 59 jähriger Passant kam ebenfalls zu Schaden und eine Gruppe von Schülern konnte dem Unglück gerade noch entgehen. Zuvor hatte ein Baumkontrolleur der Stadt Trier die 18 Meter hohe, marode Kastanie am 1.10.2012 untersucht und aufgrund seiner Feststellungen eine weitere Untersuchung vorgesehen.

Diese Nachuntersuchung fand jedoch nicht wie geplant statt. Nach Angaben des 53 jährigen Kontrolleurs, habe er die Dringlichkeit der Nachuntersuchung falsch eingeschätzt. Zudem läge in der Stadt Trier die Verantwortung von 1000 Bäumen bei gerade mal zwei Mitarbeitern. Die Arbeitsbelastung sei aufgrund dessen so hoch, dass die Prioritäten falsch gesetzt worden seien, was zum Unglück geführt habe. Diese Überlastung habe man der Stadt Trier auch schon mehrfach vorgetragen. Die Stadt Trier gab dagegen an, es habe keine Hinweise auf eine derartige Gefahr gegeben. Die Eintragungen der Kontrolleure widerlegen diese Aussage jedoch. Hinweise hat es gegeben; was Dezernentin Simone Kaes-Torchiani gegenüber eines TV Senders bestätigte.

Urteil gegen den Mitarbeiter der Stadt verkündet

Knapp ein Jahr später wurde jetzt der Prozess eröffnet. Am Dienstag, den 19.11.2013 gelangte das Amtsgericht Trier zu einem Urteil. Der Kontrolleur der Stadt Trier wurde der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung

Mitarbeiter der Stadt Trier verklagt

Mitarbeiter der Stadt Trier verklagt

schuldig gesprochen. Gericht und Staatsanwaltschaft waren sich einig darüber, dass das Umstürzen der Kastanie hätte verhindern werden können, wenn der 53 jährige Mitarbeiter seiner Pflicht nachgekommen und die geplante Nachuntersuchung durchgeführt worden wäre. Diesen Fehler räumte der Angeklagte auch ein. Er sei derzeit jedoch für 100 Bäume zuständig gewesen. Durch diese Überlastung habe er die Situation verkannt und die Untersuchung anderer Bäume fälschlicherweise vorgezogen.

Staatsanwalt Arnold Schomer beantragte, den Kontrolleur zu einer Geldstrafe von 1800 € zu verurteilen. Das Amtsgericht der Stadt Trier kam der Forderung der Staatsanwaltschaft jedoch nicht nach und verurteilte den Angeklagten wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 4800 €.

Trier – die Energiekommune

Im November 2013 wurde die älteste Stadt Deutschlands durch die AEE (Agentur für Erneuerbare Energien) mit dem Titel „Energiekommune des Monats“ asugezeichnet. Oberbürgermeister Klaus Jensen freute sich sehr über die Auszeichnung, erläuterte aber zugleich, dass die fortschrittliche Orientierung zu erneuerbaren Energien der Stadt Trier sowohl aus der Bevölkerung wie auch aus der Politik kommt. Die Energieinitiative der Stadt wird durch einen ausgesprochen aktiven Solarverein, eine engagierte Agenda-21-Gruppe und die Stadtwerke, welche sich der Energiewende verschrieben haben, gefördert. (mehr …)