Kleine Weinernte 2012: Preissteigerungen werden erwartet

Kleine Weinernte 2012: Preissteigerungen werden erwartet

Die Weinernte 2012 ist nicht nur an der Mosel, sondern weltweit eher gering ausgefallen. Aus diesem Grund hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier ermittelt, welche Erwartungen die Weinbranche derzeit verfolgt. Viele Experten fürchten, dass die Preise für Wein in den kommenden Monaten deutlich ansteigen werden. Für Weinkellereien könnte dies zum Problem werden.

Die Weinernte 2012 ist auf der ganzen Welt eher gering ausgefallen. Auch an der Mosel konnten die Winzer in diesem Jahr nicht die erwartete Menge Wein produzieren. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier hat in dieser Woche Prognosen für den Weinmarkt im kommenden Jahr aufgestellt. So wird es nach der IHK Trier im kommenden Jahr deutlich weniger Wein auf dem Weltmarkt geben. Nach den Gesetzen von Angebot und Nachfrage wird dies unweigerlich dazu führen, dass der Preis aufgrund des sinkenden Angebots deutlich steigen könnte. Die Winzer an der Mosel müssen sich immer mehr die Frage stellen, ob sie in der Lage sind, den Anteil am Weltmarkt halten zu können. Die Weinernten in den letzten Jahren sind eher schlecht ausgefallen. „2010 war die Ernte klein, 2011 blieb die Menge durchschnittlich, daher konnte sie nicht die Verluste aus dem vorherigen Jahr kompensieren“, sagt Albrecht Ehses, Abteilungsleiter Wein und Tourismus der IHK. Nun ist die Erntemenge 2012 unterdurchschnittlich.

Keine großen Preissteigerungen erwartet

Die Winzer an der Mosel und in der Region Trier gehen im Moment nicht davon aus, dass die Weinpreise des Moselweins im nächsten Jahr stark ansteigen werden. „Trotzdem sind exorbitante Preissteigerungen nicht zu erwarten“, sagt Ansgar Schmitz, Geschäftsführer vom Moselwein e.V. Die jüngste IHK-Konjunkturumfrage unter den Unternehmen der Weinwirtschaft spiegelt vor allem die Sorgen der Weinkellereien. In diesem Bereich sind vor allem Discounter und der Lebensmitteleinzelhandel die großen Abnehmer des Weins. Diese wiederrum bedienen sehr preissensibele Kunden, deren Verlust bei hohen Preissteigerungen droht. Bei Weinsorten, die derzeit unter zwei Euro im Discounter angeboten werden, wird diese Grenze wohl in Zukunft fallen.

Auch der Export von Moselwein ist in den letzten Monaten deutlich zurückgegangen. Laut IHK haben Qualitätsweine der Mosel bereits starke Rückgänge in Ländern wie Großbritannien, Russland, USA und China zu verzeichnen. Im Vergleich zum dritten Quartal 2011 haben sie um 16 Prozent auf 27 Millionen Liter (Vorjahr: 32 Millionen Liter) im Exportvolumen verloren. Allerdings haben die meisten Winzer keine Sorgen. Sie halten den Moselwein 2012 für stark genug, sich gegen die Konkurrenz zu behaupten. Außerdem bietet der Wein von der Mosel seit Jahren gute Qualität. Dies wird dazu führen, so die Hoffnung der meisten Winzer, dass die Kunden auch in Zukunft bereit sein werden, ein wenig tiefer für den Moselwein in die Tasche zu greifen.

Feller Markt 2012 sorgt für Unterhaltung am Wochenende

Feller Markt 2012 mit umfangreichem Programm

Am kommenden Wochenende findet in Fell wieder eines der schönsten und größten Weinfeste der Region, der Feller Markt, statt. Der Feller Markt 2012 geht in diesem Jahr von Freitag, dem 14.09.2012 bis Montag, 17.09.2012 und soll auch in diesem Jahr mit seinem umfangreichen Programm zahlreiche Besucher aus der Region in den Weinort Fell locken.

Erlebnisweinprobe „Fell erleben und genießen“

Eröffnet wird der Feller Markt 2012 wie in jedem Jahr mit der allseits beliebten „Erlebnisweinprobe“ bei der ausgesuchte Weine aus Fell und Fastrau präsentiert werden. Unter dem diesjährigen Motto: „Fell erleben und genießen“ wird die Weinprobe auch in diesem Jahr eines der Highlights des Feller Markts sein. Durch das Programm führt Harald Schmitt, die Weinmajestäten der Region werden die ausgesuchten Weine fachgerecht präsentieren. Für musikalische Unterhaltung während der Weinprobe ist ebenso gesorgt.

Im Anschluss an die Weinprobe werden die Hunsrücker Nachtschwärmer mit ihrem Bühnenprogramm für einen unvergesslichen Abend sorgen.

Ein weiterer Höhepunkt des Feller Markt 2012 ist der Samstagabend, der von der Bergmannskapelle Fell gestaltet wird. Die Hunsrücker Nachtschwärmer werden die feierhungrigen Gäste im Anschluss durch die Nacht begleiten.

Am Sonntagmorgen wird es dann um 10:30 ein Festhochamt und Erntedank im Festzelt geben. Im Anschluß wird der geplante Flohmarkt ab 11:30 Uhr aufgebaut sein. Am Sonntagnachmittag können die Gäste des Feller Markt 2012 dann Musik und Tanz bei Kaffee und Kuchen genießen. Die Winzerkapelle Waldrach sowie die Winzertanzgruppe Mehring werden für weitere Highlights sorgen. Ein besonderer Leckerbissen auf dem Feller Markt 2012 wird sicherlich die Wahl der Miss römische Weinstraße als Vorentscheid zu Wahl der Miss Germany sein.

Ausklang mit den Leiendecker Bloas am Montagabend

Interessant geht es auch am Montag auf dem Feller Markt 2012 weiter: Zur großen Viehprämierung werden ab 10 Uhr Tiere aus den umliegenden Betrieben präsentiert, zudem wird es einen Krammarkt, eine Gewerbeschau der Feller Firmen und eine Landmaschinenausstellung der RWZ-Raiffeisen Wittlich geben. Letzter Höhepunkt und Ausklang des Feller Marktes 2012 wird am Montagabend um 19:00 Uhr die Trierer Kultband „Leiendecker Bloas“ sein, die Trierer Mundart auf musikalische Weise zum Besten geben wird.

In der Hoffnung auf gutes Wetter freuen wir uns auf ein unvergessliches Wochenende auf dem Feller Markt 2012!

 

Neues Weinfest am Zurlaubener Ufer

Zuwachs bei den Weinfesten in Trier

Die Region Trier ist weltweit für ihren Weinanbau bekannt. Aus diesem Grund ist Trier immer wieder Schauplatz großer Weinfeste. Das Programm wird nun durch ein neues Weinfest am Zurlaubener Ufer ergänzt.

Die Großregion Trier zählt zu den wichtigsten Weinanbaugebieten in der Bundesrepublik Deutschland. Über Jahre hinweg, haben sich die Winzer der Region auch einen angesehenen internationalen Ruf erarbeitet. Zur Weinkultur zählt aber nicht nur der edle Tropfen alleine, sondern auch die zahlreichen Weinfeste, die jedes Jahr in und rund um Trier ausgetragen werden. In diesem Jahr wird es zum ersten Mal ein neues Weinfest am Zurlaubener Ufer geben. Diese wird erstmals von der Interessensgemeinschaft Zurlaubener Gastronomen ausgerichtet. Das Weinfest wird am Wochenende vom 14. bis zum 15. April für die Besucher geöffnet sein. Sollte das Wetter gut sein, wird es auf den Terrassen der Gastronomiebetriebe ein Weinfrühlingsfest geben. Aber auch bei schlechtem Wetter, lohnt sich der Ausflug an das Zurlaubener Ufer. In diesem Falle werden die Festlichkeiten nach innen verlegt werden.

Das Weinfrühlingsfest am Zurlaubener Ufer

Während des Weinfrühlingsfests am Zurlaubener Ufer werden 18 Winzer aus der Region ihre Produkte für die Besucher vorstellen und präsentieren. Für 15 Euro kann man sich vor der ehemaligen Pfeffermühle ein Glas für die Probe kaufen. Dieses kann im Anschluss an das Weinfrühlingsfest als Andenken mit nach Hause genommen werden.
Neben dieser Weinprobe, die sicherlich vor allem den Weinliebhabern Spaß machen wird, bietet Claus Piedmont am Sonntag eine Bootsfahrt auf der Mosel mit einem Weinsensorikseminar an. Die Teilnahmegebühren werden sich voraussichtlich auf 15 Euro zuzüglich der Schiffskarte belaufen.

Erfolgreiches Weinforum 2012 könnte für 2013 eine Verlängerung bedeuten

Großer Andrang beim Weinforum 2012

In diesem Jahr hat das Weinforum in Trier seine 20. Auflage feiern können. Sehr zur Freude der Veranstalter ist die Begeisterung für das Weinforum 2012 so groß gewesen, dass man darüber nachdenkt, im nächsten Jahr einfach noch einen Tag länger zu öffnen.

Im Jahr 1992 fand die erste Auflage des Weinforums in Trier statt. Genau 20 Jahre später, also im Jahr 2012, ist die Begeisterung weiterhin ungebrochen. Ganz im Gegenteil die Menschen besuchen gerne das Weinforum in der Moselstadt. In diesem Jahr war der Andrang gar so groß, dass die Veranstalter überlegen, dass Weinforum 2013 bereits einen Tag eher, dann am Donnerstag, zu öffnen. Die Karten waren in diesem Jahr innerhalb weniger Stunden im Vorverkauf alle an den Mann bzw. an die Frau gebracht worden. Nach vorsichtigen Schätzungen geht man sogar davon aus, dass weitere 2000 Karten für das Weinforum 2012, das übrigens in den Thermen am Viehmarkt stattfindet, hätten verkauft werden können. Dies offenbart die große Beliebtheit, die die Veranstaltung in Trier genießen kann.
Aus diesem Grund kündigte man bereits jetzt an, dass das Weinforum 2013 vermutlich einen Tag länger stattfinden wird. Hintergrund ist der Versuch, mehr Menschen die Möglichkeit der Teilnahme zu geben und gleichzeitig die hohe Qualität zu wahren. Aus diesem Grund ist es nicht erwünscht einfach mehr Karten zur Verfügung zu stellen. Die jetzige Dichte der Teilnehmer an einem Tag ist genau auf die Kapazität der Thermen am Viehmarkt abgestimmt. Vermutlich wird man im kommenden Jahr bei dem Weinforum 2013 den Donnerstag mit in das Programm aufnehmen.
Das Weinforum 2012 läuft übrigens noch bis zum heutigen Sonntagabend. Gekostet und präsentiert werden die besten Weine aus dem Jahr 2010. Vor allem Riesling ist wieder stark vertreten.

 

Winzer in der Region Trier bangen um begehrten Eiswein

Milde Temperaturen lassen keinen Eiswein in der Region zu

Die milden Temperaturen im Winter in diesem Jahr haben neben den positiven Auswirkungen auf den Geldbeutel, der nicht so stark durch hohe Heizkosten belastet wird, auch einige negative Folgen wie zum Beispiel auf die Ernte von Eiswein. Dieser ist sehr begehrt und gilt als Delikatesse. Allerdings wird es in diesem Jahr aufgrund der milden Temperaturen nicht möglich sein, solchen Eiswein zu produzieren. Einzig eiin schneller Wintereinbruch kann die Ernete noch retten.

Unter Weinfreunden und Weinkennern ist der Eiswein eine ganz besondere Delikatesse. Neben dem Geschmack, zeichnet sich der Eiswein vor allem durch seine Herstellung aus, die dazu führt, dass die Menge vor dem Winter kaum vorhersehbar ist. Dies macht ihn in vielen Jahrgängen zu einer richtigen Rarität. In diesem Jahr könnten die milden Temperaturen des Winters dazu führen, dass es gar keine Eisweinlese geben wird, obwohl die Voraussetzungen an sich sehr gut sind. Durch die anhaltende Trockenheit in den Monaten Oktober und November sind die Weintrauben an den Reben noch in einer sehr guten Qualität. Hinzu kommt, dass die restliche Ernte so gut ausgefallen ist, dass die Winzer viele Weintrauben hängen lassen konnten, um aus diesen Eiswein herzustellen. Einzig der fehlende Frost verhindert in diesen Tagen eine Eiswein-Ernte. Hierzu muss man wissen, dass die Trauben gefroren geerntet werden müssen. Im Anschluss werden sie auf dem direkten Wege gekeltert.

Zwar sind die Trauben für den Eiswein mit einer Folie geschützt, aber die Winzer werden nicht mehr lange warten können, bis sie mit der Ernte beginnen müssen. Sonst drohen neben Fäulnis auch Aromaverluste.

Eiswein wird längst nicht in allen Weingebieten hergestellt. Die Mosel eignet sich vor allem aufgrund des Riesling Vorkommens. Dieser ist besonders gut für die Produktion von Eiswein nutzbar. Die Sorte Riesling ist vor allem robust und erst sehr spät reif.
Ob es in diesem Jahr noch für eine Eisweinernte reicht, hängt also nur noch von den Temperaturen in den kommenden Tagen ab. Den Weinfreunden und den Winzern wäre es zu gönnen.

 

Wein 2011 von Mosel, Saar und Ruwer rekordverdächtig

Winzer rechnen mit Ausnahmejahr

Die Winzer aus der Region Mosel, Saar und Ruwer rechnen mit einem außergewöhnlichen Weinjahrgang 2011. Auf der Herbstpressekonferenz des Vereins Moselwein gaben sie bekannt, dass man mit der Weinlese 2011 und dem daraus produzierten Wein neue Maßstäbe setzen könne. Manche gingen sogar so weit zu sagen, dass der Wein 2011 mit dem Kometenjahrgang aus dem Jahre 1911 vergleichbar sei. Der Wein aus dem Jahre 1911 ist unter den Winzern schon beinahe legendär. Der Begriff Kometenjahrgang hat seine eigene kleine Anekdote. Im Jahre 1910 wurde der Halleysche Komet gesichtet, der angeblich positive Auswirkungen auf den Wein an der Mosel, Saar und Ruwer gehabt haben soll, denn es folgte im nächsten Jahr eine außergewöhnliche Weinlese.
Zur Herbstmesse des Vereins Moselwein kamen Journalisten aus ganz Deutschland und Luxembourg. Darüber hinaus waren Vertreter aus Südkorea da, ein Land, das seit Jahren Moselwein importiert. Manche Winzer gehen sogar davon aus, dass der Riesling von der Mosel in spätestens zehn Jahren die erste Wahl der Südkoreaner ist, wenn sie einen Weißwein bestellen.

Wein 2011 besticht durch Klasse und Masse

Wenn man einen Winzer nach dem Zusammenhang von Klasse und Masse bei einem Wein fragt, sollte man unweigerlich zur Antwort bekommen, dass die Klasse selbstverständlich wichtiger ist als die Masse. Der Weinjahrgang 2011 wird in beiden Kategorien außergewöhnlich gut abschneiden. Während man im letzten Jahr nur 689.000 Hektoliter aus den Weintrauben von Mosel, Saar und Ruwer gewinnen konnte, wird sich diese Zahl in diesem Jahr auf ungefähr eine Millionen Hektoliter erhöhen. Diese eine Millionen Hektoliter sind aber keineswegs von mittelmäßiger Qualität, sondern der Wein 2011 besticht auch in diese Richtung. So sind bei den meisten Winzern an Mosel. Saar und Ruwer 85 bis 90 Grad Oechsle an der Tagesordnung. Normale Weinjahrgänge haben einen Durchschnitt von 70 bis 80 Grad Oechsle. Oechsle ist übrigens eine Maßeinheit für das Mostgewicht des Traubenmosts. Über die Maßeinheit Oechsle kann man den Anteil der gelösten Stoffe im Traubenmost bestimmen. Auch die Trockenbeerenauslese soll sehr gute Zahlen verzeichnen können. In der Regel müssen diese Auslesen auf einen Oechsle Wert von 150 Grad kommen. In diesem Jahr sind in den Regionen von Mosel, Saar und Ruwer Trockenbeerenauslesen von 250 Grad bis teilweise sogar 300 Grad Oechsle gemessen worden. Eingeschränkt muss man natürlich an dieser Stelle festhalten, dass der Oechsle Wert alleine noch nicht ausschlaggebend für einen guten Wein 2011 ist. Hier spielen dann doch mehr Faktoren als nur der reine Oechsle Wert  eine gewichtige Rolle.

Mosel, Saar und Ruwer sind mit Wetter verwöhnt worden

Der Grund für den vorraussichtlich guten Wein 2011 an Mosel, Saar und Ruwer, ist in den idealen Wetterbedingungen des Jahres im Weinanbaugebiet zu finden. Die Temperaturen waren genau auf den Weinanbau abgestimmt und der Wechsel von Trockenheit und Regen hat eine besonders lange Weinlese ermöglicht. So wurde in diesem Jahr schon Ende August mit der Weinlese begonnen, die wahrscheinlich noch bis in den November andauern wird.
Sollten sich die Erwartungen der Weinbauern aus dem Weinanbaugebiet Mosel, Saar und Ruwer erfüllen, wird der Wein 2011 außergewöhnlich gut sein. Vielleicht ist es ihm sogar bestimmt, neue Maßstäbe auf dem Weinmarkt zu setzen. Eines ist zweifelsohne unumstritten: Es darf sich auf das nächste Jahr gefreut werden, wenn der Wein 2011 in den Regalen steht, um endlich von den Verbrauchen gekostet zu werden. Spätestens das Urteil der Kunden wird zeigen, ob der Wein 2011 wirklich so außergewöhnlich ist, dass er dem Vergleich mit dem Kometenjahrgang von 1911 gerecht werden kann.

Hier geht es zu weiteren Informationen zum Weinanbaugebiet an der Mosel.

Die wichtigsten Informationen zum Weinanbaugebiet an der Mosel

Das Weinanbaugebiet an der Mosel

Größe

Das Weinanbaugebiet an der Mosel ist eines der größten in ganz Deutschland. Insgesamt liegt es auf dem fünften Platz unter den 13 Weinanbaugebieten in der Bundesrepublik. Man unterteilt das Weinanbaugebiet der Mosel nochmal in sechs unterschiedliche kleiner Bereiche. Vier von diesen liegen direkt an der Mosel. Die übrigen beiden liegen an der Saar und an der Ruwer. Das Weinanbaugebiet der Mosel ist vor allem für seine günstigen klimatischen Bedingungen bekannt. Hier finden die Winzer moderate Temperaturen vor, damit die Weinreben gut wachsen können. Der Schieferstein speichert in außergewöhnlich guter Art und Weise die Wärme und kann diese gleichmäßig wieder abstrahlen. Die besonders guten klimatischen Bedingungen des Weinanbaugebiets an der Mosel haben bereits die Römer für sich nutzbar gemacht, die schon vor 2000 Jahren Wein aus der Region Trier herstellten.
Insgesamt umfasst das Weinanbaugebiet der Mosel eine Rebfläche von 9.000 Hektar, die von über 4.400 Betrieben bewirtschaftet werden. Einer dieser Winzer ist der bekannte TV-Moderator Günther Jauch. Auf dem Weingut von Othegraven kann man ihn oft arbeiten sehen.

Die Rebsorten aus dem Weinanbaugebiet an der Mosel

Die Hauptrebsorte im Weinanbaugebiet der Mosel ist der Riesling, der mit über 60 Prozent zu Buche schlägt. Der Müller-Thurgau folgt mit knapp 14 Prozent. Der Abstand zeigt schon recht deutlich, dass der Riesling die dominierende Rebsorte ist. Der Elbling ist mit ungefähr 6 Prozent am dritthäufigsten im Weinanbaugebiet der Mosel vertreten. Die restlichen Prozentpunkte verteilen sich auf zehn weitere Rebsorten.

Export und Verkauf aus dem Weinanbaugebiet der Mosel

Der Wein aus dem Weinanbaugebiet der Mosel ist auf keinen Fall nur national begehrt, sondern findet auch auf internationaler Ebene Abnehmer. So werden zwar 70 Prozent des Weins in Deutschland auch verkauft, aber immerhin werden starke 30 Prozent aus dem Weinanbaugebiet der Mosel exportiert. Vor allem die Staaten USA, die Niederlande, Norwegen, Japan und Kanada importieren den Wein von der Mosel. China ist unterdessen der Importeur mit dem größten Zuwachs in den letzten Jahren.
Der Riesling findet auch in Südkorea immer besseren Stand. Aber nicht nur dort wird der Wein aus dem Weinanbaugebiet der Mosel beliebter, sondern auch in eher exotischen Ländern wir dem Oman oder den Phillipinen. Insgesamt ist der Moselwein sicherlich eines der weitverbreitesten Aushängeschilder der Region Trier.

Der aktuelle Jahrgang 2011 wird außerdem aller Voraussicht nach zu den besten Jahrgängen aus dem Weinanbaugebiet der Mosel gehören. Er wird von einigen Winzern und Experten bereits mit dem Kometenjahrgang von 1911 verglichen.

Hier gibt es wichtige Informationen zum jetzigen Weinjahrgang 2011.

Weinfest mit Weinprobe auf dem Feller Markt vom 16.-19. September

Weinfest mit Weinprobe und Feller Markt

Das Weinfest mit Weinprobe auf dem Feller Markt zählt zu den schönsten Festen der Großregion Trier, die durch ihren starken Weinanbau an der Mosel, Berühmtheit in aller Welt erlangt hat.
Der Feller Markt macht Jahr für Jahr durch zahlreiche Höhepunkte auf sich aufmerksam. Neben der Weinprobe, die besser unter dem Namen Erlebnisweinprobe bekannt ist, gibt es Live-Musik und andere musikalische Leckerbissen. Des Weiteren wird es vielfältige multimediale Showauftritte geben, die nur dazu dienen sollen, die Besucher auf vielfältige Art und Weise zu unterhalten und zu begeistern.
Besonders die Wahl der „Miss Römische Weinstraße 2011“ auf dem Feller Markt ist ein Höhepunkt der Festlichkeiten. Zahlreiche Schönheiten stellen sich dem Votum der Jury und bezaubern ganz nebenbei die Zuschauer, die sich gerne mit einem Gläschen Wein der Misswahl zuwenden.
Der Feller Markt erschafft ein festliches Ambiente, in dem es dem Publikum leicht fällt, sich wohlzufühlen und entspannt den einzigartigen Moselwein zu genießen.

Programm des Feller Markt

Freitag 16.09.2011
19:00 Uhr Erlebnisweinprobe
22:00 Uhr Livemusik „Acoustic Revolution“
anschließend abfeiern mit DJ „Daumi“

Samstag, 17.09. 2011
17:00 Uhr Öffnung der Stände
19:30 Uhr Einmarsch der Bergmannskapelle
Fell mit Hl. Barbara
20:00 Uhr Begrüßung durch den
Ortsbürgermeister
Ansprache des Schirmherrn
Musikalische Highlights der
Bergmannskapelle Fell
anschließend „Jukebox“ Dance- & Showband

Sonntag, 18.09. 2011
10:00 Uhr Großer Flohmarkt
10:30 Uhr Gottesdienst mit Erntedank im
Festzelt
14:00 Uhr Kaffee und Kuchen
14:30 Uhr Unterhaltungsprogramm Kinder der
Grundschule Fell
15:30 Uhr Musikverein „Lyra“ Tawern
16:30 Uhr Gäßberch Trio aus Fell
„Steckelcher off Platt“
19:00 Uhr Travestie-Show mit Gloria
20:00 Uhr Wahl der
„Miss Römische Weinstraße 2011“
anschließend „Jukebox“

Montag, 19.09. 2011
10:00 Uhr Große Viehprämierung mit
Tierschau, Krammarkt, Gewerbe-
schau, Landmaschinenausstellung
Kunstaustellung im Festzelt
11:00 Uhr Frühschoppenkonzert mit „Jukebox“
14:00 Uhr Musikalische Weltreise mit der
Bergmannskapelle Fell
18:00 Uhr Travestie-Show mit Gloria, Edda &
Blumenfee a. d. Schmitz-Theater
in Trier
19:00 Uhr BeToBe – Die Band für Sie
i. d. Pause Travestie-Show mit Gloria, Edda & Blumenfee