2. StreetFood Market Trier

 2. StreetFood Market Trier – vom 08. bis 10. April 2016– Gelände der Europäischen Kunstakademie und der Projekt X Skatehalle

Der Countdown läuft, noch einen Monat bis zum zweiten Mal das Mekka für Trailer und Trucks, die gestronomisch in rollenden Wägen Ihre Produkte anbieten, in Trier seine Pforten öffnet.

Streetfood-Märkte haben sich innerhalb der letzten Jahre in den deutschen Metropolen erfolgreich etabliert und mit rasanter Geschwindigkeit verbreitet. Streetfood-Märkte bieten Spezialitäten aus aller Welt, die schnell und trotzdem frisch in Echtzeit zubereitet werden.

Die Märkte schufen hierzulande eine Genuss-Revolution: Die Ausgestaltung der Märkte ist von Stadt zu Stadt unterschiedlich, je nachdem, worauf die Initiatoren ihren Fokus setzen. Im letzten Jahr schloss sich die Moselmetropole Trier der in Deutschland stattfindenden Revolution der Esskultur an und startete am 22. August 2015 den 1. StreetFood Market im Exzellenzhaus. Ein Vorgeschmack bot der „Miez Kiez“ auf dem Gelände des Mergener Hofs im Frühsommer 2015.

Weil das Konzept gut angenommen wurde, fand im November 2015 ein „Kraftkiez“ auf dem Gelände des Hotel-Restaurants Blesius Garten und der Kraftbräu-Brauerei in Trier-Olewig statt.

StreetFood Market Trier

StreetFood Market Trier

Frische Zubereitung der Speisen

Frische Zubereitung der Speisen

 

Neues Highlight im Eventkalender Trier

Initiator Ali Haidar ist 28 Jahre und gelernter Koch. So verwundert es kaum, dass der „Anführer“ der Trierer Food-Revolution-Szene das Projekt zum zweiten Mal an den Start bringt. Gemeinsam mit dem Belichta und Steve Trappen, bekannt durch die Moselfreunde und Events wie die Agenda191 am Moselufer, startete er im letzten Jahr den ersten Trierer Streetfood Market, den Miez Kiez im Mergener Hof und den Kraftkiez im Hotel-Restaurant Blesius Garten.

Trier ist eine Stadt, in der Volksfeste zur Tradition gehören. Ob Olewiger Weinfest oder Altstadtfest – hier wird gerne und viel gefeiert und auch Touristen schätzen die vielen Anlässe, zu denen sich die gesamte Großregion trifft. Im Sommer 2015 stand plötzlich ein neues Fest im Eventkalender der Stadt: der 1. Trierer StreetFood Market.

Durch das einmalige Zusammenspiel aus kreativen Menschen, guter Musik und ausgezeichnetem Essen sollte sich dieses Event zum Volksfest der Zukunft etablieren. Ob Familien mit Kindern, Jugendliche, Studenten oder Rentner – jeder, der Lust hat, sich quer durch die kulinarische Vielfalt der Welt zu probieren, soll sich angesprochen fühlen.

Zur zweiten Ausgabe werden etwa 30 Foodtrucks und Imbissstände aus Trier, Luxemburg, der Region und allen Teilen Deutschlands erwartet, die eine riesige Vielfalt an internationalen Gerichten, von mexikanisch, indisch, persisch bis hin zu arabisch bieten.

Nicht alle Stände und Foodtrucks haben auch ein Ladenlokal und manche werden nur auf der Veranstaltung anzutreffen sein, sodass der StreetFood Market eine einmalige Gelegenheit bietet, deren Speisen zu probieren.

 

Ausgelassene Stimmung im Sommer 2015

Ausgelassene Stimmung im Sommer 2015

Neuer Standort verbindet Food- und Kunstszene in Trier

Die auf dem Gelände der Kunstakademie angesiedelte Projekt X Skatehalle wird in diesem Jahr während des Marktes für Besucher geöffnet sein und verwandelt sich ebenfalls zum Ausstellungsort. Zahlreiche Graffiti-Künstler aus ganz Deutschland verzieren live vor den Besuchern die Wände mit erstklassiger Graffiti-Kunst.

„Ein umfangreiches Programm für die Kleinen soll den Charakter der familienfreundlichen Veranstaltung untereichen“, so Ali Haidar gegenüber Trier.com. „Der 1. Trierer StreetFood Market im Sommer 2015 war mehr als erfolgreich. Auch der „Miez Kiez“ und der „Kraftkiez“ lockten zahlreiche Besucher aller Altersklassen. Für die Stadt bedeutet der StreetFood Market eine Aufwertung des lokalen Freizeitangebots, eine Zusammenführung verschiedener Anspruchsgruppen sowie eine Image-Steigerung.“

Durch das Angebot an kulinarischen Spezialitäten aus aller Welt präsentiert sich Trier einmal mehr als weltoffene und moderne Großstadt, die für Besucher aus Luxemburg und der gesamten Region ein attraktives Unterhaltungsangebot bietet. Einzigartig ist die Kombination aus Streetfood-Kultur und einer künstlerischen Initiative.

Die Location ist ein Aushängeschild für die Stadt. Durch den StreetFood Market werden Einwohner und Touristen wieder verstärkt auf die Europäische Kunstakademie am Moselufer aufmerksam gemacht. Sie bietet außerdem genügend Platz für viele Besucher und liegt sowohl zentral als auch in attraktiver Umgebung.

Impressionen vom 1. Trierer StreetFood Market im Sommer 2015

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Die Besucher können sich unter anderem auf folgende Food Artists freuen:

– Foody

– Daddy

– Flo’s Finest Hotdogs

– FoodRiders

– Back to Smoke

– Burritos Hermanos

– Sansa Food Truck

– Pizza Guy

– Happy Hotdog

– The Food Truck Company

– Frozen Yogurt

– Pasta Mafia

– Joo

– Choco Kebab Saarbrücken

– Lou’s Maultäschle

– Flying Falafel Fellows

– Fisch Art – Fish Art Street Food

2. StreetFood Market Trier

Freitag, 08.04.2016, ab 16 Uhr

Samstag, 09.04.2016, und Sonntag 10.04.2016, jeweils ab 12 Uhr

Trier – Gelände der Europäischen Kunstakademie

Eintrittspreis: 3,- Euro (Verkauf an der Tageskasse)

Alle Infos zum Event auf www.facebook.com/streetfoodmarket.trier

 

Bildquelle: (c) Der Belichta

Blumen für die Hochzeit

Blumen gehören ebenso zu einer Hochzeit wie die Torte oder das Brautkleid, sie sind als Dekoration und Zierde kaum wegzudenken. Das riesige Angebot an verschiedenen Blumen, Farben, Dekorations- und Verwendungsmöglichkeiten stellt jedoch viele Brautpaare bei der Planung der Hochzeit vor zahlreiche Fragen, die beantwortet werden müssen, bevor die richtige Auswahl des Blumenschmucks getroffen werden kann. (mehr …)

Igeler Säule

Die Igeler Säule

Allgemeines zur Igeler Säule

Die etwa 23 Meter hohe Igeler Säule wurde ursprünglich als das Grabmonument einer Trierer Tuchhändlerfamilie, der Familie der Sekundinier, um etwa 250 nach Christi erbaut. Dieses einzigartige Monument gilt bis heute als das größte „römische Pfeilgrab“ in der gesamten Region nördlich der Alpen. Bereits im November 1986 wurde dieses wertvolle Zeugnis der römischen Geschichte in die Liste der UNESCO „Erbe der Welt“ aufgenommen. (mehr …)

Theater Trier- Die Bühne des Lebens

 

Sitzreihe im Theater

Sitzreihe im Theater

Die Gründung des Theater Triers

 

Die Geschichte des Theater Triers beginnt nach dem Einmarsch der französischen Truppen im Jahre 1802. Es war ein von Frankreich eingesetzter Präfekt, der erlaubte, dass in der ehemaligen Kirche des Kapuzinerklosters ein Theater- und Ballsaal eingerichtet werden konnte. Dies war die formale Geburtsstunde des Theater Triers.

Die Geschichte des Theater Triers

Die Anfänge des Theater Triers

Nach der französischen Besetzung, fiel Trier 1815 an die Preußen. Aus diesem Anlass wurde die älteste Stadt Deutschlands Bezirkshauptstadt. Um ihrer Repräsentationsfunktion nachkommen zu können, entschied man sich dazu, dass Theater auszubauen. In den Jahren von 1815 bis 1818 führte man eine Menge Verbesserungsarbeiten an dem Gebäude durch, um es eleganter und beeindruckender zu gestalten. Während dieser Umbaumaßnahmen gründete man die Aktiengesellschaft „Gesellschaft für die Verwaltung des Theaters zu Trier“. Das Theater Trier war zu dieser Zeit regelmäßig mit einem knappen Budget ausgestattet und nicht selten kam es zu Engpässen. So musste die Einrichtung in den Jahren 1827, 1828 und 1829 geschlossen bleiben, da die notwendigen Gelder nicht aufgetrieben werden konnten. Nicht umsonst stammt das Sprichwort „brotlose Kunst“ aus den Zeiten des Mittelalters und der Neuzeit. Aufgrund von festgestellten baulichen Mängeln, musste im Jahre 1863 endgültig der Spielbetrieb eingestellt werden.

Das Theater Trier am Viehmarkt

Da es keinen Sinn machte, die baulichen Mängel mit Hilfe von Renovierungsarbeiten zu beheben, wurde entschieden, dass man einen Neubau in der Nähe des Viehmarktes errichten sollte. In der gleichen Zeit gründete man die „Theatergesellschaft“. Zur Eröffnung der neuen Spielstätte führte man „Die Räuber“ von Schiller auf. Es folgten Jahre mit Erfolgen und Rückschlägen im Wechsel. Der nächste große Einschnitt bildete das Jahr 1904, als die ersten elektrischen Lampen im Theater Trier installiert wurden. Die Jahre 1907 bis 1922 bildeten einen künstlerischen Höhepunkt. Es wurde der bekannte Kapellmeister Heinz Tietjen verpflichtet, der die Rolle des Theaterleiters übernahm. Hinzu kam, dass das Theater Trier 1919 endgültig von der Stadt übenommen wurde, die damit eine solide finanzielle Basis schafffen wollte. Gleichzeitig etablierte sich ein Dreisparten-Theater, das von Berufsmusikern ergänzt wurde. Die drei Sparten waren das Musiktheater, das Schauspieltheater und das Tanztheater. 1932/33 folgte ein ungewöhnliches Jahr. Obwohl es keinen Intendanten und kein festes Esemble gab, konnte sich das Theater Trier durch Gastspiele am Leben erhalten und entging somit einer Schließung. Der 23.12.44 war einer der traurigsten Tagen in der Theatergeschichte. Die Bomber der Allierten zerstörten das Gebäude, das vielen Trierern ans Herz gewachsen war. Allerdings konnte bereits im Jahre 45 das Spielgeschehen wieder aufgenommen werden. Die Aufführungen wurden kurzerhand in den kleinen und großen Treveris-Saal verlegt. Auf Dauer konnte dies keine Lösung sein und so entschied man sich 1950 dazu, ins Bischof-Korum-Haus umzuziehen.

Das Theater Trier im Bischof-Korum-Haus

In der Spielzeit 1952/53 wurde in dem Bischof-Korum-Haus das 150jährige Bestehen des Theater Triers gefeiert. Festlichkeiten wie Theaterwoche, Festakt und Sommerfestspiele wurden ausgetragen. 1959 wurde zunächst entschieden in ein Gebäude an den Kaiserthermen umzuziehen. Hierfür sollte ein umfangreicher Neubau entstehen. Dieser Plan konnte allerdings niemals in die Tat umgesetzt werden, da, wie so häufig in Trier, wichtige archäologische Funde gemacht wurden, als man mit dem Fundamentbau beginnen wollte. So entschied man sich, einen Bau am Augustinerhof in Auftrag zu geben. Hierfür wurde im Jahre 1562 der Grundstein gelegt.

Das Theater Trier am Augustinerhof

1964 wurde das neue Theater Trier am Augustinerhof festliche eingeweiht. Eine Aufführung der Oper „Fidelio“ von Beethoven sorgte für den richtigen Glanz. Da es immer noch finanzielle Engpässe gab, gründeten engagierte Bürger in den sechziger Jahren die „Gesellschaft der Freunde des Trierer Theaters“, die bei der Bereitstellung des notwendigen Etats helfen sollte. Zu dieser Zeit etwa wurde auch ein ganz neues Konzept der Theateraufführung in Trier entwickelt. In den kommenden Jahren wurden Freilichtinszenierungen aufgeführt, die vor den malerischen Kulissen von Kaiserthermen und Kurfürstlichem Palais aufgeführt wurden. 1987 wurde der Richard-Wagner Verband ins Leben gerufen, der seitdem für kulturelle Leckerbissen jedes Jahr sorgt. Die Antikenfestspiele, ein Highlight im Trierer Eventkalender, stehen ebenfalls in enger Verbindung zum Trierer Theater. Der damalige Regisseur Heinz-Lukas Kindermann gründete diese Freiluftspiele, die jedes Jahr aufs neue tausende Besucher anlocken. In den neunziger Jahren schuf sich das Theater Trier eine gute Vernetzung in der Großregion. Man ging mit Theatern in Frankreich und Italien Kooperationen ein und tauschte sich aktiv mit luxembourgischen, belgischen und französischen Künstlern aus. Des Weiteren legte man ein verstärktes Augenmerk auf die Theaterpädagogik und das Jugendtheater.

Das Theater Trier heute

Heute begeistert das Theater Trier mit mehr als 230 Vorstellungen im Jahr. Damit kann es eine breite Variation verschiedenster Kunstauffassungen anbieten und auf diese Weise eine breite Bandbreite an Menschen ansprechen. Natürlich ist das Theater auch als Arbeitgeber in der Region wichtig. Über 200 Angestellte sind direkt oder indirekt mit der Einrichtung verbunden. Die Spezialgebiete reichen von den Schauspielern selbst bis hin zu Handwerkern, die für bauliche Verbesserungen zuständig sind. Im Schnitt besuchen 500 Menschen eine Theatervorstellung in Trier. Diese doch recht gute Zahl zeigt, dass das Theater Trier die Menschen zu erreichen scheint.

Die Öffnungszeiten der Theaterkassen

Dienstag bis Freitag: 9.30-14.00 Uhr; 15.30-20.00 Uhr

Samstag: 10.00-12.30 Uhr

Sonntag: 11.00-12.30 Uhr

Kunstverein Trier Junge Kunst

Kunstverein Trier Junge Kunst

Kunstverein Trier Junge Kunst (Quelle: Wikipedia.de)

Geschichte des Kunstverein Trier

Die Geschichte des Kunstverein Triers beginnt im Jahre 1985, als die „Produzentengalerie Kaleidoskop“ in Trier gegründet wurde. 1991 folgte die Umbenennung in den Namen „Förderverein Junge Kunst“. Im letzten Schritt, der 1995 vollzogen wurde, bekam der Verein seinen heutigen Namen „Kunstverein Trier Junge Kunst“. Der Verein darf nicht im klassischen Sinne als Kunstverein aufgefasst werden, die sich nur mit Austellung und Vermittlung von Kunst befassen. Vielmehr bietet er auch Elemente der Künstlervereinigung und einer Produzentengalerie. Somit tritt der Kunstverein Trier Junge Kunst als moderne Form des Kunstvereines auf.

Struktur des Kunstverein Trier

Alles in allem weist der Verein 60 Mitglieder auf, die sich im Vereinsalltag engagieren. Diese Mitglieder gehören verschiedenen Nationalitäten an. Ein Umstand, der sicherlich auch die überregionale Ausrichtung unterstreicht. So kommen die Mitglieder hauptsächlich aus Deutschland, Luxembourg, Belgien und Frankreich. Der Kunstverein Trier Junge Kunst spricht vor allem diejenigen Kunstinteressierten an, die sich gerne im kleinen Kreise der Kunst widmen. Dies bietet größere Beteiligungsmöglichkeiten und vermindert eine alles beherrschende Anonymität, wie sie in großen Vereinen auftreten kann. Die Finanzierung des Kunstverein Triers ist dreigeteilt. Neben Mitgliederbeiträgen, werden Spenden aus Wirtschaft und von Privatpersonen gesammelt. Außerdem erfährt das Projekt staatliche Unterstützung bei der Umsetzung verschiedener Austellungen. Natürlich soll nicht unerwähnt bleiben, dass momentan Stefan Philipps den Vorsitz innehat.

Konzept des Kunstverein Trier

Das Konzept wird vor allem von dem Glauben an die Unabhängigkeit der Kunst getragen. So soll auf jeden Fall vermieden werden, die Austellungen nach Spendengeldern oder ähnlichem auszurichten. Der Kunstverein Trier ist eine unabhängige, von außen nicht lenkbare, Organisation, die es sich zum Auftrag gemacht hat, nicht etablierte Kunstformen und Künstler zu fördern. Somit hat man sich im Laufe der Jahre zu einem Sprungbrett für junge heranwachsende Künstler entwickelt. Es gibt durchaus einige Erfolge in dieser Richtung vorzuweisen. So konnten verschiedene Trierer Künstler schon in Dresden, Weimar oder sogar New York ausstellen. Der Kunstverein Trier Junge Kunst ermöglichte dies vor allem durch enge Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und einer guten Vernetzung. Dies gibt ebenfalls Anlass, den Verein als Repräsentant der Großregion Trier zu sehen. Mit jeder Austellung in anderen Regionen wird ein Stück Trierer Leben vorgestellt und in die Welt „exportiert“. Ein weiterer Eckpfeiler des Konzepts, ist die Auffassung, dass regionale Kunst in die Zukunft weist. Obwohl dies sicherlich ein Motto mit kontroversen Meinungen ist, kann es als Leitfaden des Kunstverein Trier Junge Kunst angesehen werden.

Ausstellungen im Kunstverein Trier Junge Kunst

Die Austellungsräume befinden sich in der Brückenstraße in Trier, in der übrigens auch das Geburtshaus des berühmten Karl Marx liegt. Die eher kleinen Räumlichkeiten erzeugen dank großer Schaufenster und guten Proportionen ein wunderschönes Ambiente, das jeden Kunstinteressierten direkt willkommen heißt. In der Regel finden ungefähr zehn Ausstellungen im Jahr statt, die entwerde von den Künstlern selbst oder Kunsthistoriken organisiert werden. Ebenfalls kommt es schonmal vor, dass Kunstinteressierte eine Ausstellung ausrichten.