Alles zu Fastnacht

Trierer Stadtrat diskutiert über Weiberdonnerstag

Trierer Stadtrat diskutiert über Weiberdonnerstag 2012

Am Dienstag hat der Trierer Stadtrat über die Ausschreitungen am Weiberdonnerstag in diesem Jahr diskutiert. Vor allem der große Alkoholkonsum vieler Jugendlicher hatte den Weiberdonnerstag zu einem schwarzen Tag für Polizisten und Rettungskräfte gemacht. Nun will die Politik Konsequenzen ziehen.

Wie schon mehrfach berichtet, hat die diesjährige Feier auf dem Hauptmarkt in Trier an Weiberdonnerstag für reichlich Empörung gesorgt. Gerade der Alkoholkonsum unter Jugendlichen hatte für reichliche Einsätze der Polizei und der Rettungskräfte gesorgt. Neben Alkoholvergiftungen wurden vor allem Schlägereien von den Beamten registriert.
Die Politik hat auf diese Ausschreitungen reagiert und der Stadtrat Trier hat am Dienstag eine erste Diskussionsrunde zu diesem Thema gestartet. In den kommenden Monaten sollen Mittel und Wege gefunden werden, wie der Alkoholkonsum unter Jugendlichen in der Zukunft zumindest vermindert werden kann. Allerdings scheinen die unterschiedlichen Parteien im Stadtrat vor einer Art Wand zu stehen, denn niemandem will eine passende Lösung einfallen. In der nächsten Zeit soll ein Katalog mit möglichen Maßnahmen zusammengestellt werden, der dann als Grundlage für eine effektive Diskussion genutzt werden soll. Jungpolitiker hatten in den vergangenen Tagen bereits mehrfach geäußert, dass sich die Stadt Trier mehr einbringen müsse. Vor allem Aufklärungsunterricht müsse bei den Jugendlichen betrieben werden, damit diese endlich verstehen würden, dass Alkohol nicht „cool“ ist. Die Stadt wies dies allerdings in Form von Bürgermeisterin Birk, die zudem für die Jugend zuständig ist, zurück und sagte ihrerseits, dass nun auch Eltern und andere Erwachsene gefordert seien. Die staatlichen Einrichtungen könnten nicht noch mehr Verantwortung übernehmen.

Ob der Stadtrat Trier zu konstruktiven Ergebnissen kommt, bleibt abzuwarten. Eines ist auf jeden Fall sicher: Die Lösung für das Problem, dass viele Jugendliche zu viel Alkohol trinken, wird man nicht einfach finden können, denn die Ursachen sind oft sozialer Art, die nicht leicht zu beheben sind.
Vielleicht hat das Jugendparlament in Trier, das sich ebenfalls mit diesem Thema beschäftigen möchte, zündende Ideen.

Jungpolitiker fordern mehr Aufklärung zum Thema Alkohol

Der Weiberdonnerstag 2012 zieht weiter seine Kreise

Aufgrund der Alkoholexzesse vieler Jugendlicher an Weiberdonnerstag ist die kommunale Politik auf der Suche nach geeigneten Maßnahmen, um die Ausschreitungen in Zukunft mindern zu können. Viele Jungpolitiker fordern von der Stadt Trier eine bessere Aufklärung der Jugendlichen. Ein generelles Alkoholverbot helfe auf Dauer nicht, vielmehr braucht die Jugend eine gesündere Einstellung zum Thema Alkohol.

Die Jungpolitiker in Trier fordern die Stadt auf, bessere Aufklärungsveranstaltungen zum Thema Alkohol in Trierer Schulen zu organisieren. Sie sehen in diesem Weg die einzige Möglichkeit, Ausschreitungen, wie sie am Weiberdonnerstag 2012 auf dem Hauptmarkt stattgefunden haben, in Zukunft zu verhindern. Ein generelles Alkoholverbot halten sie für wenig sinnvoll, denn nicht die Veranstaltung als solche sei das Problem, sondern die Einstellung vieler Jugendlicher zum Thema Alkohol. Auch wenn dieser Umstand beinahe aus dem öffentlichen Leben verschwunden ist, bleibt Alkohol immer noch ein Genussmittel, das Personen abhängig machen kann.
Die Jungpolitiker der Jungen Union und der Jungen Liberalen schlagen daher vor, im Zeitraum unmittelbar vor Fastnacht Veranstaltungen in Schulen abzuhalten, um die dortigen Schüler aufzuklären. Sie sehen hier einen großen Verantwortungsbereich der Stadt Trier.

Reicht reine Aufklärung aus?

Fraglich ist allerdings, ob dieses Konzept wirklich praxistauglich ist. Alkohol ist längst zu einer Modeerscheinung bei jungen Menschen geworden. Es geht einzig darum, diesen zu konsumieren, um cool zu sein. Ein wenig Aufklärung vor Fastnacht wird an dieser Einstellung wahrscheinlich nichts ändern. Getrunken wird, weil es weite Teile der Jugendlichen „Bombe“ finden, wenn sie „rack“ sind. Irgendwie scheint dies fast so etwas, wie der Zeitgeist der heutigen Jugend zu sein. Wer glaubt, dass dieses Phänomen nur bei Kindern der so genannten „Unterschicht“ ein Problem darstellt, der täuscht sich gewaltig. Dort mag es vielleicht weiter verbreitet sein, das Problem als solches macht aber vor einem soliden Elternhaus keinen Halt.

Verbesserungen für Weiberdonnerstag 2013

Wenn man wirklich effektive und kurzfristige Verbesserungen für Weiberdonnerstag erreichen will, sollte man zunächst daran denken, den Austragungsort zu wechseln. Es muss ja nicht direkt auf dem Hauptmarkt gebrochen und uriniert werden. Es gibt sicherlich Orte, an denen solches Verhalten weniger belastend für Mitmenschen ist. Gerade die Ladenbesitzer, die jedes Jahr an Weiberdonnerstag um ihr Geschäft fürchten müssen, werden zustimmen. Auch ist nicht ersichtlich, warum die Festlichkeiten auf dem Hauptmarkt stattfinden müssen. Ein Bezug zwischen Feier und Veranstaltungsort kann man nun wirklich nicht erkennen. Darüber hinaus sollte darüber nachgedacht werden, den Alkoholverkauf einzustellen. Ausschließlich Softdrinks sollte an den Ständen verkauft werden.  Dazu sollte man das Mitbringen von eigenen Getränken nicht gestatten. Im Umkehrschluss muss die Stadt Trier in die Pflicht genommen werden und die Getränke subventionieren, damit die Preise bezahlbar sind. Immerhin ist es sinnvoller, das Geld in Softdrinks zu investieren, als in betrunkene Menschen, die versorgt werden müssen.  Jugendliche oder auch Erwachsene, die an den weiterhin bestehenden Polizeikontrollen durch aggressives Verhalten oder zu großen Alkoholkonsum auffallen, dürfen die Festlichkeiten erst gar nicht betreten. Zieht man dieses Programm konsequent durch, wird der Weiberdonnerstag in der Zukunft bedeutend ruhiger verlaufen.

Kein Todesopfer an Weiberdonnerstag in Trier

Kein totes Mädchen an Weiberdonnerstag aufgefunden

Seit Weiberdonnerstag hielt sich in der Stadt Trier hartnäckig das Gerücht, dass an Weiberdonnerstag ein junges Mädchen infolge ihres Alkoholkonsums gestorben ist. Angeblich, so erzählte man sich, sei sie an ihrem eigenen Erbrochenen gestorben. Nun räumte sowohl die Feuerwehr, als auch die Polizei mit diesem Gerücht auf. Von einem Todesopfer sei niemandem etwas bekannt.

Über zahlreiche Medien in Trier wurde in den letzten Tagen das Gerücht verbreitet, dass an Weiberdonnerstag ein junges Mädchen an den Folgen ihres Alkoholkonsums gestorben sein soll. So wurde auch in sozialen Netzwerken davon berichtet, dass die junge Frau vor einem Imbiss zusammengebrochen sei. Anschließend sei sie auf dem Boden liegend an ihrem eigenen Erbrochenen erstickt. Sie soll eine Blutalkoholkonzentration zwischen vier bzw. fünf Promille gehabt haben. Die Feuerwehr und auch die Polizei in Trier stellten nun klar, dass sie von einem solchen Todesfall nichts gehört haben. Es handele sich vielmehr um ein Gerücht, dass von vielen Stellen aufgegriffen und dann verbreitet worden sei. Aber nichtsdestotrotz sind die Ausschreitungen an Weiberdonnerstag in diesem Jahr ganz besonders ausufernd gewesen, wie bereits ausführlich berichtet worden ist.
Die Ereignisse in diesem Jahr werden aller Voraussicht nach auch Konsequenzen für die nächsten Jahre mit sich bringen. Polizei und Rettungskräfte hatten bereits angekündigt, sich mit allen wichtigen Beteiligten des Karnevals zusammenzusetzen, um ein neues Konzept für die Zukunft zu entwickeln. Besonders der große Alkoholkonsum unter den Jugendlichen soll eingedämmt werden. Wie solche neuen Konzepte aussehen können, ist bis jetzt noch nicht bekannt.

Rosenmontagsumzug 2012 in Trier begeistert tausende Narren

Großer Rosenmontagsumzug in Trier begeistert die Besucher

Der Rosenmontagsumzug 2012 durch die Innenstadt von Trier hat auch in diesem Jahr wieder tausende Besucher angelockt und begeistert. Er war einer der größten, die Trier je erlebt hat. Über 100 Gruppen und Wagen bildeten den Rosenmontagsumzug und bewiesen ihren großen Einfallsreichtum mit zum Teil außergewöhnlichen Kostümen und Paradetrachten. Beinahe alle Zuschauer waren begeistert.

Der Rosenmontagsumzug 2012, der durch die Innenstadt Trier verläuft, war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Nicht nur die Rahmenbedingungen, sondern auch die über 100 Wagen und Fußgruppen überzeugten auf ganzer Linie. 113 Wagen und Fußgruppen setzten sich unter strahlend blauem Himmel genau um 12:11 Uhr in Bewegung. Zu diesem Zeitpunkt warteten bereits tausende Zuschauer, die ihrerseits auch mit vielen originellen Kostümen auf sich aufmerksam machen konnten, auf die schillernde „Schlange“. Über 2200 Narren waren auf den unterschiedlichen Wagen und in den verschiedenen Fußgruppen vertreten und strahlten mit der Sonne um die Wette.
In diesem Jahr stand der Rosenmontagszug unter dem Motto „Grand Prix der Narretei“ und machte diesem auch alle Ehre. Die Besucher konnten sich an vielen ausgefallenen Kostümen und Paradetrachten erfreuen. Auch die Wagen waren närrisch geschmückt.
Wie in jedem Jahr durfte natürlich auch das Naschwerk nicht fehlen. So warfen die Teilnehmer des Rosenmontagszugs rund 90 Tonnen Süßigkeiten in die Menge, die von zahlreichen Kindern gerne aufgelesen wurden. Über die Qualität mancher Bonbons sollte man allerdings den Mantel des Schweigens hüllen.

Selbstverständlich war auch das Prinzenpaar, Prinzessin Miriam I. von Zalawen und Prinz Ralf II. vom Wieweler Thron, auf dem Rosenmontagszug vertreten. Die beiden „adligen Narren“ fuhren auf einem Wagen mit der närrischen Nummer 111. Als sie nach fast vier Stunden Fahrt den Hauptmarkt erreichen, begrüßen sie ihr dort versammeltes Volk mit einem kräftigen mehrfachen „Helau!“. Überschwänglich antwortet die Menge ihrerseits auf den forschen Gruß der Königlichen.
Gegen 16.30 Uhr löst sich der Rosenmontagszug für dieses Jahr am Verteilerkreis in Trier-Nord auf. Wieder einmal ist die Fahrt für ein Jahr vorbei. Dies bedeutet natürlich lange noch nicht, dass die Feierlichkeiten eingestellt werden. In der Arena wird kräftig weiter geschunkelt. Schließlich neigt sich der Tag dem Ende zu, die Nacht fängt aber gerade erst an.

Der Rosenmontag in Trier verlief einigermaßen friedlich

Rettungskräfte und Polizisten ziehen ein durchwachsenes Fazit

Nach den Ausschreitungen am vergangenen Weiberdonnerstag rechneten viele Rettungskräfte und Polizisten mit ähnlichen Szenarien am gestrigen Rosenmontag. Zwar verlief der schrillste Tag des Jahres nicht unbedingt ereignislos, dennoch zogen Rettungskräfte und Polizisten kein dramatisches Fazit.

Der vergangene Weiberdonnerstag war vielen Rettungskräften und Polizisten noch gut in Erinnerung. An diesem Tag war es vor allem auf dem Hauptmarkt in Trier zu vielen Ausschreitungen und Auseinandersetzungen gekommen. Auch die in der Innenstadt gelegenen Krankenhäuser waren teilweise vollkommen überfüllt, weil immer wieder junge betrunkene Menschen versorgt werden mussten. Vor diesem Hintergrund stellten sich die Rettungskräfte und Polizisten auch am gestrigen Rosenmontag auf einen Großeinsatz ein. Allerdings blieb dieser zum größten Teil ungebraucht. Zwar gab es die üblichen Streitigkeiten und Auseinandersetzungen, die es immer an den Karnevalstagen gibt. Dennoch überschritten diese kein durchschnittliches Maß an Gewalt.
Zwischenzeitlich mussten aber auch an Rosenmontag immer wieder betrunkene Bürger behandelt oder in die Krankenhäuser eingeliefert werden. Die Zahl der Patienten lag aber deutlich unter der von Weiberdonnerstag. Auch schien das so genannte „Komasaufen“ kein allzu großes Problem zu sein. Das Personal in den Krankenhäusern berichtete eher von Narren, die sich beim Trinken ganz einfach überschätzt haben.
Die Polizei musste hier und da eingreifen, hatte aber im Großen und Ganzen einen eher ruhigen Rosenmontag 2012. Vor allem Körperverletzungsdelikte wurden auf den verschiedenen Dienststellen registriert. Bei einer Person stellten Polizeibeamte einen Verstoß gegen das Waffengesetz fest. Die anderen Einsätze fallen wohl in die Kategorie „Karnevalserscheinungen“.
Derweil steht weiter offen mit welchen Folgen die Karnevalsgesellschaft in Trier für das nächste Jahr in Bezug auf den erschreckenden Weiberdonnerstag rechnen muss. Eines scheint schon beschlossene Sache zu sein: Politik, Polizei und andere Organisationen scheinen bereit zu sein, die Veranstaltung anders zu organisieren. Wie dieser Umschwung aussehen soll und ob er konsequent durchgesetzt werden wird, bleibt abzuwarten.

Fastnacht mit den „Welle Baie“

Die Fastnacht steht vor der Tür und begeisterte Jecken werden es wohl kaum noch erwarten können, die fünfte Jahreszeit auch in diesem Jahr gebührend zu feiern.

Auch der Karnevalverein „Welle Baie“ Monzelfeld lädt zu seiner zweiten Kappensitzung „Die Zweite“ am Samstag, 11. Februar, um 19:11 Uhr ein.

Auch für dieses Jahr haben die „Welle Baie“ wieder ein umfangreiches, stimmungsvolles, karnevalistisches  Programm ausgearbeitet und möchten die Besucher mit Büttenreden, Gesang, Tanz und Show begeistern.

Der Kartenvorverkauf läuft bereits seit Samstag, 7. Januar, die erste Kappensitzung war bereits, wie zu erwarten, ein voller Erfolg. Wer also noch Karten für die zweite Kappensitzung ergattern möchte, sollte sich beeilen.

Ein weiteres Highlight findet am Fetten Donnerstag, den 16. Februar statt. Bei der „Kölschen Party“ erwartet die Gäste echtes kölsches Fastnachtsfeeling. Die bekannten kölschen Liedermacher „De Hofnarren“ werden neben zahlreichen weiteren Showacts für die richtige Stimmung sorgen. Mit dabei sind weiterhin das Tanz-& Musikkorps Stadtgarde Augusta Treverorum, das Meister-Showtanzpaar Denise und Sebastian Gouin aus Trier, die Showtanzgruppe Supernova Sohren und die Meistertanzgruppe „Dance Society“ aus Alzey.

Karten gibt es per E-mail unter kv.wellebaie@web.de

Hollywood beim Karneval in Trier-Euren

Die Nacht der Oscars in Trier-Euren

Der Karnevalsclub Euren hat sein diesjähriges Ordensfest hollywoodreif gefeiert. Die Gäste kamen nicht nur über den roten Teppich zu der Veranstaltung, sondern es wurden auch filmreich Oscars verliehen. Allerdings gab es keine 30 Zentimeter hohe Statuen, sondern die deutsche Variante in Form von kleinen goldenen Anstecknadeln.

Der Karnevalsclub Euren hat sein Ordensfest in diesem Jahr unter dem Motto „33 Jahre, oscarreif“ gefeiert. Der Name der ausgelassenen Feier war auch gleichzeitig Programm. Alles versprühte an diesem Abend den Charme, den man sonst nur in Hollywood selber wahrnehmen kann, wenn sich die Topstars dieser Welt bei den Oscars die Klinke in die Hand geben. Zugegebenermaßen wartete man vergebens auf „Brangelina“ oder auf feste Größen wie Heidi Klum oder Seal, aber dennoch versprühte der rote Teppich Erhabenheit und zumindest in ganz kleinem Teil Berühmtheit. Immerhin gilt auch in Hollywood das Motto: Wer auf dem roten Teppich steht, muss einfach berühmt sein, auch wenn man ihn eigentlich nicht kennt.
Aber es gab neben dem roten Teppich noch eine weitere Parallele zu Los Angeles, die Oscarverleihung. Der Karnevalsclub Euren verteilte allerdings keine 30 Zentimeter großen goldene Statuen, sondern praktische Anstecknadeln. Diese trugen das Vereinswappen und dem traditionellen euranischen Raben. Laut eigenen Angaben des Karnevalsclubs schaut „Kobbe“ hinauf zum „Eurener Walk of Fame“, der sich in den vergangenen 33 Jahren gebildet hat.

Der Abend schien, wie es sich für Hollywood gehört, nahezu perfekt zu sein. Dennoch fehlte letztlich eine Kinderprinzessin, um das Glück des Karnevalsclubs Euren perfekt zu machen. Es scheint in der heutigen Zeit immer schwieriger zu werden, Kinderprinzenpaare zu finden. Verliert die Jugend etwa die Lust am Karneval? Diese Frage lässt viel Raum zum Spekulieren.
Letztlich wurden auch noch einige Orden verteilt. Alwin Schmitz, Stephan Blenker und Tatyana Heinz erhielten jeder jeweils einen Ehren- und Verdienstorden. Den Orden des Karnevalisten-Landesverbandes Rhein Mosel Lahn erhielt Sitzungspräsident Collet.
Insgesamt erlebten die Gäste, dank eines gutaufgelegten Karnevalsclub Euren, einen rundum gelungen Abend.

Gala in der Europahalle Trier- Die Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval hat eingeladen

Mariella Ahrens mit Kaiser-Augustus-Orden geehrt

Letzte Woche wurde die deutsche Schauspielerin Mariella Ahrens mit dem Kaiser-Augustus-Orden ausgezeichnet. Diese Ehrung wird durch die Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval, dem Dachverband der Trierer Karnevalsgesellschaften, vergeben. Mariella Ahrens wurde für ihr hohes soziales Engagement geehrt.

In der letzten Woche fand in der Europahalle Trier eine Gala-Veranstaltung statt. Der Anlass war zum einen die Inthronisation des Trierer Prinzenpaares 2012 und zum anderen die Verleihung des Kaiser-Augustus-Ordens an die deutsche Schauspielerin Mariella Ahrens.
Ahrens, die unter anderem durch ihre Rolle als Staatsanwältin in der Serie „Im Namen des Gesetzes“ bekannt geworden war, wurde aufgrund ihres hohen sozialen Engagements mit dem Kaiser-Augustus-Orden ausgezeichnet. Die Schauspielerin hat einen Verein mit dem Namen Lebensherbst gegründet, der sich um Senioren kümmert. Neben dem ideellen Wert, haftet dem Kaiser-Augustus-Orden ein finanzielles Mitgift von 5555,55 Euro an.
Aber nicht nur während der eigentlichen Verleihung, sondern den ganzen Abend über machte die Mariella Ahrens einen sehr guten Eindruck. Obwohl es ihre erste Fastnachtsfeier gewesen sein soll und sie all die Narren in den letzten Jahren nur im Fernsehen bestaunte, feierte sie ausgelassen mit ihrem Mann Patrick Graf von Faber-Castell zur närrischen Musik.
Die Verleihung des Kaiser-Augustus-Ordens war an diesem Abend aber nicht der einzige Höhepunkt in der Europahalle Trier. Die Gäste warteten vor allem auf die Inthronisation des diesjährigen Trierer Prinzenpaares. Die Krone wurde feierlich an Ralf II. vom Wieweler Thron und Miriam I. von Zalaawen übergeben, die damit rechtmäßig ihre Regentschaft antraten. Der Prinz wurde mit fünf Federn geschmückt, nachdem er traditionell, den Treueschwur auf den Narrengott abgelegt hatte. Miriam I. wurde mit der Krone geschmückt.
Man sah dem Prinzenpaar sichtlich die Freude über den Beginn der offiziellen Regentschaft an. Letztlich fand an diesem Abend eine weitere Auszeichnung statt. Der eingefleischte Karnevalist Peter Pries, der lange Jahre die Geschicke der Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval als Präsident geführt hatte, wurde zum Ehrenpräsident ernannt. Damit zollte das närrische Volk ihrem ehemaligen Präsidenten den wohlverdienten Respekt einer langen und anstrengenden Führung.

Die Roten Funken in Trier- Der Karneval 2012

Die Roten Funken in Trier – das Programm für 2012

Im Folgenden wendet sich der Präsident der Roten Funken direkt an die Leser dieser Seite. Die Roten Funken in Trier werden auch beim Karneval 2012 ein tolles und umfangreiches Programm auf die Bühne bringen.

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Freunde des Trierer Karnevals,

Als Verdi am 17.Februar 1859 seinen “Ballo di maschera”  ( Der Maskenball ) uraufführte, hatte er gewiss nicht das Motto der Roten Funken im Sinn. Aber auch die Österreicher feiern alljährlich einen Maskenball, diesen nennen sie nur Redoute. Ursprünglich durften nur die Frauen maskiert sein, doch im Laufe der Emanzipation haben wir Männer es geschafft auch maskiert zu erscheinen.

Wir setzen die Maske auf um einmal derjenige zu sein, der wir schon immer sein wollten. Mich wundert nur ob die Dame mit der Merkel -Maske wirklich Merkel sein wollte oder der Mann im Hasenkostüm immer ein Hase sein wollte.

Auch im Filmgeschäft spielen Masken eine große Rolle, wie zum Beispiel bei Star War’s, wer kennt ihn nicht Darth Vader. Ebenso Batman alias Bruce Wayne. Was ist seine wahre Identität: Bruce Wayne oder Batman? Und hier können wir den Bogen zum Karneval schlagen. Viele Maskieren sich als Batman, doch nur wenige als Bruce Wayne.

Unser Maskenball, auf den wir uns das ganze Jahr vorbereitet haben, an dieser Stelle vielen Dank an alle Aktiven, soll sie erheitern und Ihnen den Frohsinn ´bringen um den Alltag zu vergessen.

Ich wünsche Ihnen und unseren Aktiven viel Spaß beim “ Maskenball im Karneval” der Roten Funken.

Mit karnevalistischen Grüssen

 

 

 

 

 

 

 

 

Lars Wanninger

Präsident & Sitzungspräsident

 

 

 

Termine KG Rote Funken

Samstag, 04.02.12   1. Sitzung 20.11 Uhr
Samstag, 11.02.112 2. Sitzung 20.11 Uhr
Sonntag, 12.02.12  Nachmittagssitzung 14.00 Uhr
Samstag, 18.02.112 3. Sitzung 20.11 Uhr
Dienstag,  21.02.12 Kindersitzung 14.00 Uhr

Alle Veranstaltungen finden in der Aula der Berufsbildenden Schulen statt –Schießgraben, 54292 Trier

Der Prinzenball 2011 war ein voller Erfolg

Viel Tanz, Spaß und Frohsinn beim Prinzenball 2011 in Trier

Rund 120 Gäste fanden in diesem Jahr völlig zurecht den Weg zum Prinzenball 2011. Die Veranstaltung, die mit zu den Highlights im Trierer Karneval zählt, hatte viel Tanz, Spaß und Frohsinn zu bieten. Vor allem das neue städtische Prinzenpaar Miriam Druckenmüller und Ralf Gieche musste sich vor den anspruchsvollen Zuschauern beweisen. Sie zeigten, dass sie durchaus in der Lage sind, eine kleine Scharr Narren und Närrinnen eindrucksvoll zu unterhalten. Miriam Druckenmüller und Ralf Gieche sprangen, hüpften und rockten über die Bühne des Prinzenballs 2011. Zusammen mit den Crazy Cats sorgte das Prinzenpaar für mächtig Stimmung unter den gut 120 Gästen. Die Crazy Cats überzeugten mit ihren alten Schlagern und Partymachern wieder einmal auf ganzer Linie und brachten den Prinzenball 2011 teilweise zum Kochen. Wie der Name Prinzenball schon erahnen lässt, steht vor allem die große Kunst des Tanzens im Vordergrund der Veranstaltung, die übrigens von Jürgen Schlich moderiert wurde. Vor allem die Jugend stellte ihre außergewöhnlichen Tanzkünste eindrucksvoll zur Schau.
Die amtierende Landesverbandsmeisterin Lina Bölte, die gerade einmal acht Jahre alt ist, demonstrierte den Anwesenden auf dem Prinzenball 2011, dass sie zurecht den bereits erwähnten Titel tragen darf. Sie flog nur so über die Tanzfläche und zeigte dabei eine Leichtigkeit, die ihresgleichen suchte. Auch ihre Vereinskollegin, die 12-jährige Carolin Stoffel, präsentierte einen eindrucksvollen Tanz. Sie glänzte durch schwere Figuren, die sie jedoch meisterlich durchtanzte. Dass nicht nur der Tanz alleine faszinierend sein kann, sondern auch mit Elementen aus Show und Schauspiel angereichert werden darf, zeigten die Geschwister Denise und Sebastian Gouin. Denise Gouin zeigte eine Performance zur Musik von Lady Gaga und flüchtete auf der Bühne vor aufdringlichen und nervenaufreibenden Paparazzi. Sebastian Gouin, zuletzt Vierter bei der Showtanz Europameisterschaft auf Gibraltar, überzeugte die Zuschauer auf dem Prinzenball 2011 mit einem kraftvollen Tanz, der viele Elemente aus Akrobatik und Athletik aufweisen konnte.
Schließlich hatte der Prinzenball 2011 auch einen eindeutigen Höhepunkt in diesem Jahr zu bieten. Der Prinzenzunft-Präsident Rolf Schichel, der wie bereits oben erwähnt die Moderation inne hatte, erhielt den Verdienstorden in Gold von Landespräsident Peter Pries. Dies ist die zweithöchste Auszeichnung, die man im deutschen Karneval erreichen kann. Dementsprechend gerührt nahm Rolf Schichel vor der Festgesellschaft des Prinzenballs 2011 die Ehrung in Empfang.

Insgesamt war der Prinzenball 2011, der seinerseits bereits die 21. Auflage des Balls gewesen ist, ein voller Erfolg. Vor allem die Mischung aus alten Hasen und frischem Blut auf der Bühne hat die Gäste überzeugt. Veranstaltungen dieser Art sind es, die den Trierer Karneval zu dem machen, was er ist: atemberaubend.