Mensa der Uni Trier: Komponentenessen (Bildquelle: facebook by Luize Schrage Wächter)

Mensa und Kantine – günstig Essen in Trier

Trier hat bei einer Bevölkerung von 108.000 Einwohnern drei Hochschulen vorzuweisen, so dass Studierende einen signifikanten Teil der Bevölkerung ausmachen: insgesamt ca. 22.800, was etwa einem Fünftel entspricht. Zwischen Hörsaal und Bibliothek bleibt selten Zeit, zu Hause selbst zu kochen und auch das Geld ist manchmal knapp – wie gut das es Mensas (Anm. d. Red.: jaja – die Mehrzahl von Mensa kann Mensen oder Mensas sein!)! Doch auch so mancher Arbeitnehmer hat keine Zeit, mittags zu kochen und kann oder will es sich nicht leisten, jeden Tag im Restaurant zu speisen. Aber nicht jeder Betrieb hat eine eigene Kantine. Was also tun?

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Frische Brötchen und großes Angebot!

Chrissie’s Foodblog #1: Ostersonntagsbrunch

Maria´s Kaffestübchen – Ostersonntagsbrunch in der Kantine des Finanzamts in Trier

Als mich die Besitzerin von Maria´s Kaffeestübchen auf ihr geplantes Osterbrunch in dem berühmt-berüchtigten roten Backsteingemäuer in der Hubert-Neuerburg-Str.1 ansprach und gleich darauf einlud diesem Event beizuwohnen, wusste ich gar nicht, auf was ich mich nun schon wieder eingelassen hatte, hörte mich nur ohne Zögern begeistert antworten:

„Ja natürlich komme ich gerne! Tolle Idee!! Ich melde mich mit zwei weiteren Personen an!“

Meinen eigentlichen Wunsch in ein Hotel zu gehen, um für das dreifache an Geld zu dinieren, schob ich nun notgedrungen zu den Akten und fand den Gedanken irgendwie spannend.

Es kostete mich einiges an Überzeugungskraft meine „Gourmetbegleiterin“ Elli B. davon zu überzeugen nun alternativ ausgerechnet dort hin zu gehen, aber erstaunlicherweise musste ich Irina nicht lange bitten und so fanden wir uns heute um 10:00 Uhr bei leichtem Regen und grauen Wolken im örtlichen Finanzamt vor, dort wo es so einigen Geschäftsleuten sicher den Appetit verschlagen würde – uns natürlich nicht – begleitet von kleinen Heerscharen Trierer Menschen aller Altersklassen und einigen fröhlichen, herausgeputzten Kinderlein.

Ostersonntagsbrunch: es kann losgehen

Durch den Hintereingang, dann mit dem Fahrstuhl in das 3. Stockwerk hoch, stießen wir nach ein paar Metern Flur direkt auf ein langes, prall gefülltes Buffet voller frischer Köstlichkeiten.

Ich entdeckte bunte, liebevoll hergerichtete Platten mit vielerlei Sorten Käse, Lachs, Wurst und Bratenaufschnitt, eine riesige Schüssel frischen Obstsalat, hausgemachten Kartoffelsalat, Eiersalat in kleinen Gläschen (hier hätte ich unbedingt frische Kräuter verwendet – die trockenen aus dem Glas schmecken einfach nicht intensiv und Säure/Salz, hätten ihm geschmeichelt), Wurstsalat, Antipasti aus gegrilltem Gemüse, dann Karamellpudding mit Schokoflocken, Mousse au Chocolat (leider nicht wirklich gehaltvoll), Joghurt mit Früchten, Müsli, Marmelade (eine Sorte), Nutella, Honig, Rührei (sehr schön gewürzt), gebratener Speck (leider kalt – dennoch komischerweise sehr schön würzig und knusprig), Nürnbergerwürstchen (lauwarm – dennoch eine leckere Sorte), Brötchen FRISCH gebacken und viele Sorten noch dazu, eine heiße Kraftbrühe mit Nudeln, Rindfleisch und Ei, geflochtene Hefezöpfe, Marmorkuchen und ein saftiger Eierlikörkuchen.

Als warmes Angebot boten Sie uns Spaghetti, Kartoffeln und Reis an, die man mit Lammgulasch oder Spaghetti Bolognese verspeisen konnte.

Das Lammfleisch zart, die Soße dunkel und sehr gut abgeschmeckt, das gemischte Gemüse (TK), dennoch ok, weil immerhin noch bissfest und angenehm abgeschmeckt – bei dem Preis gibt es da nix zu meckern.

Presileistung: sehr gut!

Presileistung: sehr gut!

Alles in allem: Für 15 Euro inkl. Kaffee und Milch- solide Leistung.

Erinnerungen werden wach… und nicht die positivsten

Der Speisesaal hell, die Bestuhlung erinnerte an die eines Altersheimes, auf einigen Polstern massive Flecken, aber auch egal, die Tische wurden mit gelben Tischläufern und Bastelwerk österlich geschmückt, ein Kerzlein brannte, die Servietten aus stabilem gelben Papier und schön groß (prima).

Für die Kinder gibt’s eine Spielecke – ein Mecca für junge Familien dieser Finanzamtkantine. Kaltgetränke wurden separat abgerechnet, dazu bekam man einen Bon, der an der Getränketheke jeweils abgestrichen wurde. Wir gönnten uns also zum Einstieg einen herrlichen Sekt und der kostete uns drei Euro. (Bernard Massard).

Mein kulinarisches Highlight war der saftige Marmorkuchen und der unfassbar cremige Karamellpudding.

Frische Brötchen und großes Angebot!

Frische Brötchen und großes Angebot!

Die Atmosphäre dort erinnerte mich ein paar Mal an eine Gemeindeveranstaltungen der evangelischen Kirche nach einem gemeinsamen Gottesdienstbesuch, die ich als Pfarrerstochter im damaligen Dorfgemeinschaftshaus im Taunus oft – nein sehr oft erleben durfte….

Ich fühlte mich nicht wirklich unwohl, aber mir fehlte das gewisse Etwas, die Gemütlichkeit und meine inneren Begeisterungsschreie. Ich fand dort keine essbare Überraschung, aber dafür einen interessanten Menschen am Buffet: Als ich gerade überlegte die Segel zu streichen, stieß ich mit einem Mann zusammen, ein älterer Herr um die 70 Jahre alt, der mich fragte, wo man denn in Trier gut essen gehen könne. Wir kamen ins Gespräch und dann entpuppte sich dieser Mann als ehemaliger Profikoch, der 1991 in Singapur Weltmeister bei einem Kochwettbewerb wurde (Robert Schmitz), im damals noch höchsten Hotel der Welt. Dieses Ereignis beförderte ihn, das Trierer Urgestein, zum 7. Küchenchef von sage und schreibe 300 Köchen und sein Erfolg verhalf ihm dazu, heute, zufrieden und glücklich auf der philippinischen Trauminsel Cebu in Saus und Braus zu leben – glücklich verheiratet, drei Häuser und neun Mangobäume…

Ich versinke mal kurz in Gedanken: Ich komme aus dem philippinischen Meer gestapft, reiße mir ein paar von der Sonne gewärmte Mango´s vom Baum und verschlinge das tropfende Obst direkt im Schatten des Mangobaumes… Ein himmlisches Fleckchen Erde…

Fazit #1: Das Paradies war’s nicht

Ein Paradies ist diese Kantine nun weiß Gott nicht, aber die Betreiber können ungelogen mit wenig Geld einiges lecker und wirklich frisch anrichten und zubereiten – nicht umsonst wimmelte es dort in aller Regelmäßigkeit von SWT Mitarbeitern und auch Polizisten, die täglich dorthin essen gehen.

Alles in allem eine Ansammlung freundlicher Menschen und Gesichter und eine lockere Stimmung. Wenn diese Kantine auch in der Woche so solide abliefert (was zu überprüfen ist), komme ich bestimmt gerne wieder.

Eure Chrissie

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Chrissie – Food Bloggerin auf trier.com

Chrissie – Food Bloggerin auf trier.com

Unsere Foodbloggerin Chrissie Friedel testet für euch die Gastroszene in Trier. Von der Kantine bis zum edlen Restaurant: Chrissie testet ohne Gnade! Die kulinarisch versierte Mutter von zwei Töchtern ist den meisten Restaurantbesitzern in Trier schon bekannt, gehört das „Essen gehen“ doch zu ihrer großen Leidenschaften. Auf trier.com berichtet sie von Schmaus und Graus ihrer Ausflüge in der Gastroszene Trier.

Chrissie’s Food Blog – der Teaser

Die Foodbloggerin Chrissie schreibt ihren Blog über die Gastroszene in Trier.

Schmaus oder Graus? Chrissie testet was das Zeug hält und berichtet auf Ihre eigene, charmant-witzige Art – exklusiv auf trier.com

Wer sich für die Gastroszene in Trier interessiert und auf facebook unterwegs ist, der kommt schon seit geraumer Zeit nicht um die liebe Chrissie herum: fleißig versorgt sie die lokalen Gastrogruppen mit Berichten rund um die Gastronomie und hat dabei durch ihren eigenen „direkten“ Stil ihre feste Fangemeinde: Chrissies Berichte amüsieren und informieren Trier’s Gastronomen wie Gäste gleichermaßen. Ab April wird sie exklusiv für trier.com aus Trierer Restaurants bloggen und euch hoffentlich Lust auf Essen und trinken machen, denn Trier’s Gastroszene hat sich in den vergengen Jahren entwickelt, Ihr werdet staunen…

Hier stellt sich die Bloggerin vor

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2. StreetFood Market Trier

 2. StreetFood Market Trier – vom 08. bis 10. April 2016– Gelände der Europäischen Kunstakademie und der Projekt X Skatehalle

Der Countdown läuft, noch einen Monat bis zum zweiten Mal das Mekka für Trailer und Trucks, die gestronomisch in rollenden Wägen Ihre Produkte anbieten, in Trier seine Pforten öffnet.

Streetfood-Märkte haben sich innerhalb der letzten Jahre in den deutschen Metropolen erfolgreich etabliert und mit rasanter Geschwindigkeit verbreitet. Streetfood-Märkte bieten Spezialitäten aus aller Welt, die schnell und trotzdem frisch in Echtzeit zubereitet werden.

Die Märkte schufen hierzulande eine Genuss-Revolution: Die Ausgestaltung der Märkte ist von Stadt zu Stadt unterschiedlich, je nachdem, worauf die Initiatoren ihren Fokus setzen. Im letzten Jahr schloss sich die Moselmetropole Trier der in Deutschland stattfindenden Revolution der Esskultur an und startete am 22. August 2015 den 1. StreetFood Market im Exzellenzhaus. Ein Vorgeschmack bot der „Miez Kiez“ auf dem Gelände des Mergener Hofs im Frühsommer 2015.

Weil das Konzept gut angenommen wurde, fand im November 2015 ein „Kraftkiez“ auf dem Gelände des Hotel-Restaurants Blesius Garten und der Kraftbräu-Brauerei in Trier-Olewig statt.

StreetFood Market Trier

StreetFood Market Trier

Frische Zubereitung der Speisen

Frische Zubereitung der Speisen

 

Neues Highlight im Eventkalender Trier

Initiator Ali Haidar ist 28 Jahre und gelernter Koch. So verwundert es kaum, dass der „Anführer“ der Trierer Food-Revolution-Szene das Projekt zum zweiten Mal an den Start bringt. Gemeinsam mit dem Belichta und Steve Trappen, bekannt durch die Moselfreunde und Events wie die Agenda191 am Moselufer, startete er im letzten Jahr den ersten Trierer Streetfood Market, den Miez Kiez im Mergener Hof und den Kraftkiez im Hotel-Restaurant Blesius Garten.

Trier ist eine Stadt, in der Volksfeste zur Tradition gehören. Ob Olewiger Weinfest oder Altstadtfest – hier wird gerne und viel gefeiert und auch Touristen schätzen die vielen Anlässe, zu denen sich die gesamte Großregion trifft. Im Sommer 2015 stand plötzlich ein neues Fest im Eventkalender der Stadt: der 1. Trierer StreetFood Market.

Durch das einmalige Zusammenspiel aus kreativen Menschen, guter Musik und ausgezeichnetem Essen sollte sich dieses Event zum Volksfest der Zukunft etablieren. Ob Familien mit Kindern, Jugendliche, Studenten oder Rentner – jeder, der Lust hat, sich quer durch die kulinarische Vielfalt der Welt zu probieren, soll sich angesprochen fühlen.

Zur zweiten Ausgabe werden etwa 30 Foodtrucks und Imbissstände aus Trier, Luxemburg, der Region und allen Teilen Deutschlands erwartet, die eine riesige Vielfalt an internationalen Gerichten, von mexikanisch, indisch, persisch bis hin zu arabisch bieten.

Nicht alle Stände und Foodtrucks haben auch ein Ladenlokal und manche werden nur auf der Veranstaltung anzutreffen sein, sodass der StreetFood Market eine einmalige Gelegenheit bietet, deren Speisen zu probieren.

 

Ausgelassene Stimmung im Sommer 2015

Ausgelassene Stimmung im Sommer 2015

Neuer Standort verbindet Food- und Kunstszene in Trier

Die auf dem Gelände der Kunstakademie angesiedelte Projekt X Skatehalle wird in diesem Jahr während des Marktes für Besucher geöffnet sein und verwandelt sich ebenfalls zum Ausstellungsort. Zahlreiche Graffiti-Künstler aus ganz Deutschland verzieren live vor den Besuchern die Wände mit erstklassiger Graffiti-Kunst.

„Ein umfangreiches Programm für die Kleinen soll den Charakter der familienfreundlichen Veranstaltung untereichen“, so Ali Haidar gegenüber Trier.com. „Der 1. Trierer StreetFood Market im Sommer 2015 war mehr als erfolgreich. Auch der „Miez Kiez“ und der „Kraftkiez“ lockten zahlreiche Besucher aller Altersklassen. Für die Stadt bedeutet der StreetFood Market eine Aufwertung des lokalen Freizeitangebots, eine Zusammenführung verschiedener Anspruchsgruppen sowie eine Image-Steigerung.“

Durch das Angebot an kulinarischen Spezialitäten aus aller Welt präsentiert sich Trier einmal mehr als weltoffene und moderne Großstadt, die für Besucher aus Luxemburg und der gesamten Region ein attraktives Unterhaltungsangebot bietet. Einzigartig ist die Kombination aus Streetfood-Kultur und einer künstlerischen Initiative.

Die Location ist ein Aushängeschild für die Stadt. Durch den StreetFood Market werden Einwohner und Touristen wieder verstärkt auf die Europäische Kunstakademie am Moselufer aufmerksam gemacht. Sie bietet außerdem genügend Platz für viele Besucher und liegt sowohl zentral als auch in attraktiver Umgebung.

Impressionen vom 1. Trierer StreetFood Market im Sommer 2015

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Die Besucher können sich unter anderem auf folgende Food Artists freuen:

– Foody

– Daddy

– Flo’s Finest Hotdogs

– FoodRiders

– Back to Smoke

– Burritos Hermanos

– Sansa Food Truck

– Pizza Guy

– Happy Hotdog

– The Food Truck Company

– Frozen Yogurt

– Pasta Mafia

– Joo

– Choco Kebab Saarbrücken

– Lou’s Maultäschle

– Flying Falafel Fellows

– Fisch Art – Fish Art Street Food

2. StreetFood Market Trier

Freitag, 08.04.2016, ab 16 Uhr

Samstag, 09.04.2016, und Sonntag 10.04.2016, jeweils ab 12 Uhr

Trier – Gelände der Europäischen Kunstakademie

Eintrittspreis: 3,- Euro (Verkauf an der Tageskasse)

Alle Infos zum Event auf www.facebook.com/streetfoodmarket.trier

 

Bildquelle: (c) Der Belichta

Pizza – eine italienische Geschichte

Jeder Mensch liebt sie: die Pizza. Mit diesem kreisrunden, minimal tellergroßen Hefefladen, der fantasievoll und gehaltvoll belegt ist und vorzugsweise im Steinofen gebacken wird, wird automatisch Italien als ursprüngliches Herkunftsland verbunden. Aber kommt die Pizza, die im Volksmund vielfach auch als „Mafiatorte“ bezeichnet wird, tatsächlich aus Italien oder wurde sie ganz woanders erfunden? (mehr …)