Uni Trier

Uni Trier: Ringvorlesung zum Thema Europa

Uni Trier: Ringvorlesung zum Thema Europa

An Mittwoch, den 24. Oktober 2012, beginnt an der Uni Trier eine Ringvorlesung zum Thema Europa. Staatsministerin Margit Conrad, Beauftragte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und für Europa, eröffnet am Mittwoch, 24. Oktober, die Vorlesungsreihe „Was Europa zusammenhält“. In dem ersten Vortrag wird es um das Thema „Legitimationsgrundlagen und Zukunftsperspektiven der EU“ gehen.

Die Uni Trier wird in den kommenden Wochen den Fokus auf die Europäische Union legen. Anlässlich der dezeitigen Entwicklungen in Europa wird es eine Ringvorlesung an der Hochschule in Trier geben, die an diesem Mittwoch, den 24. Oktober 2012, starten wird. In dieser Ringvorlesung wird es unter anderem um die zukünftigen Perspektiven der Europäischen Union gehen. Staatsministerin Margit Conrad, Beauftragte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und für Europa, eröffnet am Mittwoch, 24. Oktober, die Vorlesungsreihe „Was Europa zusammenhält“. Sie wird einen Vortrag zum Thema „Legitimationsgrundlagen und Zukunftsperspektiven der EU“ halten.

Im Kern der Ringvorlesung steht die kritische Beleuchtung der Europäischen Union. Vor allem verbindende Elemente in der Europäischen Union sollen herausgearbeitet werden. Europa ist von Anfang an mehr gewesen als nur Verschuldung und Haushaltspolitik. Die Ringvorlesung an der Uni Trier versucht genau dies wieder in den Mittelpunkt der Überlegungen zur Europäischen Union zu stellen. Die Referenten nehmen sowohl die gesellschaftlichen Werte- und politischen Legitimationsgrundlagen europäischer Integration in den Blick als auch die Bindekraft rechtlicher Gemeinschaftsnormen.

 

 

Sparzwang für das WS 2012/2013 an der Uni Trier

Sparzwang für das WS 2012/2013 an der Uni Trier

In dieser Woche hat das Wintersemester (WS) 2012/2013 an der Uni Trier begonnen. Leider beginnt das neue Semester für die Uni Trier mit schlechten Nachrichten. Die Hochschule muss in den kommenden Jahren deutliche Einsparungen verzeichnen. Dies liegt vor allem an den gestiegenen Gehältern für Professoren und das restliche Personal. Das Kultusministerium in Rheinland-Pfalz versucht derzeit, die Studenten der Uni Trier zu beruhigen.

In dieser Woche ist an der Uni Trier das neue Wintersemester 2012/2013 gestartet. Allerdings hat die Vorlesungszeit an der Hochschule in der ältesten Stadt Deutschlands mit schlechten Nachrichten für die Studenten begonnen, denn die Uni Trier wird in den kommenden Jahren deutliche Einsparungen verzeichnen müssen. Während das Budget der Uni gleich geblieben ist, sind die Löhne für Professoren und das restliche Personal deutlich gestiegen. Professoren müssen zukünftig nicht mehr nur acht Wochenstunden, sondern neun Stunden in der Woche halten. Diese zusätzlichen Stunden werden selbstverständlich bezahlt. Insgesamt rechnet man an der Uni Trier mit Mehrkosten in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Auch das restliche Personal wird teurer werden. Schuld daran sind Tarifsteigerungen. Hier kommen noch einmal 1,4 Millionen Euro zusammen. Folglich muss die Uni Trier drei Millionen Euro mehr an Gehältern zahlen. Bei gleichbleibendem Budget bedeutet dies zwangsläufig, dass die Hochschule Einsparungen tätigen muss.

Kultusministerium beruhigt

Das Kultusministerium beruhigt und versichert den Studenten und auch der Uni Trier, dass man bis 2014 keine ernsthaften Einschnitte vornehmen muss. Letztlich bedeutet dies wohl auch, dass es nicht zu Stellenstreichungen kommen wird. Derzeit kursieren im direkten Umfeld der Uni Trier zahlreiche Gerüchte. Unter anderem wird sogar davon gesprochen, dass ganze Fachbereiche geschlossen werden sollen. Bereits im Juli hatten Studenten, Doktoranden und wissenschaftliche Mitarbeiter gegen die Kürzungspläne auf dem Trierer Viehmarktplatz demonstriert.

Das Land Rheinland-Pfalz gibt dennoch Entwarnung: Zu einer Spar-Orgie werde es nicht kommen, denn wegen der steigenden Studentenzahlen könne sich die Uni Trier über ein steigendes Budget freuen. Zusätzlich zum Jahresetat von 89 Millionen Euro bekommt die Uni Geld aus dem Hochschulpakt des Bundes und der Länder. Für das Jahr 2014 steht momentan noch kein Budget fest. Dennoch wird die Uni Trier wohl Gelder aus einem Sonderfonds des Landes erhalten.

Derzeit muss sich kein Student an der Uni Trier Sorgen machen, dass er sein Studium nicht in Trier beenden kann.

Uni-Stadt Trier: Studenten auf der Wohnungssuche

Trier ist die älteste Stadt Deutschlands und gleichzeitig eine sehr beliebte Universitätsstadt. Immer mehr junge Menschen ziehen nach Trier, um hier zu studieren. Mittlerweile zählt die Uni Trier etwa 15.000 eingeschriebene Studenten. Insgesamt hat die Stadt etwa 100.000 Einwohner, die Studierenden machen also einen nicht unerheblichen prozentualen Teil der Bevölkerung aus. Entsprechend ist es nicht immer leicht eine Wohnung in Trier zu finden. Viele Studis können hiervon ein Lied singen. (mehr …)

Uni Trier mit eigenem Wein!

Uni Trier mit eigenem Weinberg

Die Universität in Trier plant, einen eigenen Weinberg zu bewirtschaften. In dieser Woche wurden bereits zwei Parzellen ausgesucht, die im Avelertal liegen. Dieses Vorhaben ist deutschlandweit einzigartig und könnte die Uni Trier von allen anderen Hochschulen der Bundesrepublik abheben. Der in Eigenproduktion hergestellte Wein soll auch ein eigenes Etikett erhalten.

Die Universität Trier plant, zwei Parzellen Weinanbauland im Avelertal in Zukunft in Zusammenarbeit mit der stattlichen Weinanbaudomäne Trier zu bewirtschaften. Die Mosel gehört zu den größten Anbaugebieten für Wein in ganz Deutschland. Der Riesling hat sich bereits über die nationalen Grenzen hinaus einen Namen gemacht. Auf diese Weise ist der Wein zum Aushängeschild der Großregion Trier geworden. Nun möchte sich auch die Uni Trier stärker mit diesem Getränk identifizieren. Die Idee, einen eigenen Weinberg zu bewirtschaften gibt es schon des längeren an der Hochschule in Trier. Einige Jurastudenten haben diese bereits mit einem kleinen Stück Land umgesetzt. Allerdings mussten sie ihr Projekt aufgeben, als die Examensvorbereitung angefangen hat.
Die Uni Trier hat sich zwei Parzellen Land im Avelertal herausgesucht. Diese sind rund 500 Quadratmeter groß und fassen zwischen 1.500 und 2.000 Weinstöcke.

Intensive Zusammenarbeit mit Weinanbaudomäne Trier

Die Uni Trier wird ihr Vorhaben, soweit es sich realisieren lässt, nur in Zusammenarbeit mit der Weinanbaudomäne Trier umsetzen können. Diese Kooperation soll vor allem die Kosten für das Projekt senken, denn nach wie vor ist die Universität Trier angehalten, mehrere Millionen Euro in den kommenden Jahren einzusparen. Geplant ist ein Patenschaftsmodell zwischen der Hochschule und der Weinanbaudomäne. Die Weinanbaudomäne wird aller Voraussicht nach sowohl die Geräte, als auch die Werkzeuge zur Verfügung stellen. Auf diese Weise sollen der Uni Trier kaum weitere Kosten entstehen.
Hinzu kommt, dass das Projekt unter den Studenten anscheinend Zuspruch findet. Es haben sich bereits zu diesem frühen Zeitpunkt 60 freiwillige Helfer gefunden, die sich bereits erklärt haben, in dem Weinberg der Uni Trier mitzuhelfen.
Es bleibt abzuwarten, ob es in Zukunft wirklich Wein aus den Händen der Hochschule geben wird.

Der Fetzen-Kneipe in Trier droht das Aus

Trierer Studentenkneipe steht vor dem Aus

Das Bistum Trier wird wohl aller Voraussicht nach die Studentenkneipe im Haus Fetzenreich Ende 2013 schließen. Seit Generationen kommen Studenten der Universität Trier in der Kneipe zusammen, um zu feiern, anzuhängen oder einfach nur neue Leute kennen zu lernen. Die Schließung der Kneipe gehört zu den Sparmaßnahmen des Bistum Triers.

Das Bistum Trier sucht seit Monaten nach einem Konzept die Ausgaben der Gemeinde zu reduzieren, damit man nicht dauerhaft auf die Rücklagen des Bistums zurückgreifen muss. Aus diesem Grund werden verschiedene Einrichtungen der katholischen Kirche in Trier in naher Zukunft geschlossen werden. Dieses Schicksal könnte auch die Studentenkneipe im Haus Fetzenreich am Rindertanzplatz Ende des kommenden Jahres ereignen. Das Bistum Trier plant anscheinend mit der Schließung der seit Jahren unter Studenten der Universität bekannten und beliebten Kneipe.
Die Studentenkneipe wird durch die Katholische Hochschulgemeinde (KHG) betrieben. Das Bistum Trier plante zunächst die komplette Hochschulgemeinde abzuschaffen. Dies konnte aber dank Demonstrationen und ähnlichen Mitteln verhindert werden. Dennoch wurde bereits der Hochschul-Pfarrer Ralph Hildesheim aus Spargründen versetzt. Diese Versetzung wird nun von dem Bistum Trier auch als Argument herangezogen, die Studentenkneipe im Haus Fetzenreich zu schließen. Nachdem der Hochschul-Pfarrer die Gemeinde verlassen hat, gibt es keine ausreichenden humanitären Ressourcen mehr, um der Seelsorgefunktion nachzukommen.
Die anderen kirchlichen Einrichtungen im Haus Fetzenreich sollen aber bestehen bleiben. Derzeit befindet sich dort die Fachstelle Kinder- und Jugendpastoral und die Katholische Frauengemeinschaft. Die Katholische Hochschulgemeinde könnte in Zukunft weiterhin ein Büro im Haus Fetzenreich unterhalten. Dies steht aber noch nicht ganz fest.

Neue umstrittene Kosten an der Uni Trier

Trierer Studenten protestieren gegen neue Kosten

Die Studenten an der Uni Trier planen Proteste gegen die Kosten von 650 Euro, die in Zukunft pro Semester für das Belegen eines Zusatzstudienganges fällig werden sollen. Demnach sollen auch bereits eingeschriebene Studenten diesen Beitrag leisten. Während man bei der Uni Trier auf das Bildungsministerium Rheinland-Pfalz verweist, gab dieses an, dass die Situation alleine in den Händen der Universität liegt.

Am vergangenen Freitag werden viele hundert Studenten sicherlich nicht schlecht gestaunt haben, als sie den Gebührenbescheid der Uni Trier geöffnet haben. In selbigem heißt es, dass Zusatzstudiengänge, die zur Zusatzqualifikation belegt werden können und in der Regel mit einem Zertifikat abgeschlossen werden, in Zukunft mit einer Zahlung von 650 Euro pro Semester belegt werden. Von diesen Gebühren sind anscheinend ungefähr tausend Studenten betroffen, denn es sollen nicht nur die bezahlen, die sich neu einschreiben für solche Zusatzstudiengänge, sondern auch diejenigen, die bereits eingeschrieben sind.
Ein am 20. Dezember abgeändertes Landesgesetz soll laut Uni Trier für die neuen Gebühren verantwortlich sein. Demnach richtet sich der erste Protest der Studenten gegen die Landesregierung Rheinland-Pfalz. Kurios ist aber der Umstand, dass das Bildungsministerium diesen Kausalzusammenhang verneint und stattdessen der Uni Trier die Verantwortung übergibt. Demnach hat die Uni Trier die Gebühren bis jetzt irrtümlicherweise nicht erhoben. Von außen ist es natürlich schwierig zu beurteilen, was man denn nun glauben kann. Eines steht aber dennoch fest: Die Studenten der Uni Trier werden die neue Gebühr mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht einfach so hinnehmen. Das zeigt auch schon die Tatsache, dass sich erste „Facebook-Gruppen“ gegründet haben.
Es bleibt abzuwarten, wie und in welche Richtung sich die Auseinandersetzung entwickeln wird. Für den Anfang wäre zu begrüßen, dass geklärt wird, ob das Bildungsministerium oder die Uni Trier für die neuen Gebühren verantwortlich ist.

Jusos gewinnen die Wahl zum Studierendenparlament der Uni Trier

Jusos stärkste Kraft im Studierendenparlament an der Uni Trier

Nach ersten Hochrechnungen sind die Jusos in diesem Jahr die stärkste Kraft im Studierendenparlament der Uni Trier. Die Jusos stellen als größte Fraktion im neuen Studierendenparlament acht Sitze. Zweitgrößte Kraft wird die Liste der Campus Grüner mit sechs erhaltenden Plätzen. Der RCDS folgt mit vier zu verwaltenden Sitzen im Studienparlament. Darüber hinaus sind drei weitere Fraktionen im Parlament vertreten. Die Alternative Unabhängige Studierendenliste mit vier erhaltenden Sitzen, die Liberale Hochschulgruppe mit zwei und die Linke Liste mit einem. Bereits Anfang des Jahres hatten sich die Jusos, die Linke Liste und die Liste Campus Grüner auf eine gemeinsame Koalition geeinigt. Damit halten sie mit 15 Sitzen die deutliche Mehrheit im Studierendenparlament, denn insgesamt besteht das Gremium aus 25 zu vergebenen Plätzen.
Zentrale Aufgabe des Studierendenparlaments ist die Kontrolle des Allgemeinen Studierendenausschusses und die Verwaltung eines Haushaltes in Höhe von 500.000 Euro, der vor allem aus den Mitteln der Studenten zustande kommt.
In diesem Jahr lag die Wahlquote bei 10,13 Prozent. Damit stieg sie im Vergleich zum letzten Mal ein klein wenig an. Insgesamt gaben trotzdem nur 1506 der Ende November 14 869 eingeschriebenen Studierenden der Uni Trier ihre Stimme ab.
Im letzten Studierendenparlament war die Liste CampusGrün stärkste Fraktion gewesen. Genau wie die Jusos bei der jetzigen Wahl, hatten sie acht Sitze gewinnen können. Es folgten Juso-HSG (fünf), RCDS (drei), ULI-LHG (3), Linke Liste (drei), HSG-Piraten (zwei) und „Keine Von Denen“ (ein Sitz). Dieses Bild hat sich nun ein wenig verändert. Dass manche Gruppen gar nicht mehr antraten und sich stattdessen andere gründeten, hat sicherlich auch zu einem Wechsel der Fraktionen im Studierendenparlament der Uni Trier geführt.

Seit 100 Tagen an der Uni Trier

Michael Jäckel ist seit 100 Tagen an der Uni Trier

Michael Jäckel ist seit 100 Tagen Präsident an der Uni Trier und hat den „dies academicus“ zum Anlass genommen, um im Audimax auf dem Campus der Uni Trier eine Vorstellung seines Zukunftsplanes zu halten. In diesem hat er die zehn wichtigsten Punkte aufgeführt, die nach seiner Meinung das Leben an der Uni Trier beeinflussen werden und die zum Teil Herausforderungen an die komplette Einrichtung stellen werden. Diese Herausforderungen, zu denen zum Beispiel der Mangel an verfügbaren Räumlichkeiten zählen dürfte, gilt es mit geeigneten Maßnahmen zu lösen, damit auch in Zukunft das Lernen an der Uni Trier uneingeschränkt Spaß machen kann.
Michael Jäckel ist hier auch das Auftreten nach Innen und Außen ein wichtiger Punkt. Es soll mehr Transparenz an der Uni Trier herrschen. Aus diesem Grund wird es in Zukunft einen neu eingerichteten Newsletter geben. der das wichtigste zum Leben an der Uni Trier bereit stellt. Darüber hinaus wird an einer Überarbeitung der Uni-Homepage gearbeitet. Diese soll übersichtlicher und attraktiver werden. Zudem wird es ein neues Ampelsystem für die Studierenden an der Uni Trier geben, das diesen genau anzeigen soll, wo Räume und Arbeitsplätze zur freien Verfügung stehen.

Die Arbeitsbedingungen an der Uni Trier sollen deutlich besser werden

Der neue Präsident der Uni Trier möchte aber auch die Arbeitsbedingungen an der Hochschule verbessern. So plant er vor allem, neue Studienfächer einzuführen. Neben einem Fach, dass sich mit der Pflege befassen soll, wird scheinbar auch ein neuer Studiengang zum Thema Umweltwissenschaften vorbereitet. Aber auch Verbesserungen an dem Prüfungssystem sollen weiterhin im Fokus stehen. Ebenso die Erhaltung und Schaffung von guten Voraussetzungen für Studierende aus dem Ausland, die sich dafür entscheiden, an die Uni Trier nach Deutschland zu kommen.
Besonders wichtig für die Uni Trier ist die lokale Verankerung des Deutschland Stipendiums. Gerade an dieser Stelle kann die kommunale Politik unter Beweis stellen, dass sie zu der Hochschule steht und sich freimütig zu dieser bekennt.
Man darf gespannt sein, ob Michael Jäckel seine zehn Punkte-Agenda abarbeiten kann.