FH Trier

Die FH Trier

Die FH Trier ist mit mehr als 7000 Studierenden die größte Fachhochschule in Rheinland-Pfalz. Die traditionsreiche Hochschule wurde im Jahr 1971 als Nachfolgerin der im 19. Jahrhundert gegründeten Baugewerke- und Werkkunstschule als Abteilung der „Fachhochschulen Rheinland-Pfalz“ ins Leben gerufen. Seit 1996 ist aus der Niederlassung eine eigenständige FH mit sechs Standorten in Trier, Birkenfeld und Idar-Oberstein geworden.Die FH Trier bietet Studieninteressierten ein breit gefächertes Angebot an Bachelor- und Masterstudiengängen an. Wie es an Fachhochschulen üblich ist, sind die Studiengänge und Forschungsprojekte anwendungsorientiert und damit sehr praxisnah ausgerichtet, ohne eine solide wissenschaftliche Basis zu vernachlässigen. (mehr …)

Neue Brennstoffzelle an der FH Trier in Birkenfeld entwickelt

Die FH Trier hat eine neue Brennstoffzelle entwickelt

Am Umweltcampus der Fachhochschule Trier, der in Birkenfeld liegt, ist eine neue Art der Brennstoffzelle entwickelt worden. In Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen wurde eine Zelle hergestellt, die mit Alkohol anstatt Wasserstoff betrieben werden kann. Damit wird die Leistungsfähigkeit erheblich gesteigert.

Zurzeit wird eine neue Brennstoffzelle am Umweltcampus der Fachhochschule Trier in Birkenfeld getestet. Sie wird nicht wie die alten Brennstoffzellen mit Wasserstoff betrieben, sondern mit Alkohol. Damit erhofft man sich eine deutliche Leistungssteigerung. So liefert die neue Brennstoffzelle mit einem Liter Alkohol eine Kilowattstunde Energie. Um einen vergleichbaren Wert mit Wasserstoff zu erreichen, müsste man 1000 Liter Wasserstoffgas aufwenden. Die neuartige Brennstoffzelle wurde in Zusammenarbeit mit zwei Unternehmen, die im Saarland und in Hessen beheimatet sind, entwickelt. In der jetzigen Größenordnung könnte die neue Brennstoffzelle wartungsfrei Energie bis zu zehn Watt für ein halbes Jahr liefern. Anschließend müsste aller Voraussicht nach, Alkohol nachgefüllt werden. Vor allem im Sanitärbereich könnte die neue Entwicklung großen Nutzen bringen. Sie hat das Potenzial, die Batterien aus Sensoren für Spender- oder Dosiersysteme zu ersetzen. Ein weiteres Aufgabenfeld könnten Fahrkartensysteme darstellen. Mit der Verdrängung herkömmlicher Batterien, könnte die neue Brennstoffzelle einen weiteren kleinen Beitrag zum Umweltschutz und zu mehr Energieeffizienz leisten. Ob und in welchem Maße die  neue Entwicklung der FH Trier eingesetzt werden kann, wird sich aber letztlich erst nach den Tests vollkommen erschließen. Bis dahin müssen alle gespannt auf das Testergebnis warten.

 

Kunstausstellung in der Tufa Trier von FH Studenten

FH Studenten setzen sich mit der Pilgerfahrt 2012 in Trier auseinander

Das Jahr 2012 ist für Trier ein ganz besonderes, denn vom 13. April bis zum 13. Mai wird in Trier der heilige Rock ausgestellt. Dies werden wohl weit über 500.000 Menschen nutzen, um eine Pilgerfahrt nach Trier zu unternehmen. Der organisatorische Aufwand ist groß. Zuletzt wurde sogar über einen vermeintlichen Besuch des Papstes spekuliert. FH Studenten haben den Anlass genutzt, um sich mit dem heiligen Rock in einer Kunstausstellung auseinanderzusetzen. Die Ergebnisse werden im Januar ausgestellt werden.

Obwohl die Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 erst in ein paar Monaten beginnt, wirft sie bereits ihre Schatten weit voraus. Fachhochschulstudenten, die in Trier das Fach Design belegen, haben sich durch den heiligen Rock, der angeblich einst von Christus selbst getragen wurde, inspirieren lassen. Die Studenten haben künstlerische Werke zu verschiedenen Themen angefertigt, die allesamt ab dem 11. Januar in der Tufa Trier ausgestellt werden. Die Besucher können sich auf eine vielseitige und sehr lebendige Ausstellung freuen. Das Bistum Trier hat für die Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 eine sehr enge Zusammenarbeit mit den Trierer Studenten angestrebt. Auf der Seite der Kirche möchte man ganz klar von der Kreativität junger Menschen profitieren. Schließlich galt gerade die katholische Kirche in den letzten Jahren eher als eingestaubt und reformationsbedürftig.
Die Ausstellung in der Tufa Trier zeichnet sich vor allem durch den Themenkomplex aus. Es ist interessant zu sehen, wie sich junge, aufstrebende Menschen mit dem Thema Religion und Pilgern auseinandersetzen. In den Kunstwerken spiegelt sich auch immer eine geistige Haltung des Künstlers gegenüber seinem Themenobjekt wider.
Die Ausstellung in der Tufa Trier wird den Namen „Inspiration Heiliger Rock“ tragen. Sie öffnet für hoffentlich zahlreiche Besucher ihre Türen am 11. Januar 2012. Bereits am 10. Januar 2012 wird es eine Vernissage geben, die um 19.00 Uhr starten wird. Besucher können sich neben den ausgestellten Werken, auch auf gute Begleitmusik freuen. Die Ausstellung „Inspiration Heiliger Rock“ wird bis zum 29. Januar 2012 für die Gäste offen stehen.

 

Die Fachhochschule Trier

Das Angebot der Fachhochschule Trier

Die Fachhochschule in Trier ist Ausbildungsstätte für über 6100 Studierende und hat sich damit unter den größten Hochschulen in Rheinland-Pfalz etabliert. Um Zugang zu dieser Instiution zu erhalten, benötigen Bewerber mindestens die Fachhochschulreife oder einen vergleichbaren Schulabschluss. Im Wesentlichen umschließt die Fachhochschule Trier drei Standorte, die sich in Trier selber, in Idar-Oberstein und in Birkenfeld befinden. Der Standort in Birkenfeld hat sich auf das große Themengebiet rund um die Umwelt spezialisiert. Hier werden Forschungen zu umweltrelevanten Themen durchgeführt. Ansonsten deckt die Fachhochschule Trier alle relevanten Themengebiete unserer Zeit flächendeckend ab. So kann man von Technik über Wirtschaft bis hin zur Rechtsanwendung in vielfältigen Fachbereichen eine praxisbezogene Ausbildung beginnen. Die Praxisnähe wird oft als großer Vorteil gegenüber den Universitäten bezeichnet und wird an der Hochschule durch Projekte mit Praxisbezug unterstützt. Das Highlight ist sicherlich das angebotene duale Studium. Insgesamt wird den Studierenden ein berufsorientiertes Studium angeboten, dass sie auf die spätere Arbeitswelt bestens vorbereiten möchte. Natürlich muss sich diese Vorbereitung nicht regional oder national begrenzen. Vielmehr bietet die Fachhochschule in Trier durch ihre internationale Vernetzung die Möglichkeit, seinen Erfahrungsschatz in Auslandssemestern zu erweitern.

Die Geschichte der Fachhochschule Trier

Für all diejenigen, die geschichtliches Interesse an der Fachhochschule Trier haben, werden noch ein paar wichtige Eckdaten publiziert. 1971 wird die Fachhochschule Rheinland-Pfalz gegründet, die auch eine Abteilung in der ältesten Stadt Deutschlands integriert. 25 Jahre später wird die Abteilung in Trier zur eigenständigen Fachhochschule Trier mit den Standorten in Idar-Oberstein, Birkenfeld und Trier. 2001 wird mit dem Irminenfreihof ein weiterer Studienstandort eingeweiht und eröffnet.