Neues Wohnviertel in Trier-Süd

In Trier-Süd soll in den nächsten zwei Jahren ein neues Wohnviertel mit großem Einkaufszentrum entstehen. Dafür wird die Ex-Kaserne Castelnau in Trier Feyen umfangreich umgebaut und zum Teil sogar abgerissen. Das geplante Einkaufszentrum soll zu einem Nahversorgungszentrum entwickelt werden.

In Trier Feyen soll in den nächsten zwei Jahren ein neues Wohnviertel mit einem Einkaufszentrum, das als Versorgungszentrum dienen soll, entstehen. Hierfür wird die Ex-Kaserne der Franzosen, Castelnau, aufwendig umgebaut. Alte Schuppen und Hallen werden entweder abgerissen oder renoviert und neu ausgebaut. Getragen wird das Projekt von der Projektentwicklungsgesellschaft EGP, die das Grundstück in Trier Feyen käuflich erworben hat und dieses nun zusammen mit privaten Investoren ausbauen möchte. Im Moment wartet die Gesellschaft aber noch auf die Freigabe der Stadt Trier. Zurzeit liegt der Bebauungsplan noch im Rathaus aus, damit sich verschiedene Organisationen, wie zum Beispiel Umweltschutzgruppierungen, einen Überblick verschaffen können. Mitte März soll aber dann endgültig die Baufreigabe erteilt werden.

Zunächst wird der Boden abgetragen werden, damit man selbigen im Anschluss ebnen kann. Anschließend wird mit dem Bau der Wohnungen begonnen werden. Insgesamt sollen rund 120 Wohnungen in Ein- oder Zweifamilienhäusern entstehen. Weitere 360 Wohnungen sollen in mehreren Mehrfamilienhäusern integriert werden. Den Mittelpunkt des neuen Wohnviertels wird der ehemalige Exerzierplatz der Kaserne Castelnau bilden, an dem rund 70 unterschiedliche neue Wohnungen errichtet werden sollen. Darüber hinaus wird der Platz unterkellert werden. um als Tiefgarage zu fungieren. Neben dem neuen Wohnviertel in Trier Feyen soll auch ein Nahversorgungszentrum eingerichtet werden. Erste Supermärkte, Discounter und Drogeriemärkte sollen bereits im Frühling 2013 eröffnen. Ärzte, Therapeuten, Becker, Metzger und ähnliche Kleinbetriebe werden dann im Laufe des Jahres nach und nach folgen können.
Der neue Baukomplex soll den hohen Anforderungen, die heutzutage an Lebensräume gestellt werden, gerecht werden. Durch das Nahversorgungszentrum können die neuen Wohnungseigentümer viel Zeit für alltägliche Erledigungen sparen, da sich keine langen Anfahrtswege in Kauf nehmen müssen. Gleichzeitig soll eine neue Straßenführung aber auch dazu führen, dass der Verkehr nicht allzu sehr zunehmen wird. Durch intelligente Einbahnstraßensysteme soll eine „Verkehrsüberflutung“ des neuen Versorgungszentrums verhindert werden.

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