Cascade Bitburg: Kein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung

In dieser Woche gab das Amtsgericht Bitburg bekannt, dass es kein Verfahren gegen die Geschäftsführerin des Schwimmbads Cascade in Bitburg wegen fahrlässiger Tötung einleiten wird. Im Juni 2010 war in diesem Hallenbad ein dreijähriges Mädchen ertrunken.

In dieser Woche hat das Amtsgericht Bitburg entschieden, dass es kein Verfahren gegen die Geschäftsführerin des Schwimmbads Cascade in Bitburg einleiten wird. Im Raum stand der Vorwurf der fahrlässigen Tötung, denn 2010 war ein erst dreijähriges Mädchen in dem Hallenbad ums Leben gekommen (wir haben berichtet). Während sich das Amtsgericht in Bitburg gegen ein Verfahren entschied, hatte die Staatsanwaltschaft in Trier die Chefin des Schwimmbads Cascade aufgrund der Vorkommnisse wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Die Staatsanwaltschaft führte zur Begründung an, dass an dem Unglückstag zu wenig Personal im Schwimmbad vorhanden war. Das Amtsgericht in Bitburg bezweifelt aber, dass der Tod des jungen Mädchens hätte verhindert werden können, wenn mehr Personal an diesem Tag eingeteilt worden wäre. Allerdings könnte der Entschluss des Gerichts noch nicht abschließend sein, denn die Staatsanwaltschaft hat die Möglichkeit gegen diesen Beschluss Beschwerde vor dem Landgericht einzulegen. In diesem Fall könnte das Verfahren wegen fahrlässiger Tötung doch noch eröffnet werden. Ob die Staatsanwaltschaft in Trier diese Möglichkeit nutzen wird, ist im Moment noch nicht entschieden. Die kommenden Tagen werden dies entscheiden.

 

 

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