Bürgerservice in Trier streicht 40 Arbeitsplätze und schließt drei Betriebsstätten

Der Bund hat sein Fördermittel gegenüber dem Bürgerservice in Trier deutlich gestrichen. Die Folge sind, dass 40 Arbeitsplätze gestrichen und drei Betriebsstätten geschlossen werden müssen. Der Bürgerservice verzichtet in Zukunft auf alle Ein-Euro-Jobs. Damit wird diesen Menschen der Weg zurück auf den Arbeitsmarkt deutlich erschwert.

Der Bürgerservice muss aufgrund einer Initiative von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen 40 Arbeitsplätze und drei Betriebsstätten in Trier streichen. Die Zweiradwerkstatt  in der Hornstraße und die Textilwerkstatt in der Kaiserstraße wurden bereits geschlossen. Eine dritte Betriebsstätte, vermutlich in Saarburg gelegen, soll Ende März folgen. Der Grund liegt in dem Vorhaben von Ursula von der Leyen, die 2012 insgesamt 2,5 Milliarden Euro einsparen möchte. So wird ab dem ersten April das Gesetz zur „Leistungssteigerung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente“ in Kraft treten. Dieses sieht vor allem eine Kürzung der Mittel für Ein-Euro-Jobs vor. Darüber hinaus sollen Maßnahmen, die bis jetzt zur Eingliederung auf dem Arbeitsmarkt bereit gestellt worden waren, wieder gesenkt werden. Vor allem Gesellschaften wie der Bürgerservice in Trier werden von solchen Maßnahmen getroffen.

Bis jetzt bekam der Bürgerservice in Trier immer einen Zuschuss von der Arbeitsagentur für Arbeit für jeden Ein-Euro-Job, der bereit gestellt wurde. Die Förderung belief sich auf 340 Euro im Monat. Nun möchte Ursula von der Leyen diesen Betrag auf maximal 150 Euro monatlich herunterfahren. Dies führt allerdings dazu, dass sich Gesellschaften wie der Bürgerservice Trier Ein-Euro-Jobs nicht mehr leisten können. Aus diesem Grund werden die Stellen ersatzlos gestrichen. Aber nicht nur diese Stellen mussten abgebaut werden, sondern auch solche Mitarbeiter wurden entlassen, die sich um die Betreuung dieser Arbeitskräfte gekümmert haben. Insgesamt musste der Bürgerservice aus diesem Grund 40 Stellen abbauen. Vor allem die Langzeitarbeitslosen, die mit den Ein-Euro-Jobs zumindest ein wenig in die Arbeitswelt integriert worden sind, werden nun von dieser wieder ausgeschlossen.
Trotzdem möchte sich der Bürgerservice Trier weiterhin für benachteiligte Menschen stark machen. So soll es auch weiterhin eine verstärkte Förderung für die Ausbildung von Menschen mit Behinderung geben. Vor allem die erneuerbaren Energien sollen stärker in den Fokus des Unternehmens rücken.

 

Kommentare (1)

  • Melissa Bauer

    ich würde mich freuen wenn sie mir eine sntwort geben würden habe auch schon beim bürgerservice als Maler und Lackieren gearbeitet…

    Mfg

    Melissa Bauer

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