Brot und Spiele 2011 haben die Stadt Trier über 100.000 Euro gekostet

Obwohl das Event Brot und Spiele 2011 in diesem Jahr eine private Veranstaltung gewesen ist, muss die Stadt Trier insgesamt 100.000 Euro ausgeben. Grund hier für ist ein Vertrag, der zwischen der Stadt Trier als Veranstalterin und der Agentur Medienfabrik geschlossen wurde. Obwohl das Fest Brot und Spiele in diesem Jahr an gleich zwei Wochenenden stattgefunden hat, bezieht sich der Vertrag zwischen den beiden Parteien nur auf das erste Wochenende. Dennoch muss die Stadt letztlich ca. 100.000 Euro an die Agentur Medienfabrik überweisen. 60.000 Euro sind schon vorab als Zuschuss fällig gewesen. Weitere 45.000 Euro sind entstanden, weil die Einnahmen durch den Verkauf der Tickets für Brot und Spiele zu gering ausgefallen sind. So wurde zwar das Limit für die Ausgaben nicht überschritten, aber die realen Einnahmen hinken weit hinter den Erwartungen zurück. So hat sich die Agentur Medienfabrik 214.300 Euro aus den Einnahmen versprochen. Letztendlich konnten aber nur 147.500 Euro wirklich generiert werden.
Das aus dem ersten Wochenende entstandene Defizit muss die Stadt Trier laut des geschlossenen Vertrages tragen. Die Kosten des zweiten Wochenendes muss die Agentur Medienfabrik alleine tragen. Dennoch ergeben sich aus dieser Konstellation, wie oben bereits erwähnt, insgesamt ungefähr 100.000 Euro, die die Stadt Trier für Brot und Spiele bezahlen muss. Dies ist nach Ansicht vieler Mitglieder aus dem Stadtrat viel zu viel. Zumal gerade private Unternehmen mit ins Boot geholt worden waren, damit die Stadt Trier bei der Ausrichtung der Veranstaltung entlastet wird. Aus diesem Grund wird es auch zu einer Diskussion im Kulturausschuss nächsten Dienstag kommen. Dort soll dann genausten analysiert werden, warum Brot und Spiele 2011 so teuer gewesen sind. Des Weiteren wird man darüber beraten, ob der Vertrag für das nächste Jahr neu ausgehandelt werden soll, denn an dem grundsätzlichen Konzept möchte die Stadt Trier festhalten.
Eine Rechtfertigung wird auch von der Agentur Medienfabrik erwartet.

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