Fakten rund um das bronzene Stadtmodell Triers

Bronzenes Stadtabbild Trier

Die Kulturstiftung hat in Zusammenarbeit mit dem Lions-Club ein bronzenes Stadtmodell der Trierer Innenstadt anfertigen lassen. Im Maßstab 1:650 wird die Altstadt Triers maßstabsgetreu dargestellt. Das Abbild, das Reliefcharakter hat, wurde auf dem Kornmarkt aufgestellt. Die Abbildung wiegt sage und schreibe 300 Kilogramm und steht auf einem massivem Granitsockel. Insgesamt mussten 30.000 Euro für das Projekt  aufgebracht werden, die sich beide Organisationen teilten. Die Kulturstiftung und der Lions-Club boten sogar an, noch weitere Modelle anzufertigen, wenn die Stadt geeignete Ausstellungsplätze ermöglichen könne. Oberbürgermeister Klaus Jensen begrüßte den Vorschlag und hofft auf weitere Zusammenarbeit.

 

Warum ist das bronzene Stadtmodell ein Highlight?

Bronzene Startkarte Trier  Das bronzene Stadtmodell der Trierer Innenstadt erweist sich vor allem für sehbehinderte Menschen als Glücksfall. Diese bekommen endlich die Gelegenheit die Innenstadt voll und ganz zu erleben. Sie können mittels Tasten die Proportionen der Gebäude erfahren. Des Weiteren können sie die Lage der einzelnen Straßen und Plätze zueinander erfühlen und sich so ein eigenes fantastisches Bild von der ältesten Stadt Deutschlands machen. Das bronzene Abbild leistet einen wichtigen Beitrag, benachteiligte Menschen besser und tiefer in die Gesellschaft zu integrieren und ihnen das Leben somit ein wenig zu erleichtern.

Aber auch für alle anderen Menschen ist das minimierte Stadtbild sehens- und besuchenswert. Es läd förmich dazu ein, Bilder zu machen, denn auf welche andere Weise, hat man schon die Möglichkeit, die Trierer Innenstadt ganzheitlich zu fotografieren. Für Touristen kann das bronzene Stadtmodell als Orientierungshilfe dienen und ihnen das Erkunden Triers vereinfachen.

Letztlich sollte nicht unerwähnt bleiben, dass das bronzene Stadtmodell auf dem Kornmarkt auch einfach als Kunstwerk aufgefasst werden kann. Kunstwerke haben keinen Nutzen, außer den Betrachter durch ihre Existenz zu erfreuen. Das bloße Betrachten des Gegenstandes läd sicherlich den ein oder anderen ein, einfach einmal gedanklich durch die Trierer Innenstadt „zu fliegen“.

 

Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass diese Neuerung auf dem Kornmarkt Trier bereichert.

 

Kommentare (3)

  • Bernd B.

    Durch die möglichst vielen Vorteile, die euphemistisch beschrieben auf engstem Raum zusammengefasst wurden, klingt der Artikel klingt wie eine Rechtfertigung.
    Wozu?
    Reicht es nicht, die Tatsache der Errichtung des Stadtmodells sachlich zu beschreiben und jeder macht sich sein eigenes Bild?
    Dass „das bronzene Abbild einen wichtigen Beitrag leistet, benachteiligte Menschen besser und tiefer in die Gesellschaft zu integrieren…“, halte ich für ziemlich dick aufgetragen und sehe eher aufklärerische Maßnahmen gegen Vorurteile und Ignoranz sowie die Bereitstellung von Aus- und Weiterbildungsdiensten als mögliche Lösungsansätze im Fall der Benachteiligung behinderter Menschen.

    Die Möglichkeit „die Stadt ganzheitlich fotografieren zu können“ ist ebenfalls wohl kaum der ausschlaggebende Grund, ein solches Modell aufzustellen.

    Mein Tipp:
    Haltet es nüchtern und verpackt den Artikel in die Hülle einer reinen Information.
    Es wirkt weniger schönmalerisch sondern seriös und dadurch vergeht die Lächerlichkeit, die dieser Artikel derzeit inne hat.

    • Nils

      Unsere Gesellschaft ist heute überall so ernst, da ist es doch auch mal schön, einen erfrischend, hier und da ausgestalteten Text zu lesen. Aber trotzdem danke für deine Meinung. Wir werden das natürlich berücksichtigen. Ich hoffe, du konntest dir dennoch dein eigenes Bild von dem Modell machen und hast dich nicht allzu sehr beeinflussen lassen. Auf diesem Wege möchte ich noch kurz etwas erwähnen, dass man eigentlich immer lernt, wenn man sich mit Journalismus auseinandersetzt:
      Journalismus ist niemals sachlich oder neutral, denn schon mit der Wortwahl in der Überschrift kann man den Leser in die ein oder andere Richtung lenken. Wenn du nicht beeinflusst werden willst und wirklich deine eigene Meinung zu jedem Thema ausbilden möchtest, dann solltest du Fernsehen und Zeitung, ach was, Medien generell lieber ignorieren.
      Da wir uns hier auf einem Portal befinden, habe ich einfach das „Du“ gewählt. Sollte das ein Problem gewesen sein, dann fühlen Sie sich einfach gesiezt.

  • Jeanne

    Please teach the rest of these internet hooligans how to write and rsearech!

Schreibe einen Kommentar

Deine eMailadresse wird nicht veröffentlicht.