Bistum Trier: Haushaltsloch deutlich kleiner als gedacht!

Positive Nachrichten aus dem Bistum in Trier: Das Haushaltsloch ist im vergangenen Jahr deutlich kleiner ausgefallen aus angenommen. Das Bistum Trier hat 2011 keinen Verlust von ungefähr 28 Millionen Euro gemacht, sondern der Haushalt aus dem letzten Jahr weist ein Defizit von 14,7 Millionen Euro auf.

In dieser Woche konnte das Bistum Trier eine erfreuliche Nachricht verkünden. Das Haushaltsloch aus dem Jahr 2011 ist deulich kleiner ausgefallen als man das zunächst angenommen hatte. Das Bistum Trier ist in den letzten Wochen von einem Defizit in Höhe von 28 Millionen Euro ausgegangen. Diese sollten durch die Rücklagen des Bistums gedeckt werden. Nun hat man allerdings verkündet, dass der Haushalt 2011 letztlich „nur“ ein Defizit von 14,7 Millionen Euro aufweist, die durch einen Griff in die Rücklagen des Bistums ausgeglichen werden müssen. Grund zur Freude hat das Bistum Trier dennoch nicht, denn auch ein Defizit von 14,7 Millionen Euro ist nicht gerade erfreulich. Die neuen Bilanzen scheinen aber für die Finanzchefin Kirsten Straus eher peinlich zu sein, da die Abweichung zwischen den Erwartungen und des endgültigen Ergebnisses sehr hoch ist. Ihre Erklärung lautet in etwas wie folgt: Die Kirchensteuereinnahmen lagen mit 256 Millionen Euro um gut vier Millionen Euro über den Planungen. Zusätzlich seien mehr Zuschüsse für Schulen geflossen, die Vermögenserträge waren höher und die Baukosten geringer. Eigentlich sehr erfreulich würde das Bistum nicht derzeit fieberhaft nach Einsparmöglichkeiten suchen.

Bistum Trier hält an Sparungen fest

Trotz der guten Haushaltsnachrichten in dieser Woche wird das Bistum Trier an seinem Vorhaben, in den nächsten Jahren 30 Millionen Euro im Haushalt zu sparen, festhalten. „Es gibt keinen Grund, von den beschlossenen Kostensenkungen abzuweichen“, sagt die Finanzchefin des Bischofs. Im Haushaltsjahr 2011 wurden sogar noch sieben Millionen Euro mehr ausgegeben als geplant. Wenn man diesen Posten auch noch rausrechnet, hätte das Defizit deutlich geringer ausfallen können.

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