Stadtverwaltung soll in Trier Verkehrskontrollen übernehmen

Der Stadtrat in Trier diskutiert derzeit über de Frage, ob die Stadtverwaltung in Zukunft die Verkehrskontrollen mit eigenem Werkzeug und eigenen Mitarbeitern übernehmen soll. Die Grünen in Trier fordern, dass die Stadtverwaltung die Polizei ablöst. Mehreinnahmen in Höhe von 500.000 Euro winken. Angesichts der klammen Kassen in Trier scheint dies das Hauptargument zu sein.

Die Grünen in Trier bemühen sich zurzeit, die Frage nach den Verkehrskontrollen in der ältesten Stadt Deutschlands wieder neu in den Stadtrat zu bringen. Die Partei beabsichtigt, die Verkehrskontrollen in Zukunft der Stadtverwaltung in Trier zu überlassen. Die Polizei soll nicht länger befugt sein, Verkehrskontrollen auf den Trierer Straßen durchzuführen. In Kaiserslautern, Koblenz und Ludwigshafen wird dieses System bereits durchgeführt. Zwar behaupten die Grünen, dass die Verkehrssicherheit durch die Kontrollen der Stadtverwaltung erhöht wird, aber angesichts der winkenden Mehreinnahmen von bis zu 500.000 Euro und den klammen Kassen in Trier ist die Verkehrssicherheit sicherlich nebensächlich. Es wirkt vielmehr so, als wenn die Stadt Trier in Zukunft ihre Haushaltskassen auf Kosten der Autofahrer aufbessern möchte. Aus diesem Grund bleibt zu befürchten, dass Blitzgeräte, sollte sich der Vorschlag der Grünen im Stadtrat Trier durchsetzen, zukünftig sehr oft auf den Trierer Straßen zu sehen sein werden, wohl auch an Stellen, die bekannt sind für gute „Einnahmequellen“.

Autofahrer müssen sich generell in Trier umstellen

Sollte die Stadtverwaltung in Zukunft die Verkehrskontrollen in Trier durchführen, müssen sich die Autofahrer generell umstellen, denn sonst wird es teuer werden. Die Trierer Grünen hatten bereits 2010 angeregt, dass auch in Trier die Stadt die Geschwindigkeitskontrollen übernehmen soll. Damals lehnte der Stadtvorstand ab. Begründung: Städtische Geschwindigkeitsüberwachungen könnten Qualität und Umfang von Polizeikontrollen nicht erreichen. Es bleibt also noch Hoffnung, dass die Verkehrskontrollen weiterhin Aufgabe der Polizei bleiben.

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