Weiberdonnerstag 2013 in Trier: Das erwartet die „Narren“

Weiberdonnerstag 2013 in Trier: Das erwartet die „Narren“

In wenigen Tagen findet die traditionelle Karnevalsfeier anlässlich Weiberdonnerstag auf dem Trierer Hauptmarkt statt. Nach den Ausschreitungen im vergangenen Jahr, wird sich in diesem Jahr einiges für die „Narren“ in Trier ändern. Die Trierer Polizei wird an Weiberdonnerstag verstärkt durch die Trierer Innenstadt patrouillieren. Außerdem hat die Stadt Trier für den gesamten Tag ein Alkoholverbot in der Trierer Innenstadt verhängt. Wie viel diese Maßnahmen nützen werden, wird sich erst nach Weiberdonnerstag feststellen lassen.

In den vergangenen Jahren waren die Partys anlässlich Weiberdonnerstag auf dem Hauptmarkt in Trier immer wieder etwas ganz besonderes. Auch für dieses Jahr wird die Feier auf dem Trierer Hauptmarkt etwas ganz besonderes werden, denn die Stadt Trier hat auf die Ausschreitungen aus dem letzten Jahr reagiert und einige Maßnahmen getroffen. An Weiberdonnerstag wird es zum ersten Mal ein generelles Alkoholverbot in der Trierer Innenstadt geben. Alkoholische Getränke dürfen zwischen dem Viehmarkt und der Porta Nigra nicht mehr konsumiert werden. Karneval ohne Alkohol wird sicherlich für den einen oder anderen „Narren“ eine ganz neue Erfahrung und viele werden sich gerade aus diesem Grund wohl das erste Mal die Frage stellen, ob Karneval schon immer so langweilig gewesen ist. Neben dem Alkoholverbot in der Trierer Innenstadt möchte die Stadt Trier in diesem Jahr vor allem mittels Polizeikontrollen für Ordnung sorgen. Beamte sollen den ganzen Tag über durch die Trierer Innenstadt patrouillieren. Auch das Ordnungsamt in Trier wird sich an diesen Kontrollen beteiligen.

Rettungsdienste in Trier sollen vorbereitet sein

Sollten Jugendliche und Erwachsene dennoch zu erhöhtem Alkoholkonsum neigen, werden die Rettungsdienste vorbereitet sein. „In Zusammenarbeit mit dem Brüder- und Mutterhaus wird die Toni-Chorus-Halle zum Behandlungsplatz umfunktioniert“, erklärt Andreas Kirchartz von der Berufsfeuerwehr Trier. „Dort wird sich auch das Führungs- und Lagezentrum befinden.“ Auch der Großraum-Rettungswagen, der 2012 auf dem Domfreihof zum Einsatz kam, sei in Bereitschaft.

Auch das Jugendamt wird vor Ort sein, um beispielsweise die Eltern betrunkener Jugendlicher zu informieren.
Bei all diesen Vorsichtsmaßnahmen bleibt nur zu hoffen, dass überhaupt noch irgendwer auf den Hauptmarkt in Trier kommt. Alle richtigen Karnevalisten sollten sich vorsichtshalber auf einen „ausgedünnten“ Trierer Hauptmarkt vorbereiten.

Wirtschaft Trier: Unternehmen sind für 2013 optimistisch

Wirtschaft Trier: Unternehmen sind für 2013 optimistisch

Die Industrie- und Handelskammer in Trier hat in dieser Woche eine Umfrage zum Thema „Wirtschaftsaussichten 2013 in der Region Trier“ veröffentlicht. In dieser Umfrage wurden Unternehmen aus der Region zu ihren Aussichten für das aktuelle Geschäftsjahr befragt. Die meisten Firmen und Unternehmen in Trier sind optimistisch für das aktuelle Jahr 2013. Selbst die Industrie- und Handelskammer in Trier ist über die positiven Aussichten überrascht.

Glaubt man den Selbsteinschätzungen der Trierer Unternehmer, dann können die regionalen Betriebe und Unternehmen das aktuelle Geschäftsjahr 2013 sehr erfolgreich gestalten. Die Industrie- und Handelskammer in Trier hat zu diesem Thema eine Studie bzw. Umfrage durchgeführt. In dieser Woche wurden die Ergebnisse in Trier vorgestellt. Die Industrie- und Handelskammer war selbst ein wenig über die positiven Äußerungen der Unternehmer überrascht. „Nach der Herbstumfrage, bei der sich die Lage etwas abgekühlt hatte, sind wir nun schon positiv gestimmt“, sagt der Hauptgeschäftsführer der IHK, Jan Glockauer. Der Geschäftsführer der IHK Trier gab außerdem an, dass regionale Unternehmer in ihren Prognosen zudem treffsicherer sind als Statistiken und Erhebungen, die andere Institute durchführen können.

Demnach steht die Wirtschaft in der Region vor einem guten Jahr:

  • 40 Prozent der Betriebe bezeichnen ihre Geschäftslage als gut.
  • 51 Prozent bezeichnen die Lage als befriedigend.
  • Nur knapp jedes zehnte Unternehmen klagt über einen schleppenden Geschäftsverlauf.

Damit lassen sich in der Umfrage in Trier auch keine Anhaltspunkte in Bezug auf die schwächelnde Wirtschaft in Deutschland ziehen. Die Bundesregierung geht in diesem Jahr von einem leichten Rückgang des Wachstums aus.

Dafür liefert die Studie weitere Anhaltspunkte:

  • 30 Prozent der Firmen wollen in diesem Jahr mehr investieren als in den vergangenen zwölf Monaten, lediglich 20 Prozent wollen ihr Engagement zurückfahren.
  • 17 Prozent wollen mehr Personal einstellen, 14 Prozent glauben, dass sie sich von Mitarbeitern trennen müssen.

Auch wenn die Gesamtsituation der Trierer Wirtschaft gut ist, zeigen unterschiedliche Branchen immer noch verschiedene Entwicklungen. Während die Dienstleistungsbranche derzeit über gute Geschäft erfreut ist, zeigen sich gerade im Einzelhandel viele Unternehmer eher neutral bis besorgt.

TBB Trier: Zwei Spiele der besonderen Art warten

TBB Trier: Zwei Spiele der besonderen Art warten

Auf die TBB Trier wartet eine interessante Woche mit zwei Spielen der ganz besonderen Art. Am kommenden Sonntag tritt die TBB Trier in eigener Halle gegen den Tabellenzweiten aus Ulm an. Zum ersten Mal in dieser Saison wird ein Spiel der TBB Trier in der Arena Trier auch im öffentlichen Fernsehen übertragen. Der Sportsender Sport1 überträgt die Partie zwischen Trier und Ulm live. Nur drei Tage später muss die TBB Trier in Ulm im Pokal antreten.

Auf die Spieler der TBB Trier warten zwei Spiele der ganz besonderen Art. Sowohl am Sonntag in der Liga, als auch am Mittwoch im Pokal müssen die Trierer gegen den Tabellenzweiten aus Ulm antreten. Das Spiel am Sonntag in der Arena Trier wird live im öffentlichen Fernsehen übertragen. Der Sportsender Sport1 wird die Partie zwischen der TBB Trier und Ulm ab 16.45 Uhr ausstrahlen. Zuletzt hatte Sport1 anlässlich des Allstar Games 2011 aus der Arena Trier berichtet und ausgestrahlt.

Ulm in starker Verfassung

Aus Trierer Sicht kann nur gehofft werden, dass die Spieler der TBB Trier durch die Ausstrahlung des Spiels motiviert werden, denn die Ulmer waren zuletzt in überzeugender Form. Der Tabellenzweite hat in dieser Woche gleich zwei starke Auftritte hingelegt. Zunächst besiegte Ulm den FC Bayern München, der zuletzt als das Team der Stunde galt, dann zeigten die Ulmer unter der Woche eine ganz starke Leistung gegen Istanbul. Die TBB Trier schwächelte zuletzt in eigener Halle gegen Würzburg. Aus diesem Grund startet die TBB Trier als deutlicher Außenseiter in die Partie gegen Ulm. „Das ist eines der schwersten Heimspiele, die man haben kann“, kündigt TBB-Trainer Henrik Rödl an. „Ulm hat gerade München geschlagen. Und wir waren in Ulm chancenlos.“

Live-Übertragung im Fernsehen: Das BBL-Spiel am Sonntag gegen Ulm wird ab 16.30 Uhr beim Spartensender Sport1 live übertragen. Der Sender wird mit 15 bis 18 Mitarbeitern vor Ort sein. Kommentieren wird Michael Körner, Moderator ist Stephan Baeck. Als Sport1-Experte ist zudem Pascal Roller vor Ort.

 

Mosel: Pegelanstieg aufgrund des Regens und der Schneeschmelze

Mosel: Pegelanstieg aufgrund des Regens und der Schneeschmelze

Aufgrund der deutlich gestiegenen Temperaturen in den letzten Tagen (Schneeschmelze) und dem vielen Niederschlag ist der Pegel der Mosel deutlich angestiegen. Im Moment müssen sich die Menschen in Trier noch keine Gedanken machen, denn der Wasserstand der Mosel ist immer noch unkritisch. Allerdings soll es in den kommenden Tagen weiter regnen.

In den letzten Tagen sind die Temperaturen wieder sehr deutlich über die Null-Grad-Grenze gestiegen. Damit ist selbstverständlich auch die Schneeschmelze verbunden, die in jedem Jahr zu einem Anstieg des Pegels der Mosel führt. Zusammen mit dem Regen, der in den letzten Tagen gefallen ist, hat sich der Pegel der Mosel wieder deutlich erhöht. An diesem Mittwoch liegt der Pegel der Mosel im Raum Trier nach offiziellen Angaben bei rund sechs Metern, kein Wert, der bei den Trierer Bürgern für Unruhe sorgen wird. Allerdings gehen Experten davon aus, dass der Pegel in den kommenden Tagen weiter ansteigen könnte, denn es soll weiterhin regnen. Außerdem sollen auch die Temperaturen stabil über Null-Grad liegen. Aus diesem Grund muss man auch mit mehr Schneeschmelze rechnen. Im Moment steht das Wasser der Mosel gerade einmal drei Meter über dem Normalstand. Dies sind die meisten „Moselaner“ ohnehin gewöhnt.

Neuer Spieler für die Eintracht: Marco Quotschalla kommt

Neuer Spieler für die Eintracht: Marco Quotschalla kommt

Die Sammelaktion der Trierer Fans, die auf diese Weise einen neuen Wintertransfer von Eintracht Trier ermöglichen wollten, war erfolgreich: In dieser Woche gab die Eintracht aus Trier bekannt, dass Marco Quotschalla einen Vertrag bei der Eintracht aus Trier unterschrieben hat. Ohne das Engagement der Trierer Fans wäre dieser Transfer wohl nicht möglich geworden. Auch der Neuzugang findet lobende Worte für die Fans von Eintracht Trier.

Eintracht Trier hat in dieser Woche endlich einen Neuzugang für die Offensive vorstellen können: Marco Quotschalla wird vom Wuppertaler SV zur Eintracht aus Trier wechseln. Dieser Transfer ist vor allem für die Trierer Fans ein voller Erfolg, denn die Anhänger der Eintracht aus Trier hatten in den letzten Wochen Geld auf einem Treuhänderkonto gesammelt, um dem Verein finanziell bei einer Neuverpflichtung unter die Arme zu greifen. Roland Seitz, Trainer von Eintracht Trier, hatte bereits vor Monaten einen neuen Stürmer gefordert. Allerdings musste die Vereinsführung einen solchen Transfer mit dem Hinweis auf die schwierige finanzielle Lage der Eintracht ablehnen. Im Anschluss daran, hatten sich die Trierer Fans eine Initiative der ganz besonderen Art ausgedacht und auf einem Konto für einen neuen Spieler Geld gesammelt.

Roland Seitz begeistert

Der Trainer von Eintracht Trier, Roland Seitz, ist sich sicher, dass Marco Quotschalla in der Lage ist, seiner Mannschaft langfristig beim Aufstieg in die Dritte Liga zu helfen. „Er ist ein gestandener Regionalligaspieler, der vielseitig in der Offensive einsetzbar ist. Ich bin überzeugt davon, dass er uns guttun wird“, sagt Eintracht-Trainer Roland Seitz. Auch der Neuzugang aus Wuppertal findet für die Aktion der Trierer Fans warme Worte: „Ich finde ihre Sammelaktion beeindruckend. Ich fühle mich in der Pflicht, das mit Leistung zurückzuzahlen.“ Der Supporters Club Trier (SCT) als Dachorganisation der Eintracht-Fangruppen hatte kurz vor Weihnachten die Initiative „Einer geht noch rein!“ ins Leben gerufen, um mittels Spenden die Verpflichtung eines zusätzlichen Offensivspielers zu ermöglichen. Laut SCT-Sprecher Daniel Emanuel bringt die Aktion, die inzwischen zu Ende gegangen ist, rund 17 000 Euro ein.

Malu Dreyer hält Regierungserklärung in Mainz!

Malu Dreyer hält Regierungserklärung in Mainz!

Die neue Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat an diesem Vormittag eine erste Regierungserklärung in Mainz gehalten. Sie betonte in ihrer Ansprache an den rheinland-pfälzischen Landtag vor allem ihre Bereitschaft, einen offenen Regierungsstil zu prägen. Sie werde zukünftig den Dialog suchen, versicherte die neue Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Um 11 Uhr war es soweit: Die neue Ministerpräsidentin in Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, hielt ihre erste Regierungserklärung vor dem rheinland-pfälzischen Landtag. Die Nachfolgerin des ehemaligen Landesvaters Kurt Beck betonte in ihrer Ansprache, dass sie stets versuchen werde, einen offenen Regierungsstil zu prägen. In Situationen, die es zulassen, werde sie den Dialog mit allen Abgeordneten suchen. Sie gab auch bekannt, dass sie in Rheinland-Pfalz ein neues Gesetz einführen möchte, in dem sich die Behörden verpflichten, den Bürgern eigeninitiativ Informationen zu überlassen. Dieses Verfahren wird derzeit in nur einem anderen Bundesland, Hamburg, prakiziert. „Die Rot-Grüne Regierungsarbeit muss mit meiner Regierungserklärung nicht neu erfunden werden.“ Das sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer zu Beginn ihrer ersten Regierungserklärung im Mainzer Landtag. „Rheinland-Pfalz ist auf gutem Weg. Und Rheinland-Pfalz soll es auch bleiben.“ Malu Dreyer betonte allerdings, dass man einen neuen Schwerpunkt in Bezug auf den demographischen Wandel in Rheinland-Pfalz legen müsse.

Malu Dreyer: Mehr Bürgernähe

Die neue Ministerpräsidentin in Rheinland-Pfalz möchte vor allem mehr Bürgernähe erreichen. Sie möcht die Bürgerinnen und Bürger wieder stärker an der Politik beteiligen. Dies soll vor allem über eine offene Staatskanzlei funktionieren. Auf diese Weise sollen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit erhalten, ihre Anliegen vorzubringen.

Es wird abzuwarten sein, ob und in welcher Weise Malu Dreyer ihre Ankündigungen einer neuen bürgernahen Politik umsetzen kann. Dass man nicht alles derart ernst nehmen kann, was von Politikern in Regierungsansprachen geäußert wird, sollte mittlerweile auch den optimistischen Zuhörern klar sein.

Stadt Trier wird „multikulti“

Stadt Trier wird „multikulti“

In der Stadt Trier und Umgebung leben immer mehr Menschen, die aus dem Ausland stammen. In den letzten 20 Jahren hat sich die Anzahl der Ausländer in Trier von 13.700 auf 32.000 erhöht. Diese Entwicklung stellt die regionale Politik vor neue Herausforderungen und gewährt der Stadt Trier laut vielen Experten neue Möglichkeiten.

Viele Menschen in der Region Trier haben einen ausländischen Pass. In den letzten 20 Jahren hat sich der Anteil der ausländischen Bevölkerung in der Stadt Trier und den angrenzenden Landkreisen deutlich erhöht. Während 1990 noch ungefähr 13.700 Menschen in der Region Trier mit einem ausländischen Passe gelebt haben, sind es mittlerweile schon ungefähr 32.000. Nicht miteingerechnet sind die Aus- und Übersiedler aus der ehemaligen Sowjetunion, da diese mit der Umsiedlung nach Trier den deutschen Pass erhalten haben. Nimmt man die Stadt Trier und die vier Landkreise zusammen, haben 6,28 Prozent der 513 000 Einwohner keine deutsche Staatsbürgerschaft. Auch wenn der Anstieg in den letzten Jahren sehr rasant verlaufen ist, sehen Experten in dieser Entwicklung keine großen Probleme. Die Zahl sei „noch moderat“, sagt Soziologie-Professor Waldemar Vogelgesang von der Uni Trier. Und auch wenn es so weitergeht: Der Wissenschaftler sieht keine Probleme, „solange es nicht zu schnell geht und keine räumliche Ballung der Zuwanderer auftritt“. Im Gegenteil: Die Neu-Bürger brächten „kulturelle Vielfalt und Bereicherung auch in ländliche Regionen“. Mit anderen Worten: die Stadt Trier wird „multikulti“.

Viele Luxemburger in Trier

In den Trierer Raum haben sich die letzten Jahre über vor allem viele Luxemburger angesiedelt. Viele Menschen aus Luxemburg ziehen den deutschen Wohnraum vor, da er meistens noch deutlich günstiger ist als Luxemburg selbst. Die Miet- und Wohnpreise sind in den letzten Jahren im Großherzogtum explodiert. Aus diesem Grund zieht es viele Luxemburger auf die deutsche Grenzseite.

Auch die regionale Wirtschaft hat sich längst auf Zuwanderer eingeschossen. In den letzten Jahren wurden Ausbildungsstellen durch die Arbeitsagentur und die Handwerkskammer in Trier bis hin nach Spanien ausgeschrieben. Auf eine Befragung hin wurden 100 Stellen angeboten. „Wir sind mittendrin im Vermittlungsprozess“, sagt Isabell Juchem von der Arbeitsagentur Trier, muss aber auch feststellen, die Aufgabe sei „sehr beratungsintensiv“.

TBB Trier mit Niederlage gegen Würzburg-Stimmen der Trainer!

TBB Trier mit Niederlage gegen Würzburg-Stimmen der Trainer!

Die TBB Trier hat am Wochenende deutlich gegen die s.Oliver Baskets Würzburg verloren. In der Arena Trier mussten die Spieler der TBB Trier eine 66:71 Niederlage hinnehmen. Die Gäste aus Würzburg waren vor 4090 Zuschauern in der Arena Trier deutlich die bessere und abgeklärtere Mannschaft und ließen den Trierern letztendlich keine Chance auf den Sieg. Beide Trainer äußerten sich nach dem Spiel zu den Leistungen ihrer Mannschaften.

Marcel Schröder, Headcoach s.Oliver Baskets Würzburg:
„Großes Kompliment an Henrik und sein Team, Trier spielt eine hervorragende Saison und hat schon viele hervorragende Leistungen gezeigt. Und sie haben uns auch im Hinspiel sehr viele Probleme gemacht und verdient gewonnen. Wir wussten, dass wir uns für heute extrem steigern mussten. Wie damals gab es auch heute wieder Phasen, wo beide Mannschaften den Ball fast schon gewissenlos behandelt haben. Wir waren mit zehn Punkten weg und hatten den Sieg fast in der Tasche, da kamen die Trierer wieder mit ihrer Verteidigung zurück und habenuns zu Ballverlusten gezwungen. Da ein großes Kompliment an meine Mannschaft, die die Nerven behalten und Lösungen gefunden hat; wir haben die Stops bekommen, die wir wollten. Und in der letzten Minute waren wir cool genug, so dass wir doch verdient gewonnen haben. Ich hoffe, dass wir aus den letzten zwei Siegen das Momentum mitnehmen können und eine bessere Hinrunde spielen.“

Henrik Rödl, Headcoach TBB Trier:
„Glückwunsch an Marcel und seine Mannschaft, der Sieg war verdient. Wir haben heute nicht unser bestes Spiel gezeigt, auch bedingt durch die starke Würzburger Verteidigung. Mit hat nicht gefallen, dass ihre Wurfquote in der ersten Halbzeit über 50% lag, Anderson war von uns in dieser Phase nicht zu stoppen. Das lief in der zweiten Halbzeit besser, aber auch unsere Wurfquote war da zu schlecht. Am Ende hatten wir unsere Chancen, das Spiel ganz offen zu machen, haben aber freie Würfe nicht getroffen. Wir haben sehr viel investiert, aber gegen eine Mannschaft die so gut spielt wie Würzburg muss man alles richtig machen. Das ist uns nicht gelungen, und so hat Würzburg das Spiel verdient nach Hause gefahren.“

Hier findet ihr den Spielbericht auf Trier.com!

TBB Trier verliert vor über 4000 Zuschauern gegen Würzburg

TBB Trier verliert vor über 4000 Zuschauern gegen Würzburg

Die TBB Trier hat ihr Heimspiel am Wochenende gegen Würzburg in eigener Halle leider mit 66:71 verloren. Auch wenn die Trierer von über 4000 Fans in der Arena Trier angefeuert wurden, reichte es am Ende nicht für das Team von Trainer Henrik Rödl, um die Würzburger zu schlagen. Die TBB Trier musste sich nach dem Spiel eingestehen, dass diese Niederlage leider verdient gewesen ist.

Eigentlich wollten die Spieler der TBB Trier den über 4000 Fans in der Arena Trier am Wochenende einen Heimsieg gegen Würzburg präsentieren. Leider spielten die Gäste aus Würzburg bei diesem Plan nicht ganz mit. Die TBB Trier hat ihr Heimspiel am Ende deutlich und verdient mit 66:71 verloren. Die Gäste aus Würzburg hatten das Spiel über weite Strecken im Griff, auch wenn die Trierer bis zu den letzten Minuten theoretisch immer in Schlagdistanz waren. Der Trainer der TBB Trier, Henrik Rödl, gab nach dem Spiel zu, dass seine Mannschaft heute sicherlich nicht ihre beste Leistung gezeigt habe. Dennoch war die eher schwache Leistung der Trierer auch einer sehr guten Defensivarbeit der Gäste aus Würzburg geschuldet. Der Trainer der Würzburger zeigte sich nach dem Spiel entsprechend begeistert und lobte sein Team. Beim Spiel gab es ein Wiedersehen mit zwei alten Bekannten: Neben Power Forward Oliver Clay, der in der Saison 2010/11 in Trier gespielt hat, stand mit Mike Lenzly ein weiterer Ex-Trierer kurzfristig im Kader der Würzburger. Der britische Aufbauspieler hatte in der 2003/04 noch unter Trainer Joe Whelton für die TBB in den Playoffs gespielt.

TBB Trier kämpft sich im letzten Viertel noch einmal heran

Das Spiel in der Arena Trier begann aus Trierer Sicht im ersten Viertel eigentlich nicht schlecht, denn im Angriff gelangen den Spielern der TBB viele gute Aktionen. Andreas Seiferth, der mit einer Maske aufgrund seines Nasenbeinbruchs spielen musste, legte gleich im ersten Viertel insgesamt acht Punkte auf. Leider sollte der Deutsche in der Folgezeit nicht mehr im Fokus stehen. Auch die Würzburger zeigten zu Beginn eine solide Leistung und ließen sich von Trier nicht abhängen. Nach dem ersten Viertel wurde Würzburg zunehmend sicherer, während auf Seiten der TBB Trier die klaren Aktionen verloren gingen. Die Gäste hatten sich nun auf die Trierer Offensivbemühungen eingestellt. Auf diese Weise schafften es die Spieler der TBB Trier nicht mehr, sich klare Wurfpositionen zu erarbeiten. Außerdem fanden auch die Würfe aus der Distanz ihr Ziel nicht. Die Folge war, dass die Würzburger ihren Vorsprung immer weiter ausbauen konnten. Nach dem dritten Viertel lag die TBB Trier vor ihren eigenen Fans mit zehn Punkten hinten.

Lange war es still in der Arena – aber dann sorgte „Shooter“ Mathis Mönninghoff für Stimmung. Er traf zwei Dreier kurz hintereinander und brachte die TBB mit dem 56:59 sechs Minuten vor dem Ende in Schlagdistanz. Allerdings sollte auch das nicht mehr viel nutzen, denn die Würzburger blieben cool und ließen sich den am Ende verdienten Auswärtssieg nicht mehr aus der Hand nehmen.

TBB Trier: Linhart 6, Saibou 0, Doreth 2, Howell 3, Seiferth 9, Mönninghoff 10, Harper 8, Stewart 14, Chikoko 5, Bucknor 9 Baskets Würzburg (beste Schützen): Anderson 15, McIntosh 10, Boone 9
Viertelstände: 23:21, 34:40 (Halbzeit), 47:57, 66:71
Zuschauer: 4090

 

Schmuddelliste sorgt weiter für Unruhen

Schmuddelliste sorgt weiter für Unruhen

In Trier ist die Schmuddelliste im Internet, auf der die Stadt Trier Restaurants und ähnliche Einrichtungen veröffentlichen möchte, wenn dort schwerwiegende hygienische Mängel festgestellt worden sind, weiter sehr umstritten. Die Rechtslage ist unübersichtlich und über die Anwendung des Pragrafen 40 des Lebensmittel- und Futtergesetzbuches (LFGB) (weiter unten auszugsweise abgedruckt) herrscht Uneinigkeit. Angesichts der vielen Diskussionen stellt sich die Frage, wie viel Transparenz der Verbraucher wirklich braucht.

In Trier geht die Diskussion um die Schmuddelliste im Internet, auf der die Stadt Trier Unternehmen und Restaurants veröffentlichen kann, bei denen schwere hygienische Mängel festgestellt worden sind, ununterbrochen weiter. Vor allem die Anwendung des unten auszugsweise aufgeführten Paragrafen 40 des Lebensmittel- und Futtergesetzbuches macht allen Beteiligten große Schwierigkeiten. Die Behörden der Stadt Trier wissen eigentlich nicht, in welchen Fällen, sie Restaurantnamen im Internet veröffentlichen dürfen. Die Gericht in Trier müssen sich mit Klagen einiger Restaurantbesitzer befassen, deren Namen bereits im Internet aufgetaucht ist und viele Restaurantbesitzer ihrerseits müssen fürchten, schon bei kleinen Verstößen im Internet zu landen. Problematisch ist vor allem die Tatsache, dass Veröffentlichungen einzelner Namen im Internet dazu führen, dass diese ihre Retaurants oder Imbissbuden mit hoher Wahrscheinlichkeit schließen müssen. Juristisch betrachtet stellt die Veröffentlichung des Restaurantsnamens im Internet auf der Schmuddelliste zumindest faktisch einen schwerwiegenden Eingriff in die Berufsfreiheit der einzelnen Restaurantbesitzer da. Da die Berufsfreiheit unter anderem durch das Grundgesetz in Deutschland über Artikel 12 GG geschützt ist, müssen an diesen Eingriff hohe Anforderungen gestellt werden. Aber genau diese sind im Moment nicht eindeutig gesetzlich vorgegeben.

Schmuddelliste zu allgemein

Experten kritisieren die Schmuddelliste vor allem dafür, dass die gesetzliche Regelung viel zu allgemein ausgefallen ist. Wenn die Erheblichkeitsschwelle zur Eintragung eines Namens im Internet erreicht ist, dann muss die Stadt Trier diesen Namen auch veröffentlichen. Dabei spielt es laut den Experten keine Rolle, ob das Unternehmen bzw. das Restaurant zum ersten Mal oder bereits zum wiederholten Mal auffällt. Außerdem, so berichten einige Experten, mache es oft keinen Unterschied, ob die Stadt Trier 1kg altes Fleisch oder gar 100kg sicherstelle. Für den Verbraucher sei dies im Internet nicht nachzuvollziehen. Im Grunde wird der Veröffentlichung der Namen im Internet vorgeworfen, dass der Eingriff im Vergleich zur Aussagekraft nicht in einem angemessenen Verhältnis stehe. Befürworter der Regelung führen allerdings an, dass der Verbraucherschutz auf diese Weise effektiv gefördert werde.

Zum Schluss sollte man sich vielleicht auch einmal vor Augen halten, dass Essen in vielen Restaurants gerade so gut schmeckt, weil man nicht weiß, wie es hinter den Kulissen aussieht.

 

§ 40 Information der Öffentlichkeit

(1) Die zuständige Behörde soll die Öffentlichkeit unter Nennung der Bezeichnung des Lebensmittels oder Futtermittels und des Lebensmittel- oder Futtermittelunternehmens, unter dessen Namen oder Firma das Lebensmittel oder Futtermittel hergestellt oder behandelt wurde oder in den Verkehr gelangt ist, und, wenn dies zur Gefahrenabwehr geeigneter ist, auch unter Nennung des Inverkehrbringers, nach Maßgabe des Artikels 10 der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 informieren. Eine Information der Öffentlichkeit in der in Satz 1 genannten Art und Weise soll vorbehaltlich des Absatzes 1a auch erfolgen, wenn

1.
der hinreichende Verdacht besteht, dass ein kosmetisches Mittel oder ein Bedarfsgegenstand ein Risiko für die menschliche Gesundheit mit sich bringen kann,… (weitere Nummern nicht aufgeführt)