Evangelische Kirchen sollen nach und nach saniert werden

Synode beschließt die Sanierung evangelischer Kirchen

Am Wochenende hat das Parlament der evangelischen Kirchengemeinde Trier, das auch Synode genannt wird, im Gemeindezentrum in der Christuskirche getagt und über den Finanzhaushalt im kommenden Jahr beraten. Bei dieser Diskussion geriet vor allem die Sanierung von evangelischen Kirchen in den Mittelpunkt der Überlegungen. So sollen in den kommenden Jahren nach und nach marode evangelische Kirchen aus einem Rücklagendepot von 1,4 Millionen Euro saniert werden. Aus der Sicht der meisten Delegierten ist dies deshalb so wichtig, weil die Kirchen als Bauwerke auch einen Beitrag zur Identifikation mit der Religion und dem Glauben leisten. Darüber hinaus müsse sichergestellt werden, dass auch nachfolgende Generationen die Möglichkeit haben, sich in den alten Kirchengebäuden aufzuhalten, um dort die Erfahrungen einer Kirchengemeinde zu sammeln. Die Synode entschied, dass man die finanziellen Mittel so aufzuteilen habe, dass alle die Chancen erhalten, in ihren Gemeinden die Substanz der evangelischen Kirchen zu verbessern. Man entschied sich damit bewusst gegen eine Prioritätenliste, die vorgesehen hätte, dass besonders marode Kirchen den überwiegenden Anteil des Geldes bekommen.
Der Superintendent hob während der Tagung des Parlaments der evangelischen Kirchengemeinde die herausragende Bedeutung der Synode hervor. Sie liefere einen festen Bestandteil zur kollegialen Führung der evangelischen Kirche und biete seit 1610 die Möglichkeit, die Geschicke der Glaubensgemeinschaft gemeinsam zu leiten und lenken. Der Synode gehören nicht nur Theologen an, sondern auch weltliche Vertreter. So sind Staatsanwälte, Lehrer oder andere Beamte fester Bestandteil der evangelischen Synode. Insgesamt 22 Gemeinden sind Teil der Kreissynode, die damit über die Geschicke von 57.000 evangelischen Christen entscheidet.
Aber nicht nur die Frage nach der Sanierung evangelischer Kirchen stand im Mittelpunkt. Die Synode musste ebenfalls über einen Antrag einiger Gemeinden entscheiden, die eine stärkere Integrierung in kommunalpolitische Verwaltungs- und Personalangelegenheiten forderten. Dies verneinte die Synode schließlich, nachdem man heftig über das Thema diskutiert hatte. Ganz am Rande wurde die Schließung des Abschiebegefängnisses in Ingelheim bejaht.
Es bleibt abzuwarten, ob die 1,4 Millionen Euro für die 22 Gemeinden ausreichend sind, um zumindest die maroden evangelischen Kirchen in dieser Gemeinschaft zu sanieren.

Globus Baumarkt setzt in Wittlich neue außergewöhnliche Maßstäbe

Globus wird das neue größte Geschäft in Wittlich

In Wittlich wird es aller Voraussicht nach ein neues Riesenprojekt in den kommenden Monaten geben. Es soll ein großer Globus Baumarkt an der L141 entstehen. Globus plant aber nicht nur den Bau eines Paradieses für Heimwerker, sondern möchte den Baumark durch eine Tankstelle mit Waschstraße und einer KFZ-Werkstatt ergänzen. Auf ungefähr 37.000 Quadratmetern soll eine Unternehmensstruktur entstehen, in deren Zentrum der Globus Baumarkt stehen wird. Allerdings muss das Projekt heute Abend noch seine Zustimmung im Stadtrat in Wittlich finden, der ab 18.00 Uhr über das Thema beratschlagen wird. Eine Ablehnung gilt als sehr unwahrscheinlich

Der Globus Baumarkt in Wittlich

Der neue Globus Baumarkt soll im Westen von Wittlich angesiedelt werden. Nachdem die französische Garnison abgerissen worden ist, entstand in Wittlich der so genannte Vitelliuspark. Dort siedelten sich neben den Supermärkten Edeka und Aldi, auch Geschäfte wie Promarkt an. Dies führte dazu, dass heutzutage viele Menschen dort im Vitelliuspark einkaufen. Nun möchte der Globus Baumarkt nicht nur im Vitelliuspark neue Maßstäbe setzen, sondern auch in ganz Wittlich. Man sicherte sich in den letzten Jahren ein Grundstück, das ungefähr eine Größe von 37.000 Quadratmetern umfasst. Der Globus Baumarkt wird eine Verkaufsfläche von über 9400 Quadratmetern aufweisen. Damit würde sich dieses Projekt zu den größten Geschäften in Wittlich entwickeln. Zieht man beispielsweise die Verkaufsfläche des Hela Baumarktes in der Schloßstraße heran, die immerhin eine Größe von fast 8500 Quadratkilometern hat, sieht man schon, über welche Größenordnungen bei dem Globus Projekt gesprochen werden.
Indem man eine Tankstelle mit Waschstraße und eine KFZ Werkstatt mit in das Projekt integriert, hofft man auf diese Weise, das kundenfreundliche Konzept abzurunden. Es werden nicht nur Kunden angesprochen, die im Globus Baumarkt Erledigungen zu tun haben, sondern man lockt in einem Autofahrer an. Des Weiteren ist der Standtort so gut beschaffen, dass man auch auf den Kundenstock der dort bereits integrierten Unternehmen zurückgreifen kann.
Einzig die geplante direkte Zufahrt aus dem Kreisverkehr an der L141 auf das Gelände des Globus Baumarkt kann nicht umgesetzt werden. Hier wurde dem Baumarkt eine Absage erteilt. Die Begründung gab an, dass man ein zu großes Verkehrsaufkommen befürchte, wenn man in den Kreisverkehr eine Abfahrt für den Globus Baumarkt integriere.

Beschönigte Besucherzahlen auf dem Nürburgring

Beschönigte Besucherzahlen auf dem Nürburgring

Der Nürburgring in der Eifel in Deutschland gehört nichts zuletzt aufgrund der legendären Nordschleife zu den traditionsreichsten Rennstrecken dieser Welt. Ein rasanter Ritt durch die „Grüne Hölle“ lässt sowohl das professionelle Rennfahrerherz, als auch den Puls des Amateurrennfahrers deutlich schneller schlagen. Wer schon einmal selbst über den Nürburgring mit seiner Nordschleife gefahren oder zumindest als Beifahrer mitgefahren ist, der weiß wovon hier die Rede ist. Trotz der gesamten Tradition und all der Begeisterung, die sich in den letzten Jahrzehnten rund um den Nürburgring in der Eifel aufgebaut hat, macht die Rennstrecke in den letzten Jahren nur noch durch Skandale oder Vertuschungen in den Schlagzeilen der Tageszeitungen auf sich aufmerksam. Neben großer Nürburgring-Affäre und dem neu entstandenem Streit um die Austragung zukünftiger Formel 1 Rennen, wurde nun bekannt gegeben, dass die Besucherzahlen des Nürburgrings seit Jahren in eklatanter Art und Weise beschönigt worden sind.
So erstellte die Nürburgring GmbH, die übrigens zu großen Teilen in Länderhand liegt, 2009 eine Statistik ,die zwischen bezahlenden Gästen und den veröffentlichten Besucherzahlen unterscheidet. Die Unterschiede sind zum Teil so eklatant, dass man es kaum glauben mag. So wurden zum Beispiel bei dem Truck Grand Prix, der immer einer der größten und spektakulärsten Veranstaltungen auf dem Nürburgring ist, 2009 über 177.000 Besucher gezählt. 2008 sollen es sogar noch einmal deutlich mehr gewesen sein. Den öffentlichen Zahlen nach, waren es im Jahr 2008 angeblich 192.000 Menschen. Legt man diese Zahlen nun zu Grunde und vergleicht sie mit den verkauften Tickets, dann muss man feststellen, dass dort eine große Diskrepanz auftritt. In beiden Jahren, also sowohl 2008, als auch 2009, wurden nur ungefähr 37.000 Tickets an Besucher verkauft. Damit entstehen Abweichungen von über 150.000 Besuchern im Vergleich zu verkauften Karten. Ähnlich sieht der Sachverhalt aus, wenn man die Zahlen des legendären 24- h Rennen auf dem Nürburgring zu Grunde legt. Auch hier ging man in den Jahren 2008 und 2009 deutlich von weit über 200.000 Besuchern aus. Dennoch wurden lediglich in beiden Jahren weniger als 50.000 Eintrittskarten verkauft. Das entspricht nicht einmal einem Prozentsatz von 25 Prozent.
Ganz deutlich wird das Prinzip, wenn man die absoluten Zahlen aus dem Jahr 2007 heranzieht. Damals sprach man von über 1,6 Millionen Menschen, die die Veranstaltungen auf dem Nürburgring besucht haben. Dennoch wurden nur 220.000 Tickets verkauft. Das entspricht gerade einmal einem Wert von ungefähr 13 Prozent.
Nun stellt sich natürlich die Frage, ob diese Beschönigung bewusst betrieben wurde oder ob die Besucherzahlen des Nürburgrings in der Eifel vielleicht von denselben Mathematikern zusammengerechnet wurden, die sich zuletzt um den kleinen Betrag von 55 Milliarden Euro bei einer gewissen Bank verrechnet haben.
Aber mal abgesehen davon, es ist eine Schande, in welchem Ausmaß man eine Rennstrecke in Misskredit bringen kann. Die Politik sollte vielleicht in näherer Zukunft zusammen mit den Investoren darüber nachdenken, wie das Image des Nürburgrings wieder so hergestellt werden kann, das es dieser traditionsreichen Heimstätte für den Motorsport gerecht wird. Mit einem halbherzigen Freizeitpark, dessen Highlight seit Jahren nicht einsetzbar ist, wird dies allerdings schwierig. Auch der relativ neu errichtete Kletterwald macht nicht den Eindruck, als könnte er zum Besuchermagneten werden. Es sei allen Beteiligten an dieser Stelle dringend ans Herz gelegt, dass man ohne erkennbares Konzept nur schwer einen profitablen Nürburgring auf die Beine stellen kann.

Weitere Spuren im Fall der vermissten Tanja Gräff

Neue Spuren im Fall der vermissten Tanja Gräff

Mittlerweile ist die Hochschulstudentin Tanja Gräff seit über vier Jahren spurlos verschwunden. Aber noch immer arbeiten Kriminalbeamte daran, den Fall durch genaue Ermittlungsarbeit zu lösen. Immer wieder gehen neue Hinweise bei der Polizei in Trier ein, die eventuelle Rückschlüsse auf den Aufenthaltsraum von Tanja Gräff oder die Täter Auskunft geben könnten. Leider ist bis heute keiner dieser Hinweise so sachdienlich gewesen, dass der Fall hätte gelöst werden können.
Die Polizei hatte im Jahr 2010 eine Ermittlungsgruppe zusammengestellt, die aus drei Kriminalbeamten bestand. Diese Gruppe hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Unterlagen über die vermisste Tanja Gräff neu zu durchsuchen. Der konkrete Hintergrund dieses polizeilichen Vorgehens, ist die Tatsache, dass die drei Beamten der Ermittlungsgruppe vorher nicht in den Fall Tanja Gräff involviert waren. Man erhoffte sich auf diese Weise ganz neue Blickwinkel auf die zusammengetragenen Spuren und Indizien. Beinahe ein gesamtes Jahr hat die Ermittlungsgruppe nun an dem tragischen Fall gearbeitet und dabei viele Ansätze für neue Ermittlungen herausgearbeitet. Letztlich sind die Beamten auf einige neue interessante Ermittlungsansätze gestoßen.
In diesen Tagen haben die Ermittler den Fall zurück in die Zuständigkeit des Fachkommissariats für Kapitaldelikte gegeben. Ihre Arbeit am Verschwinden von Tanja Gräff endet zunächst.
Immer wieder appellieren die Polizei und die Staatsanwalt an mögliche Zeugen, die, aus welchen Gründen auch immer, die letzten letzten vier Jahre geschwiegen haben. Sollten Sie noch irgendwelche sachdienlichen Hinweise haben, die Sie noch nicht der Polizei mitgeteilt haben, können Sie sich auch streng vertraulich an die Polizei in Trier wenden. Jeder, der etwas weiß, kann zur Aufklärung des Falles beitragen. Gerade die Angehörigen von Tanja Gräff wären sicherlich unermesslich erleichtert, wenn sie wüssten, was wirklich passiert ist.
Es gibt sogar eine nicht unerhebliche Belohnung von 30.000 Euro, die von der Staatsanwaltschaft in Trier ausgesetzt worden ist. Es wäre allen Beteiligten zu wünschen, dass die Hochschulstudentin Tanja Gräff nicht zu einem „Cold Case“ wird. Mit diesem Begriff werden in der polizeilichen Fachsprache Fälle betitelt, deren Aufklärung nicht weiter vorangetrieben werden kann, die aber dennoch niemals vom Aktentisch verschwinden.
Überraschend häufig ist die Polizei in Deutschland in der Lage, Verbrechen aufzudecken, die schon Jahre oder sogar Jahrzehnte zurückliegen.

Die Tankstelle in der Ostallee bleibt mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit

CDU-Fraktion spricht sich für die Tankstelle in der Ostallee aus

Lange hat die Tankstelle in der Ostallee in den letzten Monaten die Gemüter erhitzt. Sie wurde für die Bürger Triers zu einem kleinen Stuttgart 21. Nun zeigt sich aber, dass sich die Anstrengungen gelohnt haben, denn offensichtlich wird sich die Fraktion der CDU im Stadtrat für einen Erhalt der Tankstelle in der Ostallee Trier aussprechen, wenn über dieses Thema am 17. November abgestimmt werden wird. Am Montagabend hat sich die Fraktion der Christdemokraten dazu entschlossen, dem Engagement der Bürger in Trier nachzugeben und sich für die Tankstelle in der Ostallee Trier stark zu machen. Zusammen mit den Stimmen der Freien Wählergemeinschaft und den Fraktionen von FDP und Linken wird auf jeden Fall, einmal vorausgesetzt, dass alle Parteifraktionen ihre Position halten, eine Mehrheit im Stadtrat zusammen kommen, die sich für den Erhalt der Tankstelle in der Ostallee ausspricht. Die Grünen hatten von Anfang an gesagt, dass sie dies nicht unterstützen werden. Die SPD ist im Moment scheinbar der einzige Wackelkandidat, spielt aber durch die gerade aufgeführte Konstellation eigentlich keine Rolle mehr.
Die Fraktion der CDU wird sich aber nicht uneingeschränkt hinter einen neuen Pachtvertrag für die Tankstelle in der Ostallee stellen, sondern einige Auflagen und wichtige Verbesserungen fordern. So  ist es nach der CDU dringend notwendig, etwas gegen den steigenden Alkoholkonsum in der Ostallee zu unternehmen. Gerade an den Wochenenden halten sich immer wieder große Gruppen auf dem Grünstreifen am Alleen-Center in Trier auf, die dort große Mengen an Alkohol, die meistens vorher im Supermarkt „Kaufland“ oder an der Tankstelle gekauft werden, konsumieren. Die Folge sind nicht nur betrunkene Jugendliche, sondern auch Lärmbelästigungen für die Anwohner und starke Verschmutzungen des Grünstreifens durch die leeren Flaschen. Die CDU sieht trotz der Zustimmung zum Erhalt der Tankstelle in der Ostallee dringenden Handlungsbedarf, um den gerade aufgeführten Zustand zu verbessern.
Aus diesem Grund hat sie eine weitere Idee zumindest mal in den Raum gestellt. So könnten sich einige Mitglieder aus der Fraktion durchaus vorstellen, dass der neue Pachtvertrag zwischen den Beteiligten eine Klausel enthält, die besagt, dass die Stadt auf einen Teil oder sogar auf die ganze Pacht verzichtet, wenn sich BP dazu bereit erklärt, auf eigene Kosten einen Sozialarbeiter einzustellen. Dieser könnte dafür sorgen, dass in den Nächten wieder Ruhe in der Ostallee in Trier einkehrt. Darüber hinaus wäre es möglich, seinen Wirkradius nicht nur auf die Ostallee zu beschränken, sondern ihn im ganzen Innenstadtbereich arbeiten zu lassen, wenn in der Ostallee keine Probleme vorherrschen. Diese Idee ist aber noch nicht wirklich ausgearbeitet und schwirrt im Moment erst einmal nur durch die Köpfe einiger Mitglieder des Stadtrates. Im Übrigen wäre dieser Sozialarbeiter vermutlich dem Jugendamt unterstellt, damit diese beiden Beteiligten zusammenarbeiten können.
Letztlich bleibt nur noch zu sagen, dass der voraussichtliche Erhalt der Tankstelle in der Ostallee Trier zeigt, dass es durchaus Sinn machen kann, sich gemeinsam gegen politische Beschlüsse stark zu machen. Schließlich soll in einer Demokratie, schon dem Namen nach, alle Macht vom Volke ausgehen.

Streitigkeiten zwischen Feuerwehr und der Stadt Trier

Feuerwehr und Stadt Trier streiten um Überstunden

Die Feuerwehr ist eine der wichtigsten Institutionen, die Deutschland kennt. Täglich werden durch sie Menschen und Eigentum beschützt und gerettet. Dass die Feuerwehr bundesweit einen guten Job macht, zeigen auch Vertrauensumfragen, bei denen die Menschen zu großen Teilen angaben, dass sie der Feuerwehr ohne Weiteres und zum Teil ohne Einschränkung vertrauen.
In Trier kommt es in diesen Tagen zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen der Feuerwehr der Römerstadt und der Stadt Trier. Der Hintergrund sind geforderte Überstundenausgleiche. Jürgen Ihl ist Oberbrandmeister bei der Feuerwehr Trier und darüber hinaus stellvertretender Bundesvorsitzender der im Mai gegründeten Feuerwehrgewerkschaft. Er forderte vor einiger Zeit in der regionalen Presse einen Überstundenausgleich für ihn und seine Kollegen, die in den Jahren von 2002 und 2006 aufgrund von Personalmangel etliche Zusatzstunden abgeleistet haben. Ihl stützte sich bei seinen Forderungen auf ein Urteil des Bundesverwaltungsgericht. Dies hatte im September diesen Jahres geurteilt, dass Beamte bei der Feuerwehr selbstverständlich ein Recht auf einen Ausgleich der Überstunden hätten. Die Feuerwehr aus Bielefeld hatte vor dem Bundesverwaltungsgericht Klage eingereicht.
Die Stadt Trier reagierte gereizt auf die Forderungen des Oberbrandmeisters und zitierte diesen augenblicklich zur Stadtverwaltung. Sie gaben an, dass man prüfe, ob Ihl mit einem Disziplinarverfahren zu belegen sei, weil er interne geschäftliche Problempunkte öffentlich gemacht hatte. Gegenüber regionalen Medien gab die Stadt Trier an, dass es zwar rechtens sei, dass Ihl den Rechtsweg geht. Dennoch könne nicht hingenommen werden, dass Beamte der Feuerwehr geschäftliche Belange in die Presse bringen, denn immerhin hätten diese eine besondere Treuepflicht gegenüber dem Arbeitgeber.
Diese Aussagen der Stadt Trier brachten die Feuerwehr in der Moselstadt „zum Glühen“. Von dort ließ sich vernehmen, dass es keine rechtliche Grundlage für ein Disziplinarverfahren gäbe. Ihl hätte sich schließlich auf ein durch das Bundesverwaltungsgericht öffentlich gemachtes Urteil berufen. Darüber hinaus stellte die Feuerwehr fest, dass durch den Oberbrandmeister in keiner Weise geschäftliche Belange ausgeplaudert worden sind. Die Stadt Trier beließ es jedoch nicht nur bei der Androhung eines Disziplinarverfahrens, das an sich schon schwerwiegende Folgen für einen Beamten haben kann, sondern sprach auch regionalen Medien, die auf dem Gelände der Feuerwehr in Trier drehen wollten, ein Drehverbot aus. Als Grund wurde angegeben, dass die Abläufe der Feuerwehr gestört werden könnten.
Alles in allem drängt sich doch recht deutlich der Verdacht auf, dass die Stadt Trier hier mit allen Mitteln versucht, ihre Feuerwehr wieder in den Griff zu bekommen. Allerdings scheint man sich auf die falschen Mittel zu konzentrieren. Anstatt in geordneten Gesprächen das Problem zu lösen, versucht die Stadt Trier, die Feuerwehr als Ganzes und Herrn Ihl persönlich unter Druck zu setzen.
Es bleibt abzuwarten, wie sich der Konflikt zwischen Feuerwehr und Stadt Trier entwickeln wird.

Viele Unternehmen in der Region finden nur schwer Lehrlinge

Lehrlinge sind für Unternehmen nicht leicht zu finden

Die Schüler in der Großregion Trier können mit viel Zuversicht die Schulen verlassen und auf den regionalen Arbeitsmarkt drängen, denn die Ausbildungschancen sind so gut wie lange nicht mehr. Lehrlinge werden in den meisten Unternehmen händeringend gesucht. Die Jugendarbeitslosigkeit ist mit ungefähr 3,5 Prozent denkbar gering und es gibt kaum Schüler, die keine Lehrstelle finden können, obwohl sie sich richtig ins Zeug legen. Alles in allem können alle Beteiligten in der Region durchaus zufrieden sein. Dennoch haben einige Unternehmen in der Großregion Trier das Problem, dass sie keine geeigneten Lehrlinge für ihre Betriebe finden können. Nicht selten klagen die jeweiligen Firmen über eher leistungsschwache potenzielle Lehrlinge. Oft fehlt es bei Schulabgängern an Grundkenntnissen und Grundfähigkeiten in Mathematik und Deutsch. Darüber hinaus sind viele unzuverlässig und nicht diszipliniert genug, um sich einwandfrei in die Unternehmensabläufe zu integrieren.
Dies kann auf der einen Seite als Folge des zunehmend schlechter werdenden Bildungssystems gewertet werden. Auf der anderen Seite entscheiden sich aber immer mehr junge Menschen dazu, weiterführende Schulen oder Hochschulen zu besuchen. Heutzutage liegt in der Region Trier das Durchschnittsalter der Lehrlinge, die ihre Ausbildung beginnen, bei über 19 Jahren. Wenn man sich vor Augen hält, dass eine Ausbildung schon nach dem Abschluss der Realschule Plus angefangen werden kann, ist dieses Durchschnittsalter sehr hoch. Die Jugendlichen suchen immer häufiger den Weg über weiterführende Schulen. Viele Experten merken hier allerdings an, dass dies vielen jungen Menschen überhaupt nichts nützen würde. Vielmehr sollten diese sich auf eine solide praktische Ausbildung konzentrieren, die auch in der heutigen Zeit noch Karriereaussichten bereit halten kann. Schließlich lässt sich in den meisten handwerklichen Berufen eine Meisterprüfung ablegen und nicht selten bietet sich einem später die Möglichkeit, sich selbstständig zu machen.

IHK, HWK und Agentur für Arbeit fördern Jugendliche

Die Industrie- und Handelskammer  Trier, die Handwerkskammer und die Agentur für Arbeit setzen sich seit einiger Zeit verstärkt dafür ein, leistungsschwächeren Jugendlichen auf die Beine zu helfen. So werden beispielsweise ungefähr eine Millionen Euro bereit gestellt, damit junge Lehrlinge Nachhilfe in relevanten Schulfächern erhalten. Alle drei Institutionen sind bestrebt, die Lehrlinge nicht alleine zu lassen, denn alle drei sind sich einig, dass der Grundstein des Lebens in den Jahren von Ausbildung und Lehre gelegt wird. Jeder Mensch muss eine grundsolide Bildung genießen, damit er autark auf dem Arbeitsmarkt existieren kann. Nur dann ist es möglich, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Aus diesen Gründen ist es durchaus sinnvoll, Geld in die Ausbildung von Jugend und Lehrlingen zu investieren.
Des Weiteren sollte eventuell darüber nachgedacht werden, welchen Stellenwert eine Ausbildung in unserer heutigen Gesellschaft genießt. Oft wird den jungen Menschen suggeriert, dass man nur noch mit Hochschulabschluss sein Leben sorgenfrei verbringen kann. Nicht selten entsteht der Eindruck, dass nur die leistungsschwächeren Menschen auf eine Ausbildung zurückgreifen. An dieser Stelle wäre vielleicht eine Aufwertung oder eine bessere Aufklärung nicht schlecht.

Tankstelle Ostallee

Entscheidung über den Verbleib der Tankstelle Ostallee

Es wird heute Abend mit einer Vorentscheidung über den Verbleib der Tankstelle in der Ostallee gerechnet, wenn der Dezernatsausschuss IV zusammentritt und das fragliche Thema diskutiert. Obwohl die endgültige Entscheidung erst durch den Stadtrat im November fallen kann, wird der heutige Abend dennoch als wegweisend betrachtet. Man kann vor allem gespannt sein, welche Stellung die CDU und die SPD in der Frage um die Tankstelle in der Ostallee einnehmen. Diese beiden größten Fraktionen im Trierer Stadtrat haben sich öffentlich noch nicht eindeutig geäußert. Die übrigen Parteien haben derweil schon seit einiger Zeit ihre Positionen bekannt gegeben. Während die Grünen an der ersten Stadtratsentscheidung aus dem Jahre 2009 festhalten wollen, nach der der Pachtvertrag im Jahre 2012 ausläuft, haben sich die FDP, die FWG und die Linke für einen Erhalt der Tankstelle in der Ostallee ausgesprochen.
Es ist durchaus erstaunlich, dass das politische Jahr 2011 in Trier durch eine Tankstelle in der Ostallee bestimmt ist. Probleme, wie der komplett verschuldete Haushalt oder die katastrophale Verkehrslage in der Moselstadt sind vollständig in den Hintergrund geraten. Auch scheint sich keiner dafür zu interessieren, dass beispielsweise das Theater in Trier, bis jetzt einer der kulturellen Höhepunkte in der Römerstadt, in den kommenden Jahren Millionen einsparen muss. Zwischendurch hatte man sogar über eine Schließung des Stadttheaters diskutiert.

Lothar Schmitz übergibt die Unterschriften

Der Pächter der Tankstelle in der Ostallee in Trier hat derweil knapp 5000 Unterschriften gesammelt, die er der Baudezernentin heute persönlich übergeben möchte. Auf diese Weise hofft Lothar Schmitz Druck auszuüben und die Entscheidung zu seinen Gunsten zu beeinflussen.

Oberbürgermeister Klaus Jensen hat sich auch noch nicht zu Tankstellenproblematik geäußert und stattdessen lieber auf den Fakt verwiesen, dass er sich noch näher informieren müsse. Die Baudezernentin hingegen hält an dem Beschluss aus dem Jahre 2009 fest, der besagt, dass der Pachtvertrag nicht verlängert werden soll.

Der Radweg ist nicht ausschlaggebend

Dass die Tankstelle in der Ostallee für einen Radweg weichen muss, ist inzwischen sehr unrealistisch. Mittlerweile hat man sich auch in der Politik darauf geeinigt, dass die Bürger nicht länger auf den Vorbehalt des Radweges hineinfallen. Vielmehr soll die Ostallee als solche verschönert werden. In ihrer Mitte soll ein Grünstreifen entstehen, der das Stadtbild verschönern soll. Darüber hinaus, ist man auf politischer Ebene davon überzeugt, dass man die alkoholisierten Gruppen am Wochenende aus der Ostallee heraushalten kann, wenn man die Tankstelle beseitigt. Allerdings wirkt dieses Bestreben durchaus naiv, denn dieser Argumentation folgend, müssten das Kaufland im Alleen-Center und der Hauptbahnhof als nächstes umgesiedelt werden. Wenn man diese Gruppenbildung wirklich verhindern will, sollte vielleicht darüber nachgedacht werden, stärkere und effizientere Polizeikontrollen durchzuführen. Schließlich lässt sich aus den Erfahrungen lernen, dass dort Alkohol von Kindern konsumiert wird, die die Altersgrenze von 16 Jahren bei Bier oder 18 Jahren bei hochprozentigen Getränken noch nicht erreicht haben. Diese sollten strenger überprüft und im Anschluss stärker bestraft werden. Eines ist sicher: Nicht die Tankstelle in der Ostallee macht das städtische Bild an den Wochenenden unschön, sondern die Horden der Trierer Jugend, denen zweifelsohne Anstand und Respekt fehlen.
Es bleibt abzuwarten, in welcher Weise es mit der Tankstelle in der Ostallee weitergeht, denn die letztendliche Entscheidung ist noch nicht gefallen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Haushaltsplan 2012 für die Stadt Trier

Der Haushaltsplan 2012 für Trier

Oberbürgermeister Klaus Jensen stellte vergangen Donnerstag den Haushaltsplan 2012 für die Stadt Trier vor. Das oberste Ziel ist die Konsolidierung der Stadtfinanzen. Im Moment drücken ungefähr 600 Millionen Euro Schulden auf die Stadt Trier. Mit geeigneten Maßnahmen soll zumindest eine gravierende Neuverschuldung verhindert werden. Der Haushaltsplan 2012 steht vor allem auf dem eisernen Grundsatz: Höhere Steuern bei weniger städtischer Leistung. Klaus Jensen wies darauf hin, dass es keine Alternative zu diesem Grundsatz gäbe. Auf der einen Seite ist es notwendig, dass die Stadt Trier Geld spart. Auf der anderen Seite reicht dies alleine nicht aus. Aus diesem Grund müssen vereinzelt die Steuern erhoben werden. Die Erhöhung der Gewerbesteuer von 390 Euro auf 420 Euro ist bereits beschlossene Sache. Ebenso sicher kommt die erhöhte Grundsteuer, die ebenfalls von 390 Euro auf 420 Euro angehoben wird.
Trotz diesen Maßnahmen wird auch der Haushaltsplan 2012 der Stadt Trier rote Zahlen schreiben. Berechneten 281 Millionen Euro Einnahmen, stehen ungefähr 337 Millionen Euro Ausgaben gegenüber. Unter dem Strich muss die Stadt also 56 Millionen Euro mit neuen Krediten finanzieren.
Klaus Jensen wies in seiner Rede zurecht auf den Umstand hin, dass die Kommunen und Städte alleine keine Möglichkeit hätten, aus der Schuldenkrise zu entkommen. Vielmehr müssten alle staatlichen Ebenen in Deutschland zusammenarbeiten, damit man gemeinsam die Konsolidierung vorantreiben kann.

 

Der Beitritt zum Entschuldungsfonds

Der Beitritt der Stadt Trier zum Entschuldungsfonds in Rheinland-Pfalz könnte ein erster Schritt der Zusammenarbeit staatlicher Ebene sein. Der Fonds wird im nächsten Jahr starten und ist auf eine Gesamtlaufzeit von 15 Jahren ausgerichtet. Der Entschuldungsfonds soll vor allem dabei helfen, die Zinslast der Stadt Trier zu reduzieren. Indem die Stadt einen jährlichen Betrag von fünf Millionen Euro einzahlt, kann sie im Zeitraum der Gültigkeit des Fonds über 205 Millionen Euro verfügen. Durch die Einzahlungen finanziert Trier schon einen Teil der Gelder, die durch den Entschuldungsfonds frei werden.

Zum Schluss seien noch ein paar positive Fakten erwähnt. Der Haushaltsplan 2012 ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, denn im vergangen Jahr musste die Stadt Trier mit einem Minus von ungefähr 77 Millionen Euro rechnen. Die Höhe der neuen Lasten wurde also schon immerhin um 20 Millionen Euro verringert.
Darüber hinaus müssen sich die Bürger Triers keine Gedanken über neue Projekte machen. Ein verschuldeter Haushalt bedeutet keineswegs, dass die Stadt nicht mehr in der Lage ist, neue städtische Ideen zu investieren. So wird es auch im Jahre 2012 Ausbesserungen von stark beschädigten Straßen geben. Außerdem werden zahlreiche neue Wohngebiete erschlossen, in denen neuer Wohnraum geschaffen werden soll.

Schokoladen Tasting in Trier

Wenn Sie Schokoladen zum Teil mehr lieben als alles andere auf der Welt, dann sollten Sie das Schokoladen Tasting in Trier besuchen. Auf der einen Seite erhalten Sie interessante Informationen zum Thema Schokolade. Sie erfahren die Geschichte der süßen Verführung, die bis weit in die Antike reicht. Auf der anderen Seite wird Ihnen die Möglichkeit geboten, zwölf verschiedene Schokoladenarten zu kosten. Diese werden Ihnen detailliert vorgestellt werden, damit Sie genau wissen, was Sie gerade essen. Insgesamt wird diese Veranstaltung 1,5 Stunden dauern. Kommen Sie zum Schokoladen Tasting. Es lohnt sich!

 

 

Vorverkaufsstellen:
Tourist-Information Trier, An der Porta Nigra, 54290 Trier, Tel. 0651 / 97808-0
Arena Trier, Fort-Worth-Platz 1, 54292 Trier, Tel. 0651 / 46290-103
Dom-Information Trier, Liebfrauenstrasse 12, 54290 Trier, Tel. 0651 / 9790790
Kartenvorverkauf Trier, Nagelstrasse 4-5, 54290 Trier, Tel. 0651 / 9941188
Musikhaus Kessler, Dietrichstrasse 49, 54290 Trier, Tel. 0651 / 73102
Schreib- und Bürobedarf Vogtel, Rotbachstraße 28, 54290 Trier, Tel. 0651 / 31018
Schrenk’s Lädchen, Eltzstraße 1, 54293 Trier, Tel. 0651 / 63502
Tri Sign, Bahnhofsplatz 8, 54292 Trier, Tel. 0651 / 49475
TV-Service-Center, Am Nikolaus-Koch-Platz, 54290 Trier, Tel. 0651 / 7199-996