(geboren: um 310 in Bordeaux, gestorben: um 393)

Ausonius wurde durch seine Tätigkeiten als Dichter und Staatsbeamter über seine Zeit hinaus bekannt. Außerdem führte er in seinem Leben sehr erfolgreich ein Weingut. Väterlicherseits stammte der Dichter aus eher gewöhnlichen Verhältnissen. Jedoch war seine Mutter aus dem adligen Geschlecht der Haeduer.

Nachdem Ausonius bei seiner Großmutter aufgewachsen war, studierte er in Bordeaux und Toulouse Rhetorik und wurde ab 345 nach Christus als Lehrer angestellt. In dieser Position lernte er Sabina kennen, heiratete diese und bekam mit ihr drei Kinder. Nach ihrem frühzeitigen Tod, bestellte der römische Kaiser Ausonius nach Trier. Dort sollte er ab 365 nach Chr. Gratian unterrichten.

Nachdem seine erste Frau früh verstorben war, war seine zweite Beziehung von sehr ungewöhnlicher Natur. Auf dem Feldzug gegen die Alamannen und Burgunden lernte er Bissula kennen. Diese war Teil seiner Kriegsbeute. Er verliebte sich unsterblich in sie und nahm sie später zur Frau. Außerdem widmete er ihr ein eigenes Werk. Zeit seines Lebens sammelte Ausonius viele römische Ehrentitel. So wurde er zum „Comes“, zum „Quaestor sacri palatii“ und zum „Prätorianerpräfekt“ ernannt.

Ausonius starb um 393 mit etwa 83 Jahren.

 

Werke:

  • Mosella
  • Bissula
  • Cento nuptialis
  • Cupido cruciatus
  • Fasti

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