Aral Tankstelle Ostallee, der Radweg ist vom Tisch

(glg)Am Samstagabend, beim TV-Forum zur Zukunft der Aral-Tankstelle an der Ostallee haben rund 100 Bürger vor Ort mit Vertretern der Stadtratsfraktionen, dem Tankstellenpächter und einem Vertreter des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) diskutiert. Die Stadt will den Pachtvertrag der Tankstelle, die seit 57 Jahren an dieser Stelle ist, Ende 2012 auslaufen lassen, dagegen hat sich breiter Widerstand im Internet formiert, 4300 Menschen sind Mitglied der Facebook-Gruppe „Gegen die Schließung der Aral-Tankstelle Ostallee“
Schnell erkennt man, dass die Idee des Radwegs keinem der anwesenden Stadtratsmitglieder von CDU, SPD, FDP, FWG und Grünen als Lösung vorschwebt, auch ADFC-Vertreter Fabian Bauer sagt: „Einen Radweg können wir uns hier schwer vorstellen.“
Ein anderer Aspekt sorgte für hitzige Debatten es wurde die nächtliche Lärmbelästigung durch betrunkene Jugendliche diskutiert. Als mögliche Lösungen des Problems; ein Verkaufsverbot für Alkohol nach 22 Uhr und/oder Mitarbeiter des Ordnungsamts auf Streife zu schicken.
Hier schwappten die Emotionen teilweise über, jede Position hatte Ihre Anhänger.
Lothar Schmitz, der Pächter betonte, dass der Hauptumsatz nicht durch Alkohol gemacht wird. Die Kundschaft reiche vom Penner bis zum Millionär.
Außer dem Ortsvorsteher und Grünen-Stadtratsmitglied Dominik Heinrich, der die „Aufwertung des Alleenrings als Ganzes“ anstrebt, waren sich die Vertreter der anderen Parteien einig darüber, dass das Thema im Dezernatsausschuss IV am 27. Oktober erneut auf die Tagesordnung gesetzt werden muss. Wie es dann mit der Tankstelle weitergeht werden wir dann nach der nichtöffentlichen Sitzung erfahren.

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