Auf der Energiesparmesse kann sich jeder Hausbesitzer einen Ernergieausweis berechnen lassen (Bildquelle: BigStock-ID: 67364983 by gopixa)

Ein Umdenken hinsichtlich des individuellen ökologischen Bewusstseins führt oftmals dazu, dass eine Alternative zur Ölheizung gesucht wird. Neben Gas, Fußbodenheizung oder einer Infrarotheizung besteht hier vor allem die Option, mit Pellets und Hackschnitzel zu heizen.

Vor- und Nachteile sorgfältig abwägen

Wer sich eine neue Heizungsanlage anschaffen möchte, muss nicht nur mit einer großen finanziellen Investition rechnen, sondern ebenso die eine oder andere Umbauarbeit vornehmen. Wer sich etwa für eine Gasetagenheizung entscheidet, sollte in jedem Fall auf ein Modell mit ausgewiesener Brenntechnik achten. Was den Platz betrifft, so sind diese Heizanlagen sehr klein und kompakt, sodass kein extra Raum erforderlich ist. Auch in der Anschaffung sowie in der Wartung überzeugt diese Alternative, da sämtliche Werte sehr niedrig sind.

Investition in die Zukunft – Fussbodenheizung

Wer alternativ heizen möchte, der kann sich auch für eine langlebige Elektrofußbodenheizung entscheiden. Die Vorteile liegen auf der Hand, denn neben einer kostengünstigen Anschaffung, ist auch der Verschleiß sehr gering. Zudem ist kein zusätzlicher Raum für einen Kessel oder die benötigten Brennstoffe notwendig, man kann die Rohre unter dem Fußboden relativ schnell installieren, wobei sich dieser um knapp einem Zentimeter erhöht.

Gerade für Mehrparteienhäuser oder Etagenwohnungen ist dieses Heizsystem zu empfehlen, da ohne viel Aufwand die exakte individuelle Verbrauchsmenge aufscheint. Man zahlt also nur, was man tatsächlich verbraucht. Eine günstige Möglichkeit, wenn man alternativ heizen möchte, besteht auch in der einfachen Wandmontage von Infrarotheizungsmodulen. Diese sind einfach an der Wand oder Decke zu befestigen und sorgen nicht nur für wohlig warme Räume, sondern können durch individuelles Design als Wandbild, farbige Platte oder Glasmodul verwendet werden.

Strompreisvergleich in der Stand Trier (Quelle: Bigstock-ID-58246622-by-graphicsdunia4you)

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Hackschnitzel- und Pelletheizung sind auf dem Vormarsch

Die Klassiker, wenn es um alternative Heizoptionen geht, sind nach wie vor Hackschnitzel- und Pelletöfen. Die beiden Systeme arbeiten grundsätzlich nach dem gleichen Prinzip, nämlich der Erzeugung von Wärme durch das Verbrennen von Hackschnitzeln, also zerkleinertem Frischholz, oder Pellets. Beide Systeme gelten als CO2-neutral und durchaus günstig – Hackschnitzel sind phasenweise um die Hälfte preiswerter als Erdöl.

Zudem funktioniert dieses Heizsystem komplett automatisch, wobei sogar der Brennstoff nicht von Hand nachgelegt werden muss – dies erfolgt durch ein spezielles Transportsystem.
Für die Warmwasseraufbereitung sind nach wie vor Photovoltaiksysteme ein Thema. Hier hat sich Trier als Energiekommune einen Namen gemacht, denn in dieser Stadt befinden sich knapp 700 Photovoltaikanlagen. Neben dem Angebot der Öltankentsorgung Trier hat sich die Stadt zum Ziel gesetzt, nicht nur energieautark zu sein, sondern – über kurz oder lang – sogar Strom zu exportieren.

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