Wie in jedem Bundesland von Deutschland, lohnt sich auch in Rheinland-Pfalz ein Stromvergleich. Denn durch so einen Strompreisvergleich lässt sich bares Geld sparen. Auch in der ältesten Stadt Deutschlands, Trier, können Hauseigentümer und Mieter Geld einsparen. Der Strompreisvergleich ist schnell gemacht und man hat einen guten Überblick über alle Anbieter in der Region und auch von außerhalb. 

Stromanbieter in der Region Trier

Strompreisvergleich in der Stand Trier (Quelle: Bigstock-ID-58246622-by-graphicsdunia4you)

Die Qual der Wahl bei den Stromanbietern in der Region rund um Trier (Quelle: Bigstock-ID-58246622-by-graphicsdunia4you)

Natürlich gibt es auch in Trier eine Reihe von Stromanbietern zwischen denen der Kunde vergleichen und wählen kann. Neben den großen Anbietern wie zum Beispiel e.on, RWE Deutschland AG und die Stadtwerke Trier gibt es auch verschiedene kleine Stromanbieter.
Zu diesen gehören unter Anderem:

  • BEV Energie
  • E wie Einfach (e.on)
  • EnBW
  • eprimo (RWE)
  • ExtraEnergie
  • Fuxx
  • Grünwelt Energie (Stromio und gas.de)
  • NEW.de
  • Priostrom (ExtraEnergie)
  • Römerstrom (Stadtwerke Trier)
  • Stromio
  • Vattenfall

Das sind natürlich nicht alle Anbieter. Dies soll nur eine Aufzählung, um zu zeigen wie groß die Auswahl und Vielfalt an Stromanbietern in der Region Trier ist. Und das ist auch gut so. Denn je mehr Anbieter es gibt, desto belebter ist der Preiskampf zwischen den Konzernen. So ein Preiskampf kommt letztlich dem Endverbraucher zu gute, denn dieser profitiert von den niedrigen Preisen welche entstehen, wenn eine starke Konkurrenz herrscht. Um den Überblick zu behalten, können Sie hier vergleichen.

Grüner Strom vs. grauer Strom

Ein Vergleich von Strompreisen lohnt nicht nur für normalen Strom, sondern für die ökologische Variante – dem sogenannten „grünen Strom“ oder „Ökostrom“. Der Ökostrom ist Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Zu diesen erneuerbaren Energiequellen zählen:

  • Windräder
  • Wasserkraftwerke
  • Biogasanlagen
  • Photovoltaikanlagen/Solaranlagen

Strom aus diesen Quellen wird mit in das deutsche Stromnetz eingespeist. So hat mittlerweile jeder, der Strom beziehen muss, die Möglichkeit auch grünen Strom zu beziehen. Dies ist in Deutschland allerdings, leider, Alibi-Ökostrom. Die meisten Ökostrom-Produkte, von den Stromanbietern in Deutschland, sind in Wahrheit sogenannter Graustrom. Also Strom aus Kohle-, Erdöl-, und Atomenergie. Die Konzerne kaufen Ökostrom aus dem Ausland, welcher dort aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen wurde und schon im Stromnetz vorhanden ist. Diesen gekauften, nicht neu produzierten Ökostrom, speisen sie dann in das deutsche Stromnetz mit ein. Somit gibt es keine Förderung für neuen grünen Strom durch die Konzernriesen. Auch dies ist ein Grund, sehr genau darauf zu achten, welchen Strom man bezieht. Viele Energiekunden fördern unwissend den grauen Strom, obwohl Sie eigentlich grünen Strom beziehen. Schwer ist es nicht, herauszufinden welche Anbieter 100 % Ökostrom aus erneuerbaren Energien aus Deutschland anbieten. Doch auch hier lohnt sich wiederum ein Vergleich, denn: Öko heißt nicht immer teuer. Auch bei den Anbietern, die 100 % Ökostrom anbieten, gibt es preisliche Unterschiede.

Strom aus dem Ausland beziehen – geht das?

In direkter Nähe der Nachbarländer Luxemburg und Frankreich, im schönen Weinanbaugebiet Mosel-Saar-Ruwer, kann so mancher Mieter und Häuslebauer schon mal auf die Idee kommen seinen Strom aus dem Ausland zu beziehen. Doch als Privatkunde scheitert man am Stromeinkauf aus dem Ausland. Und das liegt nicht an den Ländergrenzen. Strom wird schon seit Jahren über Landesgrenzen hinweg importiert und exportiert. Die einzige Möglichkeit für den Endverbraucher Strom aus dem Ausland zu beziehen, besteht darin, deutsche Energieanbieter darauf hin zu überprüfen ob sie Strom aus dem Ausland importieren. Dies ist gar nicht selten der Fall. Viele Tochterunternehmen der deutschen Stromriesen hier in Deutschland beziehen Strom aus dem Ausland. Dies ist bis dato die einzige und gängigste Methode, Strom aus dem Ausland zu beziehen. Allerdings ist dies kein Geheimtipp billig an Strom zu kommen. Denn die Preise werden hier in Deutschland von den Konzernen festgelegt. Ein Privatkauf von Strom scheitert an den rechtlichen Hürden und Fragen wie zum Beispiel: „Wer kommt für die Netznutzungsentgelte auf?“.  Aber auch bei den Kosten für die Steuern und Abgaben herrscht keine Klarheit wenn Ländergrenzen überschritten werden. Zumindest im Bezug auf Strom.

Energieprojekte der Stadt Trier

Gegen Ende des Jahres 2008, stellte Trier die größte Freiland-Photovoltaik-Anlage in Rheinland-Pfalz fertig. Mit ihren 25 Hektar Fläche kann sie ca. 2400 Haushalte, mit einem Jahresdurchschnittsverbrauch von rund 3.500 kWh im Jahr, versorgen. 30 Millionen Euro wurden in die Anlage investiert und sie ist bis heute die größte Freiland-Photovoltaik-Anlage in Rheinland-Pfalz. Im Jahr 2011 gab es eine Aktion der Energieagentur in Trier. Zusammen in einer Kooperation mit den Stadtwerken Trier und dem RWE, tauschte die Energieagentur rund 1000 alte Heizpumpen in der Region von Trier aus. Das ganze lief unter dem Motto „Bringen Sie ihrem Haus das Sparen bei“.  Durch diese Aktion wurde es möglich, dass die betroffenen Haushalte 90 Prozent weniger Strom verbrauchen und dabei noch bis zu 140 Euro im Jahr sparen können. Und ganz nebenbei sinkt dadurch natürlich der Wert der klimaschädlichen Emissionen auf lange Sicht. Das neue Gebäude des Kundenzentrums der Stadtwerke Trier, welches 2012 fertig gestellt wurde, hat Photovoltaik-Elemente in den Fenstern. Somit ist die ganze Fassade des Kundencenters Stromerzeugend. Und zwar zu 100 Prozent Ökostrom. Da die Photovoltaikelemente das Sonnenlicht einfangen.

Energiemix in Deutschland

Der momentane Energiemix in Deutschland setzt sich wie folgt zusammen (Stand 2013):

  • 45 % Kohle
  • 24 % Erneuerbare Energien
  • 15,3 % Kernenergie
  • 10,4 % Erdgas
  • 5,3 % Sonstige

Die 45 % Kohle teilen sich auf in 25,5 % Braunkohle und 19,5 % Steinkohle. Erneuerbare Energien gliedern sich wie folgt auf: 8,4 % Windenergie, 7,6 % Biomasse, 4,7 % Photovoltaik und 3,3 % Wasserkraft. In dieser Tabelle stehen die erneuerbaren Energien gut dar. Doch stellt man die Tabelle anders zusammen, sieht es schon wieder anders aus mit den regenerativen Energien. Wenn man nämlich alle fossilen Brennstoffe zusammen zählt, ergibt das eine 3/4 Mehrheit gegenüber den erneuerbaren Energien. 76 % der Energie, die in Deutschland produziert wird, ist grauer Strom. Also Strom aus nicht erneuerbaren Energien.

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