Die Allerheiligenmesse in Trier, die momentan auf dem Viehmarktplatz stattfindet, darf an Allerheiligen nur 4 Stunden öffnen.

Die Allerheiligenmesse auf dem Trierer Viehmarkt darf am morgigen Feiertag nicht durchgängig geöffnet haben. Dies setzt die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in diesem Jahr erstmals aufgrund eines seit 1970 bestehenden Feiertagsgesetzes durch. Nach diesem Landesgesetz, welches den Schutz der Sonn- und Feiertage regelt, sind an sogenannten stillen Feiertagen alle öffentlichen Veranstaltungen und Darbietungen verboten, die der Unterhaltung dienen und nicht dem Charakter des Feiertages angepasst sind. Zu diesen stillen Feiertagen gehört auch der Feiertag Allerheiligen. Hierzu ist ausdrücklich geregelt, dass dieses Verbot von 13 Uhr bis 20 Uhr gilt. Die Konsequenz für den Betrieb der Allerheiligenmesse Trier ist, dass diese am morgigen Donnerstag nur von 11 Uhr bis 13 Uhr und von 20 – 22 Uhr geöffnet werden darf. Das ärgert vorallem die 20 Schausteller auf dem Viehmarktplatz in Trier. Gerade der Feiertag Allerheiligen, der der Messe ihren Namen gibt, ist einer der wichtigsten Tage für die Betreiber der Fahrgeschäfte. Viele Familien mit Kindern sind an dem freien Tag nachmittags zur Allerheiligenmesse Trier gekommen. Da tröstet es die Schausteller recht wenig, dass sie Ihre Fahrgeschäfte wenigstens morgens und abends für jeweils 2 Stunden öffnen dürfen.

Von Seiten der ADD-Pressesprecherin hieß es auf Anfrage des Trierischen Volksfreund: „Da Volksfeste meist über mehrere Tage stattfinden, können wir keine unangemessene Beeinträchtigung des Schaustellergewerbes feststellen.“

Die Schausteller werden diese Feststellung wohl etwas anders sehen, auch unter dem Gesichtspunkt, dass die Allerheiligenmesse in den vergangenen Jahren immer während des gesamten Feiertages geöffnet sein durfte. Mancher Anwohner dürfte jedoch erfreut sein, am Feiertag wenigstens ein paar Stunden ohne die lauten Klänge des Kirmestrubels genießen zu dürfen.

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