Baum-Welt-Pfad im Quinter Staatsforst eröffnet

Das Forstamt Trier hat eine neue Sehenswürdigkeit im Quinter Staatsforst eröffnet. Auf einem Rundweg können Besucher 22 verschiedene exotische Baumarten aus beinahe allen Kontinenten der Welt bestaunen. Das Forstamt arbeitet bereits seit 100 Jahren an der Integration solcher exotischen Baumarten in Trier.

Ministerin Ulrike Höfken hat den neuen Baum-Welt-Pfad im Quinter Staatsforst in Trier feierlich eröffnet. Der Rundweg bietet den Besuchern die Möglichkeit, 22 unterschiedliche exotische Baumarten zu bewundern. Diese stammen von den verschiedensten Kontinenten aus der ganzen Welt. Das Forstamt Trier arbeitet bereits seit 100 Jahren daran, solche Baumarten, die eigentlich nicht in unserer Klimazone wachsen können, in Trier zu integrieren. Ursprünglich diente dieses Verfahren nach dem Krieg der Auslese. Man wollte herausfinden, mit welchen Bäumen man die Wälder neu aufforsten kann. Insgesamt handelt es sich um über 350 Bäume, die von den Besuchern bestaund werden können. Der Rundgang hat eine Länge von etwa vier Kilometern.
Für die Besucher bedeutet der neue Baum-Welt-Pfad im Meulenwald eine kleine Reise durch die unterschiedliche Natur unserer Erde.
Die Erfahrung hat die Forstleute gelehrt, dass sich nur die Douglasie hervorragend integrieren lässt. Alle anderen Baumarten sind den heimischen deutlich unterlegen und bedürfen daher einer ausgesprochen aufwendigen Pflege. Sie müssen vor allem alleine stehen, damit sie genügend Platz haben.
Neben den exotischen Baumarten, bietet der Baum-Welt-Pfad aber noch weitere Attraktionen. So gibt es einen Baum-Kindergarten sowie ein Waldrefugium. Dort wird der naturnahe Waldbau durch Eichen und Buchenholz dargestellt. Außerdem brüten dort jedes Jahr zwei Spechtarten, die von den Besuchern beobachtet werden können.

Die Ministerin Höfken pflanzte bei der Eröffnungsfeier einen Gingko-Baum. Er ist ein fester Bestandteil von neuen Gruppenpflanzungen.

 

Kommentare (1)

  • Werner Kleimann

    Habe heute in SWR vom Baum Welt Pfad gehört und gesehen. Großartig. Ich bin begeistert. Habe selbst in Papenburg mit Abschlussklassen 285 verschiedene Bäume auf einer Freifläche zwischen Friedhof und BBS gepflanzt.

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